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G-PLUS GF-901 Picasso

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G-PLUS GF-901 Picasso

06.08.2007, 17:15 Uhr | onHandy, t-online.de

Foto: G-PLUSFoto: G-PLUS "Eine Kunstrichtung hat sich erst dann durchgesetzt, wenn sie auch von den Schaufensterdekorateuren praktiziert wird" - Pablo Picasso wusste offenbar recht genau, was er wollte. Zwar wird der Kubismus - die Kunstrichtung, die der spanische Maler mitentwickelte - nach wie vor von der dekorierenden Zunft sträflich vernachlässigt. Dennoch gilt der Name "Picasso" in aller Welt als ein Sinnbild für den Künstler schlechthin. Kein Wunder: Schließlich gilt der gute Mann ja als einer der Gründerväter moderner Kunst und lebte das Leben, das von einem Genie erwartet wird - mehrere Ehen und Liebschaften eingeschlossen. Angesichts so großer Zugkraft ist es da natürlich eine große Verlockung für Unternehmen, ihren Produkten ein wenig vom Glanz des großen Meisters zu verleihen. Das gilt für Autos der Mittelklasse genauso wie für Mobiltelefone. Der in Deutschland eher unbekannte taiwanesische Hersteller G-PLUS hat nun ein Handy veröffentlicht, das sich mit dem großen Namen "Picasso" schmückt. Ob zu Recht oder nicht, wir haben uns das GF-901 einmal näher angesehen.

Fotoshow: Das G-PLUS GF-901 "Picasso"


Handy von Künstlerhand?

G-PLUS GF-901 "Picasso"

Allgemein

Marktstart:

August 2007 (Taiwan)

Einführungspreis:

Daten nicht bekanntDaten nicht bekannt

Kategorie:

Design

Abmessungen
Gewicht: 76 Gramm
Maße: 88,5 x 45 x 16 mm

Display
Auflösung: 176 x 220 Pixel
Farbtiefe: 262.144 Farben

Akku
Gesprächsdauer: 3 Stunden
Standby: ca. 9 Tage

Foto: G-PLUSFoto: G-PLUSZunächst mal muss bei dem Handy mit dem poetischen Namen GF-901 vermerkt werden, dass auf künstlerische Experimente weitgehend verzichtet wurde. Wahrscheinlich liegt das daran, dass der Kubismus noch nicht im Industriedesign angekommen ist. Möglicherweise bevorzugt die Kundschaft aber auch einfach Geräte, die alltagstauglich sind. Jedenfalls lässt das Handy - vom unverzichtbaren "Picasso"-Schriftzug abgesehen - leider jegliche optische Nähe zu dem spanischen Künstler vermissen. Mag sein, dass die glänzende Außenhaut mit dem sanft durchscheinenden Display die Gnade des großen Meisters gefunden hätte - die Form des Handys

wirkt jedoch ansonsten recht uninspiriert. Ähnliche Handys gibt es bereits von Sony Ericsson (Z320i) oder Samsung (SGH-C260) mit eleganteren Kurven! Immerhin gibt es noch ein paar Picasso-Bilder als Bildschirmschoner und Wallpaper, die man sich dann auf dem mit 176 x 220 Pixel-Auflösung nicht eben scharfen 1,8-Zoll-Display ansehen darf. Immerhin ist die Farbtiefe mit 18 Bit bzw. 262.144 Farben zeitgemäß hoch. Ach ja: Die Knöpfe zur Menüführung auf der Innenseite sind in verschiedenen Farben gehalten - ein kleiner künstlerischer Geniestreich, auf den der große Meister sicherlich stolz wäre!




Foto: G-PLUSFoto: G-PLUSAusstattung eher spartanisch
Doch kommen wir zu den Teilen des Handys, mit denen sich Picasso selbst wohl am wenigsten beschäftigt hätte: Bei den Innereien. Hier bietet das GF-901 z.B. eine 1,3-Megapixelkamera auf der Rückseite. Zudem spielt das Handy MP3s und Videos ab. Der Speicher kann mit entsprechenden Karten aufgerüstet werden, leider war nicht in Erfahrung zu bringen, welcher Hersteller hier unterstützt wird. Ansonsten steht für den Datentransfer mit dem heimischen PC Bluetooth und USB zur Auswahl, die Kommunikation im normalen Handynetz läuft über Dualband. Damit wäre das Mobiltelefon theoretisch auch in Deutschland einsetzbar, auch wenn ein Export bis jetzt offenbar nicht geplant ist. Was Pablo Picasso dazu sagen würde, kann man natürlich schwer sagen. Wahrscheinlich hätte er das Handy aber ein wenig phantasievoller gestaltet.

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