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Apples iPhone: Der erste Test

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Apples iPhone: Der erste Test

22.01.2007, 11:35 Uhr

Foto: AppleFoto: Apple Apple ist nicht irgendeine Firma. Schon immer umschwebte die Computerschmiede aus dem sonnigen Kalifornien ein Hauch von Genialität. Apples Produkte sind anders als der Mainstream und glänzen mit durchdachten Details. In Sachen Computer kommen die Produkte zwar meistens bei Profis mit leistungshungrigen Anforderungen wie Grafik- oder Videobearbeitung zum Einsatz. Doch was der iPod mit dem Markt für MP3-Player anstellte, könnte man wohl am besten mit der Metapher vom Hecht im Karpfenteich umschreiben. So verwundert es auch nicht, dass die Handybranche in helle Aufregung versetzt wurde, als erste Gerüchte über ein Handy von der PC-Kultschmiede aufkamen. Schon vor Monaten kursierten wilde Vermutungen und Fotomontagen im Internet. Doch erst auf der Mac-World Mitte Januar wurde das iPhone endlich vorgestellt. Ob das iPhone dem Hype gerecht wird, der das Produkt schon ab Geburt umgibt? Die Zeitschrift "Connect" hat sich das Apple-Handy einmal gründlich vorgenommen.

Fotoshow: Das Apple iPhone

Rectangle

Das iPhone

Allgemein
Markstart: Ende 2007
Einführungspreis: noch nicht bekannt
Kategorie: Profi (?)

Abmessungen
Gewicht: 135 g
Maße: 115 x 61 x 11,6 Millimeter

Display
Auflösung: 320 x 480 Pixel
Farbtiefe: 16,7 Millionen Farben

Akku
Gesprächsdauer: ca. 5 Stunden
Stand-by: noch nicht bekannt

Typisch Apple: Innovativ und intuitiv
Apple-typisch und für die Tester das Highlight des Apple-Handys ist die Bedienung des iPhone. Der 3,5-Zoll große Touchscreen kann dabei mit mehreren Fingern gleichzeitig bedient werden. Ob SMS- oder E-Mails-Schreiben mit einer virtuellen Tastatur, Browsen im Internet oder Basics wie Entsperren, Scrollen oder Zoomen, alles geht laut Connect intuitiv und flüssig von statten. Da Apple für diese "Multitouchscreen-Technologie" die Patentrechte besitzt, dürfte diese Funktion auch bis auf weiteres exklusiv auf Apple-Handys verfügbar sein. Das gilt auch für den eingebauten Bewegungssensor, der die Darstellung auf dem Display automatisch um 90 Grad dreht, wenn der Benutzer das Gerät kippt. Beeindruckt zeigt sich "Connect" auch von den kleinen Details, für die Apple auch bei seinen Computern heiß geliebt wird. So

verdunkelt sich das Display beim Telefonieren automatisch, um Energie zu sparen. Auch die umfangreiche Ausstattung und die WLAN-Fähigkeit finden den Gefallen der Connect-Redaktion.

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Foto: AppleFoto: AppleKleine Mängelliste, hoher Preis
Mängel sieht die Zeitschrift "Connect" vor allem bei der fehlenden Möglichkeit von Musik-Downloads. Gerade für den iTunes-Betreiber Apple ist das ungewöhnlich, möglicherweise legt der Hersteller in dieser Hinsicht ja noch nach. Im Moment sieht es jedoch so aus, dass die Nutzer des iPhone ihre Lieder oder Videos zunächst auf dem heimischen PC herunterladen müssen, um sie von dort auf das Handy zu überspielen. Weitere Kritikpunkte von "Connect" sind die fehlende UMTS-Fähigkeit und die Tatsache, dass das iPhone keine MMS unterstützt. Doch auch diese Punkte könnte Apple mit der europäischen iPhone-Version ausräumen. Das dürfte jedoch nicht für die fehlende Möglichkeit gelten, Software von Drittanbietern einzubinden. Somit bleiben die Benutzer des Geräts allein auf Apple-Software angewiesen. Letzter Kritikpunkt von "Connect" ist die fehlende Videofunktion der 2-Megapixelkamera. Ob das iPhone den Handy-Markt aufmischen wird, werden jedoch allein die Kunden entscheiden. Hier wird auch der recht hohe Preis (ab 499 Dollar mit Vertrag in den USA) und die Tatsache, dass Apple das Handy in Europa nur über einen einzigen Provider anbieten will, eine Rolle spielen. Nokia-Firmensprecher Kari Tuuti jedenfalls gab sich in einem Interview auf Spiegel-Online recht entspannt: "Das iPhone ist ein ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt. Aber ich bin mir sicher, dass wir der Marktführer bleiben."



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