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Verkaufsstart für das iPhone in den USA

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Verkaufsstart für das iPhone in den USA

02.07.2007, 13:46 Uhr | onHandy, t-online.de

Foto: dpaFoto: dpa Hunderte Menschen, die ohne zu Schlafen vor einem Geschäft auf Einlass warten - der Marktstart des iPhone erinnerte bisweilen an Plattenveröffentlichungen von Boygroups in den frühen 90ern. Dieses Mal waren es es freilich keine jungen Mädchen, die sich tagelang die Beine in den Bauch standen. Das Publikum, das sich vor den Läden des US-Mobilfunkproviders AT&T versammelt hatte, war vielmehr eine Mischung aus Technik-Freaks und Handy-Fetischisten. Und während beim Hersteller Apple angesichts so viel kostenloser Publicity die Sektkorken knallten, taumelten die ersten iPhone-Besitzer freudestrahlend nach Hause. Dort erlebten die ersten bereits eine bittere Enttäuschung: So versagten in der Redaktion der Computer-Zeitschrift "Macworld" gleich zwei von vier Geräten den Dienst. Schuld daran ist aber weniger der Hersteller selbst als der Provider AT&T, der offenbar mit so vielen verkauften Handys pro Tag etwas überfordert war. Kein Wunder: Schließlich gehen erste Schätzungen davon aus, dass über eine halbe Million iPhones am ersten Wochenende über den Ladentisch gegangen sind.

Fotoshow: Das iPhone
Handy-Archiv:

Rectangle

Schwachstelle Display?

Apple iPhone

Allgemein
Markstart:29. Juni 2007 (USA)
Einführungspreis: 499 - 599 Dollar
Kategorie: Multimedia (?)

Abmessungen

Gewicht:

136 Gramm

Maße:

115 x 61 x 11,6 mm

Display
Auflösung: 320 x 480 Pixel
Farbtiefe: 16,7 Millionen Farben

Akku

Gesprächsdauer:

8 Stunden

Standby:

10,4 Tage

Doch ist die Euphorie, die um das erste Handy von Apple gemacht wird berechtigt oder eher heiße Marketing-Luft? Viel war im Vorfeld über das Gerät spekuliert worden und groß war die Skepsis unter den Experten. Bietet das riesige Display nicht eine hervorragende Angriffsfläche für Schlüssel oder ähnlich harte Gegenstände? Hatten nicht auch die iPods der ersten Generation mit zerbrechlichen Bildschirmen zu kämpfen? Bisher sieht es ganz so aus, als erfülle das iPhone die hochgesteckten Erwartungen von Laien und Experten. Erste Entwarnungen gibt es beispielsweise beim Thema Display: Die Redakteure von PC-World steckten das Gerät zusammen mit Wohnungsschlüsseln in eine Plastiktüte und schüttelten kräftig. Das Ergebnis: Keine Kratzer auf dem Display. Und gegen Fingerabdrücke gibt es ja Microfasertücher.

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Foto: AppleFoto: AppleWozu noch WAP?
Eine wahre Offenbarung soll zudem die Bedienung des iPhone sein. Durch verschiedene Fingerbewegungen navigiert man durch die Menüs, vergrößert Bilder oder scrollt über Homepages. Die werden - dank des großen Displays - wie im PC-Browser angezeigt. Auch zerstückelte Nachrichten von der Mailbox à la "Sie...haben...drei...neue...Nachrichten" gehören beim iPhone der Vergangenheit an: Sie werden einfach als E-Mails im Postfach angezeigt. Ausgesprochen begeistert äußert sich auch Marc Pitzke, USA-Korrespondent für Spiegel-ONLINE über die Mail-Funktion: "Die E-Mails werden, anders und besser als etwa beim Blackberry, mit Überschrift, Absender und kurzem Anriss präsentiert, wie ein RSS-Reader. Das Lesen ist ein Spaß: 'Flicken', Scrollen, Antippen, Öffnen."


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Foto: AppleFoto: AppleAngstgegner für Nokia & Co.
Von solchen Innovationen abgesehen hat das iPhone auch sonst Features, die sich sehen lassen können: 4 bzw. 8 GB Speicher, W-LAN-Unterstützung, eine 2-Megapixelkamera, Synchronisierung mit dem heimischen PC via Datenkabel und eine - laut Marc Pitzke - bessere Soundqualität als der iPod. Doch die Konkurrenz von Apple in Gestalt der etablierten Handyhersteller muss noch nicht ganz das Handtuch werfen. Schließlich hat das iPhone auch ein paar kleinere Schwachstellen: Da wäre zum Beispiel die fehlende Unterstützung von Speicherkarten, keine Datenübertragung über Bluetooth, ein fest eingebauter Akku und die fehlende Unterstützung von HSDPA bzw. UMTS. Dazu kommt noch der stolze Preis von 499 bzw. 599 Dollar (je nach Speichergröße). Dennoch, das iPhone könnte tatsächlich der nächste große Wurf von Apple nach dem iPod sein. Wir warten also gespannt auf die Einführung in Europa. Den Termin erkennen Sie einfach daran, wenn sie eine ungewöhnlich lange Schlange vor dem nächsten Handy-Laden entdecken.


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