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Prada-Handy LG KE850

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Prada-Handy LG KE850

19.01.2007, 11:36 Uhr | T-Online

Fünf Jahre - eine lange Zeit und in der Handybranche eine ganze Ewigkeit! Doch Steve Jobs, Mitgründer, CEO und Guru des PC-Herstellers Apple will der restlichen Handybranche um eben diese Zeit voraus sein. Natürlich ist das maßlos übertrieben. Betrachtet man aktuelle Prototypen, dann erscheint diese Aussage als bloßer Versuch, den Hype um das iPhone weiter anzuheizen. Betrachtet man hingegen das neue Prada-Handy von LG, dann wirkt Steve Jobs ein wenig wie ein Huhn, das gerade ein besonders großes "i" legt. Denn das Mobiltelefon, dass in Zusammenarbeit mit LG entstand, bietet schon jetzt einige der Features, auf die Apple-Fanatiker noch bis Ende des Jahres warten müssen. Von diesen technischen Ähnlichkeiten abgesehen sorgte der Einfluss der italienischen Modemarke Prada dafür, dass das Handy auch in optischer Hinsicht der erste "iPhone-Jäger" ist.

Fotoshow:

LG KE850 - Prada-Handy

Allgemein
Markstart: Februar 2007
Einführungspreis: 600 Euro
Kategorie: Design (?)

Abmessungen
Gewicht: 85 g
Maße: 98.8 x 54 x 12 Millimeter

Display
Auflösung: 240 x 400 Pixel
Farbtiefe: noch nicht bekannt

Akku
Gesprächsdauer: noch nicht bekannt
Stand-by: noch nicht bekannt

Kleines Schwarzes von Prada
Äußerlich sticht zunächst das große Display mit seiner Auflösung von 400 x 240 Pixeln heraus. Das berührungsempfindliche Display ersetzt zugleich die Tastatur und bietet mit seinem Breitbild-Format eine gute Plattform für Videos, Präsentationen, Dokumente usw. Bei Nicht-Gebrauch wird das Display unsichtbar und verwandelt das Handy in einen schwarzen Monolith - Stanley Kubrick lässt grüssen. Mitverantwortlich dafür ist natürlich auch das schlanke Candy-Bar-Format des KE850. Mit einer Höhe von nur 12 Millimetern und einem Gewicht von 85 Gramm degradiert es das iPhone zumindest in Sachen Abmessungen zum Zune. Auch die Länge von knapp 10 und die Breite von nur 5,4 Zentimetern sorgen dafür, dass das Prada-Phone im Designer-Anzug nicht aufträgt.




Die Technik: Dicht dran
Natürlich gibt es auch einige Bereiche, in denen das Handy von Apple die Nase vorn hat. Die Funktion, den Bildschirminhalt automatisch zu kippen, dürfte das Prada-Handy beispielsweise nicht bieten. Auch wirkt der interne Speicher von 8MB geradezu winzig gegen den des iPhone, dank microSD-Karte kann der jedoch auf bis zu 2GB aufgestockt werden. Dieser Speicher kommt dann entweder dem MP3-Player oder der 2-Megapixelkamera zu Gute. Mit einer Schneider-Kreuznach-Linse und einem LED-Blitz sollte diese mindestens für gelungene Schnappschüsse sorgen. Mit dem heimischen PC kommuniziert das Prada-Handy per USB 2.0 oder Bluetooth. Durch die Triband-Technologie ist das Mobiltelefon in den Netzen von 175 Ländern zu Hause. UMTS-Unterstützung ist offensichtlich nicht vorgesehen. Auch in Sachen W-LAN hat hier das iPhone die Nase vorne. Beim Preis hingegen liegt das gemeinsame Baby von LG und Prada mit 600 Euro um geschätzte 400 Euro unter dem Konkurrenten. Das gleiche gilt für den Veröffentlichungstermin. Das Prada-Handy soll schon im Februar im Handel sein, während Steve Jobs wohl noch bis Ende des Jahres fleißig Gackern muss.

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