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Neonode N2

20.02.2007, 12:29 Uhr | onHandy, t-online.de

Technikfreaks, Nerds und Gadget-Liebhaber: Bei den Herstellern von Unterhaltungselektronik sind diese selbsternannten Technikexperten berüchtigt für ihre Fähigkeiten, Produktfehler aufzudecken und leere Marketingphrasen bloßzustellen. Traditionell gelten die Sympathien dieser Szene eher den kleinen Underdogs als den großen, bösen Herstellern - Star Wars lässt grüssen. Apple gehörte zwar eigentlich in die erste Kategorie, doch seit dem Erfolg von iPod und iTunes sinkt die Gunst des kalifornischen PC-Herstellers rapide. Angesichts des großen Tamtams bei der Präsentation des ersten Apple-Handys war das iPhone natürlich ein gefundenen Fressen für die verschworene Gemeinde weltweit vernetzter Elektronikliebhaber: Den Anfang machte ein uraltes Motorola-Patent zum automatischen Kippen des Displays - angeblich eine Erfindung von Apple. Dann stießen findige Handy-Fans auf die Firma Neonode, die in ihrem Modell N1 Apples viel gerühmte Gestenerkennung vorweggenommen hatte. Nun präsentiert der schwedische Hersteller den Nachfolger N2. Kann das Handy dem übermächtigen Konkurrenten Paroli bieten?

Fotoshow:
onHandy-Archiv:

Rectangle

Neonode N2

Allgemein
Markstart: 1. Quartal 2007
Einführungspreis: 395 Euro
Kategorie: Design (?)

Abmessungen
Gewicht: 70g
Maße: 47 x 77 x 14,7 mm

Display
Auflösung: 176 x 220 Pixel
Farbtiefe: 65536 Farben

Akku
Gesprächsdauer: 4 Stunden
Standby: ca. 8 Tage

Tastenlose Zukunft
Rein äußerlich sind die Ähnlichkeiten zwischen iPhone und N2 nicht zu übersehen: Das Gehäuse wird beherrscht vom Display, darunter eine einzelne Taste. Doch das N2 fällt deutlich kleiner aus, mit nur 70 Gramm ist es zudem gerade einmal halb so schwer wie der Konkurrent mit dem Apfel. Die geringeren Abmessungen wirken sich leider auch auf das Display aus, eine Auflösung von 176 x 220 Pixeln ist bei 2-Zoll Bildschirmdiagonale nicht mehr zeitgemäß - das gleiche gilt für die Farbtiefe von 16 Bit bzw. 65536 Farben. Genauso revolutionär wie beim iPhone ist dagegen die Bedienung des Winzlings: Nummern oder Buchstaben gibt man einfach auf dem Display ein, eine Tastatur ist genauso überflüssig wie ein Stift. Dank eines patentierten Lichtschranken-Systems muss man

dazu das Handy nicht einmal berühren - damit bleibt das Display vor hässlichen Fettflecken verschont.

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Das Jedermann-Betriebssystem
Auch in Sachen Betriebssystem stemmt sich das N2 gegen das iPhone. Während das Star-Handy aus Kalifornien mit einer Sonderversion von Apples OS-X läuft, greift Neonode auf Open-Source zurück und erntet so den Applaus der Programmierer-Fraktion. Denn während das iPhone wohl auf längere Zeit nur mit Apple-Software laufen wird, kann jeder findige Programmierer Applikationen für das N2 entwickeln. Wie sich die Betriebssysteme aber in Sachen Sicherheit, Geschwindigkeit und vor allem Stabilität verhalten steht freilich noch in den Sternen. Gerade in Sachen Benutzerfreundlichkeit ist OS-X aber schon jetzt legendär.

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Software: So wird das Handy zum Alleskönner

Kopf an Kopf-Rennen
Bei der sonstigen Ausstattung gibt sich das N2 keine Blöße. Telefoniert wird per Quadband-Technologie, auf UMTS verzichtet das Handy ebenso wie das iPhone. Den Speicher für den MP3-Player liefert eine miniSD-Karte, eine 1 GB-Version soll sogar mitgeliefert werden. Für musikalische Unterhaltung sorgt zudem ein integriertes Webradio. Die Kamera hat eine Auflösung von 2 Megapixeln und ist somit eher nebensächlich. Für die Datenübertragung mit dem heimischen PC stehen USB 2.0 und Bluetooth zur Verfügung. Auch wenn das N2 in diesen Punkten deutlich hinter dem iPhone zurückbleibt - mit einem Preis von 395 Euro und dem Marktstart noch in diesem Frühjahr hat das schwedische Handy zwei schwerwiegende Gegenargumente. Einigkeit zwischen beiden Konkurrenten besteht übrigens in der Wahl des Herstellers - Balda stellt sowohl das N2 als auch die Displays des iPhone her.

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