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Nokia 8600 "Luna"

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Nokia 8600 "Luna"

01.06.2007, 14:07 Uhr | onHandy

Foto: NokiaFoto: Nokia "Sich unterscheiden heißt etwas bedeuten" - schade, dass der französische Sprachphilosoph Émile Benveniste schon 1976 starb. Denn sonst hätte er sehen können, wie ein ganzer Industriezweig im Takt seiner Aussage arbeitet. Wer sich in der heutigen Zeit aufmacht, ein Mobiltelefon zu erwerben, wird feststellen: Die Auswahl ist riesig! Zwar unterscheiden sich die Handys in der Ausstattung. Doch wen interessiert wirklich, ob sein Display 16 Millionen oder nur 262.144 Farben darstellen kann? Auch die Handyhersteller haben erkannt, dass Features und trockene technische Daten nicht mehr ausreichen, um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Und so geht es mittlerweile hauptsächlich ums Aussehen und - neueste Entwicklung - darum, wie sich das Handy anfühlt. Nokia, Branchenprimus und eigentlich bekannt für seine vielseitigen Multimediahandys, setzt dabei auf Glas. Damit veredeln die Finnen das 8600, ihr neuestes Designhandy.

Fotoshow: Das Nokia 8600 "Luna"


Edelstahl und Rauchglas

Nokia 8600 "Luna"

Allgemein
Markstart: 2. Quartal 2007
Einführungspreis: ca. 700 Euro
Kategorie: Design

Abmessungen
Gewicht: 143 Gramm
Maße: 107 x 45 x 15,9 mm

Display
Auflösung: 240 x 320 Pixel
Farbtiefe: 16,7 Millionen Farben

Akku
Gesprächsdauer: ca. 3 Stunden
Standby: 11 Tage

Doch bei der Konstruktion des noblen Mobiltelefons kommt natürlich kein gewöhnliches Glas zum Einsatz! Es ist beinahe lichtundurchlässiges Rauchglas, unter dem die Tastaturbeleuchtung sanft pulsiert. Nokia verspricht sich von diesem Gimmick ein mystisches Flair, der das Handy umgeben soll. Auch bei den restlichen Materialien hat sich Nokia nicht lumpen lassen: Das Gehäuse ist aus Edelstahl und soll damit einen kühlen Kontrast zur warmen Tastaturabdeckung aus Glas liefern. Keine Frage: Für ihr neuestes Werk aus der Modellreihe mit der "8" an erster Stelle haben sich die Produktdesigner des Marktführers einiges einfallen lassen.




Foto: NokiaFoto: NokiaWenig Platz für MP3s
Doch gilt das auch für die Technik? Hier kann Nokia angesichts der Erfahrungen mit der N-Serie eigentlich nichts falsch machen, im Vergleich mit den teuren Werkstoffen ist die Ausstattung aber recht ernüchternd: Zwar verfügt das 8600 über einen Media-Player doch mangels Speicherkartenunterstützung muss dieser sich mit den 100 MB fest verbautem Speicher begnügen. Die werden zusätzlich noch für die 2-Megapixelkamera benötigt. Bei so viel Sparsamkeit vermisst man dann die 3,5 Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschließen eines Kopfhörers nicht ganz so stark - leider ein schwacher Trost. Immerhin leistet das Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln und einer Farbtiefe von 24 Bit bzw. 16,7 Millionen Farben die gewohnte Nokia-Qualität.


Foto: NokiaFoto: NokiaQuadband statt UMTS?
Beim Thema Kommunikation dagegen herrscht ebenfalls eher Genügsamkeit: Auf UMTS-Unterstützung muss der geneigte Besitzer des 8600 verzichten. Dafür telefoniert man dank Quadband-Technologie in fast allen Handynetzen weltweit. Mit dem EDGE-Format hat das Handy dann auch noch einen Datenturbo an Bord - ein Ersatz für UMTS ist der Standard aber leider nicht. Für die Synchronisation mit dem heimischen PC steht neben einer USB 2.0-Schnittstelle auch Bluetooth zur Auswahl - den betagten Infrarot-Standard hat Nokia damit wohl endgültig in die Wüste geschickt. Insgesamt wird die technische Ausstattung des 8600 den Premium-Ansprüchen leider nicht gerecht, vor allem wenn man den Preis von stolzen 700 Euro betrachtet. Doch das Designhandy hat eben ganz andere Qualitäten, die eher in der Verarbeitung und den edlen Materialien liegen. Ob das bei der heiß umworbenen Kundschaft ankommt, wird sich schon bald zeigen, denn das 8600 soll noch in diesem Quartal in den Verkauf gehen.


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