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Design "made in China"

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Design "made in China"

15.05.2007, 14:33 Uhr

Foto: KDDIFoto: KDDI "Zeiten ändern sich" weiß der Volksmund und besonders deutlich wird dies am Beispiel der Volksrepublik China. Noch vor wenigen Jahren war unser Verhältnis zum Reich der Mitte vom sprichwörtlichen Sack Reis bestimmt, der sich dort der Erdanziehungskraft hingab. Mittlerweile zittern Arbeitnehmer hierzulande vor den dortigen Niedriglöhnen während Marketingexperten Sprachkurse besuchen und gierig auf die 1,3 Milliarden potentiellen Kunden schielen. Auch die Handybranche ist natürlich von dieser Entwicklung nicht verschont geblieben. Doch gerade hier offenbart sich ein Problem, mit dem in westlichen Wirtschaftskreisen zunächst niemand gerechnet hatte: Das Konzept des geistigen Eigentums spielt in China kaum eine Rolle. Womit sich hierzulande ganze Heerscharen von Anwälten ihren Lebensunterhalt verdienen ist in der chinesischen Geschäftskultur nur spärlich vorhanden. So berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua, dass 60% der Chinesen nichts mit dem Begriff "Copyright" anfangen können.






Höschenautomaten, Kuschelroboter, Animes und absurde Spielshows: Wer mit den Errungenschaften der japanischen Kultur konfrontiert wird, dem bleibt als Reaktion oft nur ein verwundertes Lächeln übrig. Doch Manga-Fans, Konsolen-Kiddies, Feinschmecker und Technik-Freaks blicken voller Bewunderung auf das Land der aufgehenden Sonne. Denn nirgendwo sonst auf der Welt herrscht eine so große Akzeptanz für Neuheiten und Innovationen. Gleichzeitig existiert in Japan eine uralte Tradition der Ästhetik - Teezeremonie und Steingärten lassen grüßen. Diese beiden Faktoren, Offenheit gegenüber neuen Produkten und hohe Ansprüche an das Design, sorgen dafür, dass Japan das Mekka von Handy-Enthusiasten in aller Welt ist. Allen Voran geht dabei der Provider KDDI, der fast im Wochenrhythmus atemberaubende neue Modelle enthüllt. Dabei lässt der Konzern sich gerne von namhaften Designern unter die Arme greifen. Wir wagen einen Blick auf die schönsten Prototypen aus dem Land des Lächelns.

Fotoshow: Die KDDI-Prototypen
Handy-Archiv:

Rectangle

Foto: KDDIFoto: KDDIEin Handy wie ein Stein
Das Modell "Infobar" besticht durch seine schlichte Eleganz. Das Candy-Bar-Handy wurde von Naoto Fukasawa entworfen und soll durch seine abgerundeten Formen besonders gut in der Hand liegen. Vollkommen schnörkellos und nüchtern reagiert der Designer damit auf die Anforderungen der meisten Handynutzer: Einfach telefonieren.
Ein weiteres Modell des Designers nennt sich "Ishiroco". Fukusawa ließ sich bei der Gestaltung dieses Handys von Flusskieseln inspirieren. Das Gerät erhält somit eine organisch-runde Form und erinnert stark an das . Das Ishiroco verzichtet komplett auf ein äußeres Display - bei eingehenden Anrufen leuchtet das Handy an der gesamten Außenseite.


Action auf dem Handy: Handy-Spiele
Volle Musikpower: Real Music Klingeltöne
Jetzt wird's bunt: Farbige Logos


Foto: KDDIFoto: KDDIHochprozentige Schönheit
Einen ganz und gar unjapanischen Namen haben die Modelle namens "Grappa". Im Gegensatz zum italienischen Hochprozentigen zeichnen auch sie sich durch ausgesprochenen Nüchternheit aus. Das Modell "Grappa" ist ein Klapphandy und kommt in einer schicken Lederhülle. Anstelle eines Scharniers tritt hier jedoch ein Stück biegsamer Kunststoff, der das Handy ausgesprochen flexibel macht und es ermöglicht, das Gerät vollkommen flach aufzuklappen.

Foto: KDDIFoto: KDDI"Grappa002" hingegen ist ein Sliderhandy im eher kantigen Industriedesign. Die Inspirationen für diese beiden Prototypen und wohl auch für den Namen holte sich Designer Ichiro Iwasaki übrigens in Italien.





Abwechslung garantiert: Handy-Animationen
Aktuelle und witzige Videos: Handy-Videos


Foto: KDDIFoto: KDDIRetro auf japanisch
Dass auch in Japan Retro-Design ankommt zeigen die Apollo-Prototypen des Designers Ichiro Higashiizumi. Das Modell "Apollo" entstand dabei aus der Frage heraus, wie wohl ein Handy in dem Science-Fiction-Klassiker "2001: A Space Odyssey" aussehen würde. Dieses Gerät zeigt dann auch kantige Tasten und einen Eierschalen-Farbton, wie er seit den frühern 80ern nicht mehr zu sehen war. Das Modell "Apollo002" dagegen orientiert sich optisch eher an den gigantischen Sternenkreuzern der Starwars-Trilogie.

Mein Foto: Dein Bild als Handy-Hintergrund
Logomat: Handy-Logos mit deinem Text

Foto: KDDIFoto: KDDIDas Handy zum Liebhaben
Vollkommen neue Wege gehen dagegen die "Wearable"-Prototypen. Wie der Name schon sagt, werden diese Produkte eher am Körper als in der Hosentasche getragen. Höhepunkt ist dabei das Armband mit digitaler Anzeige. Verantwortlich für diese Modelle ist Takashi Nikaido. Das Modell "Mediaskin" dagegen soll sogar als eine Art "Erweiterung des menschlichen Körpers" dienen und sich mit einer weichen Oberfläche perfekt an diesen anpassen - fast wie eine Art "Handy-Implantat". Foto: KDDIFoto: KDDI"Hexagon" von Naoki Sakai und Nao Tamura hingegen soll das Handy mehr in die Nähe von sinnlichen Kleidungsstücken wie sexy Spitzendessous rücken und damit mehr Emotionen in uns für unsere kleinen ständigen Begleiter wecken. Und in dieser Disziplin ist Japan ganz groß, hat uns dieses Land doch schon mit den Tamagotchis beigebracht, dass wir auch kleine Plastikkästchen ins Herz schließen können.


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