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Sony Ericssons neue Kamerahandys

18.06.2007, 14:01 Uhr

Manche Ideen brauchen Zeit. Und so haben auch die Fotoapparate einen weiten Weg hinter sich. Angefangen im 13. Jahrhundert mit dunklen Kammern und einem winzigen Loch bis zu den Bild "Leserreportern" im letzten Sommer. Während die erste heute noch erhaltene Fotografie ganze acht Stunden belichtet werden musste, knipsen wir heute digital aus dem Handgelenk. Dank moderner Mobiltelefone hat so gut wie jeder eine Kamera dabei. Langsam aber sicher werden diese Winzlinge auch für normale Digitalkamera zur ernsthaften Konkurrenz. Bereits im letzten Jahr stellte Samsung ein Handy vor, das mit einer Auflösung von 10-Megapixeln locker mit Profi-Kameras mithält. Auch Sony Ericsson ist bei diesem Trend ganz vorne mit dabei. Dem schwedisch-japanischen Joint Venture kommt dabei die Erfahrung von Sonys Cybershot-Kameras zu Gute. Und so verwundert es nicht, dass bei der neuesten Produktoffensive - die am letzten Donnerstag auf einer opulenten Feier in Berlin eingeläutet wurde - auch zwei Cybershothandys mit von der Partie waren: Das K850i und das K530i.

Fotoshow: Das Sony Ericsson K850i


Das 5-Megapixel-Flaggschiff

Sony Ericsson K850i

Allgemein
Marktstart: 3. Quartal 2007
Einführungspreis: 599 Euro
Kategorie: Multimedia

Abmessungen
Gewicht: 118 Gramm
Maße: 102 x 48 x 17 mm

Display
Auflösung: 240 x 320 Pixel
Farbtiefe: 262.144

Akku
Gesprächsdauer: 9 Stunden
Standby: ca. 16,5 Tage

Das K850i schwingt sich damit zum neuen Spitzenmodell im Kamerasektor auf. Seine Pole Position in Sony Ericssons Produktpalette untermauert es mit einer Auflösung von beeindruckenden 5 Megapixeln. In der Pressemitteilung rühmt der Hersteller das Modell dann auch als "das erste Handy von Sony Ericsson, das eine Digitalkamera vollkommen ersetzen kann". Untermauert wird dieses Statement durch einen echten Xenon-Blitz und eine verbesserte Software. So kann man mit einem einfachen Knopfdruck die Funktion "Photo Fix" aktivieren, die dann automatisch Helligkeit und Kontrast optimiert. Dazu gibt es natürlich wieder die "Best Pic"-Option. Die ermöglicht es, aus neun schnell hintereinander aufgenommenen Bildern die Besten auszuwählen - perfekt für die Aufnahme von schnell bewegten Objekten.



Features wie eine "Echte"
Dazu kommen noch weitere Features, die bei einem Kamerahandy ihresgleichen suchen: Die Kameraabdeckung wird automatisch beiseite geschoben, wenn man den Kameramodus aktiviert. Dazu kommt ein Schalter, der das schnelle Wechseln zwischen Foto-, Video- und Anzeigemodus möglich macht. Beide Features kennt man bisher nur von "richtigen" Digitalkameras. Angesichts solcher Kameraqualitäten hätte Sony Ericsson fast noch den Einsatz eines richtigen Sucher erwägen können, leider bleibt dieser letzte Schritt jedoch Utopie. Für die Motivsuche dient so nach wie vor das kratzfeste 2,2 Zoll große Display. Mit seiner Auflösung von 240 x 320 Pixel und der Farbtiefe von 18 Bit bzw. 262.144 Farben ist es aber für diesen Job bestens gerüstet.




Kommunikation satt
Neben seinen vielfältigen Kamerafunktionen ist das K850i jedoch auch ein ordentlich bestücktes Multimediahandy. Dank Memory Stick Micro kann man den internen Speicher um bis zu 2 GB aufstocken - optimal für MP3s und Videos. Dazu deckt das Handy mit Quadband-Technologie, UMTS-Unterstützung, EDGE und HSDPA sämtliche modernen Kommunikations-Standards ab. Nur W-LAN fehlt bei dem neuen Flaggschiff unter den Kamerahandys. Für die Datenübertragung vom und zum heimischen PC steht neben einem USB 2.0-Kabel auch Bluetooth und Infrarot zur Verfügung. Im Laden wird das Cybershothandy ab dem dritten Quartal 2007 stehen - der Preis liegt ohne Vertrag bei 599 Euro. Wem das zu viel ist, der sollte einen Blick auf den kleinen Bruder werfen, das ebenfalls in Berlin vorgestellte K530i.






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