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Prototypen "made in Hungary"

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Prototypen "made in Hungary"

26.02.2007, 12:46 Uhr

Foto: Egy StúdióFoto: Egy Stúdió Ist die Handybranche noch zu retten? Auf der 3GSM-Conference in Barcelona übertrafen sich die Hersteller wieder einmal darin, noch mehr Funktionen und Features in unsere kleinen ständigen Begleiter zu integrieren. Währendessen nutzt sich die heiß umworbene Kundschaft jede Studie und Umfrage um zu signalisieren: "Wir wollen doch eigentlich nur Telefonieren und SMS-Schreiben!" Und spätestens seit dem sensationellen Erfolg von Motorolas RAZR-Handys ist klar: Wichtiger als MP3-Player, Kamera oder GPS-Empfänger ist das Aussehen und die Präsentation. Ein kleines Design-Studio in Ungarn versucht, den großen Herstellern unter die Arme zu greifen. "Egy Stúdió" entwirft spektakuläre Prototypen und nimmt sich dabei gerne die Designs großer Marken zum Vorbild. Das Ergebnis übertrifft dabei oft sogar die Entwürfe des Herstellers - bestes Beispiel ist die Egy Stúdió-Version eines iPhones.

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Foto: Egy StúdióFoto: Egy StúdióDas iPhone mal anders
Die ungarische Vision des iPhones orientiert sich dabei vor allem am Design des iPod. Das Handy verfügt über ein Shuffle-Wheel zum navigieren durch die Playlists. Verständlich, denn die Studie entstand wahrscheinlich in einer Zeit, als alle Welt sich fragte, wie das iPhone wohl aussehen könnte. Dabei gefällt die ungarische Version vor allem mit durchdachten Details: Das große Display kommt erst zum Vorschein, wenn man das Handy auseinanderzieht. Viele iPhone-User könnten sich schon bald eine solche Lösung herbeisehnen, spätestens wenn sich die ersten Kratzer oder Fingerabdrücke auf dem Touchscreen wiederfinden. In Sachen Tastatur zeigt Egy Stúdió sogar prophetische Fähigkeiten: Genau wie das Original verzichtet die Studie auf eine solche und verlässt dich ganz auf einen Touchscreen.

Action auf dem Handy: Handy-Spiele
Volle Musikpower: RealMusic
Jetzt wird's bunt: Farbige Logos



Foto: Egy StúdióFoto: Egy StúdióWalkmanhandy für DJs
Ein weiterer Hersteller, den Egy Stúdió sich vornimmt ist Sony Ericsson. Für die schwedisch-japanischen Marke haben die Designer zwei Luxusversionen von Walkmanhandys in der Schublade. Das Modell "Zeus" erinnert vom Aufbau an das Samsung SGH-F520 (wir berichteten): Die Tastatur kann sowohl als traditionelle Handy-Tastatur nach unten oder als vollständige QWERTY-Tastatur seitlich herausgeschoben werden. Wenn zwei Zeus-Besitzer zusammentreffen, können sie ihre Handys zu einem Schachbrett zusammenstellen - so hat noch nie ein Handy die Kommunikation zweier Menschen unterstützt. Foto: Egy StúdióFoto: Egy StúdióDer zweite Prototyp namens "Siren" offenbart sein großes Display erst, wenn man das Handy in der Mitte auseinander schiebt. Besonderes Gimmick: Der DJ-Modus, bei dem die beiden äußeren Displays als Steuerungselemente für die Musik dienen.

Abwechslung garantiert: Animationen
Aktuelle und witzige Videos: Handy-Videos

Foto: Egy StúdióFoto: Egy StúdióFrische Smartphone-Idee
Auch über ein Asus-Handy hat sich Egy Stúdió Gedanken gemacht. Der Prototyp namens "Aura" weist dabei viele Eigenschaften des iPhones auf. Das Handy besteht im Wesentlichen aus einem großen Display. Besonderer Clou ist aber ein kleiner Steg, mit dem der Bildschirm in zwei Teile geteilt werden kann. Somit kann der Benutzer das Display blitzschnell vom Vollbild- in den Tastatur-Modus umwandeln. Im Gegensatz zum iPhone verlässt sich das Aura aber bei der Texteingabe auf eine herkömmliche QWERTY-Tastatur, die seitlich ausgefahren werden kann.

Dein Lieblingsbild als Hintergrund: Mein Foto
Handy-Logos mit deinem Text: Logomat

Foto: Egy StúdióFoto: Egy StúdióFrische Ideen aus dem Osten
Leider werden diese Prototypen wohl nie auf den Markt kommen. Für den exzessiven Einsatz von Touchscreens sind diese Komponenten einfach noch zu teuer - was sich aber in letzter Zeit vor allem Dank einer Technologie namens "OLED" ändern dürfte. Doch die Prototypen wurden ohne Auftrag oder Kenntnis der entsprechenden Hersteller angefertigt und die lassen sich nur sehr ungern in ihrem Produktdesign beeinflussen. Anders sieht es da mit den Prototypen "Aphrodite" und "Credo" aus. Foto: Egy StúdióFoto: Egy StúdióDiese beiden Modelle zeigen, dass Egy Stúdió auch eigenständige Prototypen entwickeln kann. Beide Handys sind echte optische Leckerbissen und machen definitiv Lust auf mehr. Doch leider haben sie, genau wie alle Prototypen der ungarischen Designer noch einen gravierenden Nachteil: Sie existieren bis jetzt nur im Computer.


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