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Zukunfts-Handy: Akku mit Zuckerantrieb

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Akku mit Zuckerantrieb

27.04.2007, 13:53 Uhr

Foto: ArchivFoto: Archiv Ein wichtiges Telefonat, vielleicht eine Verabredung mit der Freundin, eine hitzige Diskussion mit dem Chef oder einfach nur der alte Kumpel, der sich nach Jahren einmal wieder meldet: Plötzlich wird das Gespräch durch ein leises Tuten unterbrochen. "Oh, ich muss mal schnell Schluss machen, mein Akku ist gleich leer." Wohl jeder Handybesitzer hat diese Situation mehr als einmal erlebt. Denn die größere Funktionsvielfalt unserer kleinen ständigen Begleiter wird leider auch durch einen höheren Energiebedarf erkauft. Von der Universität im amerikanischen Saint Louis kommt nun eine ziemlich ungewöhnliche Lösung für dieses Problem. Geht es nach Shelley Minteer, werden wir unsere Handys in Zukunft mit Limonade oder anderen zuckerhaltigen Flüssigkeiten gewissermaßen "betanken" können. Neu ist die Idee, Zucker als Energiequelle zu nutzen aber ganz und gar nicht!

Fotoshow: Akku mit Zuckerantrieb
Handy-Archiv:

Rectangle

Foto: ddpFoto: ddpVon der Natur abgeschaut
Jeder Mensch kennt dieses Gefühl: Man fühlt sich schlapp und kraftlos und ist leicht reizbar. Spätestens wenn dann noch ein Knurren aus der Magengegend ertönt ist klar: Wir haben einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel. In der Natur wird Zucker bzw. Glukose schon seit Millionen von Jahren als Treibstoff genutzt. Doch erst seit kurzem kann Zucker auch dazu verwendet werden, um Strom zu gewinnen. Dies geschieht - ähnlich wie auch im menschlichen Körper - mit Hilfe von Enzymen. Diese Eiweißverbindungen wandeln die Energie, die in chemischer Form im Zucker gespeichert ist, in elektrische Energie um. Einziges Abfallprodukt bei dieser Form der Stromgewinnung ist Wasser.

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"Eine Limo für mein Handy, bitte"
Die Möglichkeit, Elektrizität durch Zucker zu gewinnen ist zwar schon seit einigen Jahren bekannt. Doch erst das Team um Shelley Minteer schaffte es, die Technologie auf eine Größe zu schrumpfen, die den Einsatz in Handys oder MP3-Playern möglich macht. So hat der Prototyp, der im März vorgestellt wurde, in etwa die Größe einer Briefmarke. Trotz der geringen Abmessungen reichte die Energie, um einen Taschenrechner zu betreiben. Shelley Minteer schätzt, dass diese Technologie schon in drei bis fünf Jahren zur Marktreife entwickelt werden kann. Als Treibstoff eignen sich alle Flüssigkeiten, die irgendeine Form von Zucker enthalten. Neben einfachem Zuckerwasser also auch Fruchtsäfte, Limonaden und sogar Baumsaft. Nur kohlensäurehaltige Getränke sollte man der Zelle ersparen. Weiterer Pluspunkt in Sachen Umweltschutz: Die Akkus sind angeblich komplett aus biologisch abbaubaren Materialien gefertigt. Wenn wir in 5 Jahren in einem Cafe sitzen, könnte die Bestellung also durch aus lauten: "Einen Kaffee für mich und eine Limo für mein Handy."

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