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Motorolas RAZR-Klassiker: V3, V3i und V3x

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Motorolas RAZR-Klassiker: V3, V3i und V3x

09.03.2007, 11:27 Uhr | t-online.de

Foto: Motorola Foto: Motorola Es war der große Durchbruch auf dem weltweiten Handymarkt für Motorola. Nicht, dass der amerikanische Hersteller vorher keine Erfolge hätte feiern können, aber mit der Einführung der RAZR-Serie gelang Motorola etwas, das bislang auf dem Handymarkt nur selten funktioniert hatte: Sie etablierten eine feste Marke, die sich rund um den Globus durchsetzte. Dabei war das Unterfangen schon von Beginn an riskant: Schon über den Namen mussten die Kunden erst einmal stolpern. RAZR? Fehlte da nicht irgendwo ein Vokal? Doch die korrekte Aussprache der vier unübersehbaren Großbuchstaben sprach sich herum: Wie das englisch "razor" (auf deutsch: Rasierer) sollte es klingen. Warum? Dazu gibt es von Motorola keine offiziellen Angaben. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass damit auf das englische Wort "razor-thin" hingedeutet werden soll, was auf Deutsch so viel wie "hauchdünn" heißt. Tatsächlich zeichnen sich die Geräte der RAZR-Serie unter anderem dadurch aus, dass sie für Klapp-Handys ungewöhnlich schmal sind. So setzte sich nach seinem Erscheinen im Oktober 2004 das erste Gerät der RAZR-Serie, das V3 schnell auf dem Markt durch. In den Monaten und Jahren danach brachte Motorola immer wieder Weiterentwicklungen des "Ur-RAZR" heraus, unter anderem Ende 2005 das V3i und das V3x. Wie aber haben sich die RAZR-Klassiker im schnelllebigen Handy-Geschäft gehalten? Wir haben das V3, das V3i und das V3x noch einmal unter die Lupe genommen und verraten Ihnen, worin sich diese Modelle unterscheiden - und ob sie zweieinhalb bzw. dreieinhalb Jahre nach Erscheinen noch auf dem Markt mithalten können.

Fotoshow: Die RAZR-Klassiker von Motorola



RAZRs Erfolgsmotor Nummer 1: Das bahnbrechende Design

Motorola RAZR V3

Allgemein
Markstart: Oktober 2004
Einführungspreis: 749 Euro
Kategorie: Einsteiger

Abmessungen
Gewicht: 95 Gramm
Maße: 98 x 53 x 14 mm

Display
Auflösung: 176 x 220 Pixel
Farbtiefe: 262.144 Farben

Akku
Gesprächsdauer: 7 Stunden
Standby: 10,4 Tage

RAZR V3 (Foto: Motorola) RAZR V3 (Foto: Motorola) Mittlerweile sieht man RAZR- Handys nahezu überall - und auch andere Hersteller haben versucht, den RAZR-Look zu imitieren. Doch als das V3 auf den Markt war, war das Design revolutionär: Das Gerät war 14 Millimeter schmal, dafür aber mit 53 Millimetern verhältnismäßig breit. Das Metallgehäuse aus Metall war in kühlen matten Farben gehalten. Die geschlossene Handyklappe bildete mit dem Rest des Geräts eine Einheit: War das Gerät zugeklapp, ergaben sich zwei annähernd

parallele Linien, was den schlanken Look des Handys noch verstärkte. All das hatte man vor Oktober 2004 bei einem Klapphandy so noch nicht gesehen. Weil gerade das Design dem V3 Ruhm und Ehre einfuhr, blieben die Nachfolgemodelle dem Look des Originals so nahe, dass sich mit einem flüchtigen Blick nicht sagen lässt, ob sich da nun jemand das V3, das V3i oder das V3x ans Ohr hält. Schaut man etwas näher hin, fallen einem einige Details auf: So ist das V3x mit 19,6 Millimetern etwas weniger schlank als das V3 und das V3i. Insgesamt lässt sich aber sagen: Alle drei Geräte sind von der Grundidee her identisch und sehen auch heute noch absolut zeitgemäß und schick aus. So hat Motorola auch bei den jüngsten Geräten der RAZR-Familie äußerlich nicht viel verändert: Auch das RAZR V3xx und das RAZR maxx V6, die Motorola im Dezember 2006 vorstellte, haben den typischen kühlen RAZR-Look. Doch damit nicht genug: RAZR inspirierte auch andere Stilikonen: So brachte das Designerduo Dolce & Gabbana seine eigene, prunkvoll goldfarbene Version des V3i heraus.




RAZR V3i (Foto: Motorola) RAZR V3i (Foto: Motorola)Kamera, Display und Speicher
So revolutionär das V3 bei Erscheinen auch war - Fachwelt und Kunden sparten trotzdem nicht mit Kritik. So galt die Kamera mit ihren 640 x 480 Pixeln schon im Oktober 2006 als unterdurchschnittlich. Auch der Speicher von gerade einmal gut 5 Megabyte entsprach keineswegs den Standards - und er ließ sich auch nicht mit Speicherkarten erweitern. So stockte Motorola bei den Nachfolgemodellen unter anderem an diesen beiden Stellen auf: Das V3i hat eine 1,3-Megapixel-Kamera, beim V3x beträgt die Auflösung der Fotos sogar zwei Megapixel. Der Speicher des V3c misst ordentliche 64 Megabyte und ist immerhin um 512 Megabyte erweiterbar, während der Speicher des V3i zwar nur 18 Megabyte groß ist, sich aber um 1 Gigabyte erweitern lässt. Für die Display-Auflösung hielt Motorola sich beim V3i an die Maße des V3: Beide Displays sind 176 x 220 Pixel groß. Das Display des V3x hingegen bringt es auf 240 x 320 Pixel.



RAZR V 3x (Foto: Motorola) RAZR V 3x (Foto: Motorola)Multimedia und Datenübertragung
Das V3 spielt zwar MP3-Klingeltöne, verzichtet ansonsten aber auf einen MP3-Player. Das ist bei den Nachfolgemodellen anders. Das V3i hat nicht nur einen integrierten Musikplayer, sondern kam in einigen Ländern sogar mit iTunes-Software, mit der die Kunden direkt aus dem iTunes-Shop Songs herunterladen können. Alle drei Handys verfügen über Bluetooth, allen dreien fehlt. GPRS haben alle drei an Bord, EDGE hingegen nur das V3x. Das V3x ist zudem das einzige von ihnen, das UMTS-fähig ist. In Sachen Technik hat das V3x also klar die Nase vorn.


Motorola RAZR V3i

Allgemein
Markstart: November 2005
Einführungspreis: 379 Euro
Kategorie: Multimedia

Abmessungen
Gewicht: 96 Gramm
Maße: 96 x 53 x 14 mm

Display
Auflösung: 176 x 220 Pixel
Farbtiefe: 262.144 Farben

Akku
Gesprächsdauer: 7 Stunden
Standby: 10,4 Tage

Motorola RAZR V3x

Allgemein
Markstart: 4. Quartal 2005
Einführungspreis: 629 Euro
Kategorie: Multimedia

Abmessungen
Gewicht: 125 Gramm
Maße: 99 x 53 x 19,6 mm

Display
Auflösung: 240 x 320 Pixel
Farbtiefe: 262.144 Farben

Akku
Gesprächsdauer: 4 Stunden
Standby: 14 Tage


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