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Machen uns Handys krank?

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Machen uns Handys krank?

08.08.2007, 15:13 Uhr | onHandy, t-online.de

Foto: ArchivFoto: Archiv Ob im Beruf oder einfach nur zum Zeitvertreib - Mobiltelefone eigentlich ja eine mehr als praktische Erfindung. Schließlich erinnern wir uns nur sehr ungern an die Zeiten zurück, als wir für jedes Telefongespräch unterwegs eines dieser gelben Häuschen aufsuchen mussten - Gemütlichkeit sieht eben anders aus. Doch die ständige Erreichbarkeit, die uns unsere kleinen Dauerbegleiter beschwert haben, hat auch ihren Preis. Ob es die Angst vor der Handystrahlung ist, die geistige Abwesenheit, weil man ständig auf Anrufe wartet oder schlicht Gelenkschmerzen vom SMS-Schreiben: Der menschliche Körper ist eben nicht dafür gemacht worden, sein Leben im Takt eines kleinen, ständig klingelnden Handys zu führen. Doch wie gefährlich sind Handy-Krankheiten überhaupt und wie erkennen wir, ob wir krank sind?

Handy-Archiv:

Rectangle

Foto: ArchivFoto: ArchivSchwere Abhängigkeit
Die schwerste aller handybedingten Krankheiten ist wahrlich nicht zu unterschätzen: Das so genannten "Handy-Syndrom" bzw. "MAIDS" (Mobile and Internet Dependecy Syndome) bezeichnet die Abhängigkeit von Mobiltelefonen bzw. vom Internet. Lange Zeit wurde dieser Abhängigkeit keine größere Bedeutung beigemessen. In Italien jedoch wurde das Handy-Syndrom jetzt als behandlungsbedürftige Krankheit eingestuft. Damit steht die Handy-Sucht auf einer Stufe mit der Abhängigkeit von Glücksspiel. Die Betroffenen haben auch wahrlich kein einfaches Leben: Handysüchtige kontrollieren ihr Mobiltelefon auch nachts auf eingehende SMS. Sie verzichten auf den Kinobesuch, da sie dort nicht telefonieren können. Viele kontrollieren ihren Partner mit ihrem Handy, Panikattacken bei niedrigem Akkustand oder schlechtem Empfang sind ebenfalls möglich. Dass diese Krankheit in Italien als erstes offiziell anerkannt wurde, ist dabei kein Zufall: In keinem Land in Europa sind Handys weiter verbreitet als hier. Nicht selten bekommen Kinder bereits im Alter von fünf Jahren ihr erstes Mobiltelefon - mit 14 haben so gut wie alle Kinder ein Handy. Experten sehen dieses Phänomen äußerste kritisch und vermuten hierin auch einen Grund für die Ausbreitung des "Handy-Syndroms". Sie empfehlen Eltern, ihren Kindern frühestens ab dem zwölften Lebensjahr ein Handy zu schenken.

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Foto: ArchivFoto: ArchivSchädlicher als Kiffen?
Eine weitere Krankheit im Zusammenhang mit Mobiltelefonen ist die so genannten "Infomanie". Sie bezeichnet das Bedürfnis von Menschen, ständig erreichbar zu sein. Dabei gilt immer ein Teil der Aufmerksamkeit dem Handy - eine herabgesetzte Konzentrationsfähigkeit ist die Folge. Wissenschaftler des King's College in London gehen in einer Studie sogar davon aus, dass ständiges E-Mailschreiben, Mobiltelefonieren oder Chatten den Intelligenzquotienten um bis zu 10% senken kann. Zum Vergleich: Regelmäßiger Cannabiskonsum soll den IQ um gerade einmal 4% verringern. Sind Handys also schädlicher fürs Gehirn als kiffen? Mit Sicherheit nicht, schließlich gelten die 10% nur für diejenigen Nutzer, die zu viel von Internet und Mobiltelefonen Gebrauch machen. Experten empfehlen ohnehin, jeden Tag ein wenig Zeit "ganz ohne" zu verbringen. Eine harmlose Variante der Infomanie ist die so genannte "Vibranxiety": Bei diesem Syndrom streiten sich Experten noch, ob dies überhaupt als Krankheit anzusehen ist. Betroffene haben oft das Gefühl, ihr Handy vibriere, obwohl dem nicht so ist. Dieses Phänomen ist jedoch sicherlich mit weniger Komplikationen verbunden als die anderen hier beschriebenen Krankheiten.

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Macht Strahlung impotent?
Ein Krankheitsfaktor, der des Öfteren durch die Medien geistert ist die Handystrahlung. Ob durch die Masten oder durch die Telefone selbst: Was wir nicht sehen können, macht uns eben umso mehr Angst. So verwundert es auch nicht, dass Funkmasten bei Menschen, die sich als Opfer von Handystrahlung fühlen, einen Placebo-Effekt haben. Dies fanden Wissenschaftler in einer Untersuchung mit ausgeschalteten Funkmasten heraus. Doch obwohl erst kürzlich britische Mediziner in einer Studie Funkmasten weitgehend gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigten, ist das Thema noch lange nicht vom Tisch: Bereits 2004 stellten ungarische Wissenschaftler auf dem Kongress der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Berlin eine Studie vor, nach der sich Handystrahlung negativ auf die männliche Fruchtbarkeit auswirkt. Ergebnis der Studie: Bei Männern, die ihr Mobiltelefon gewöhnlich unterhalb der Gürtellinie transportieren nimmt die Anzahl der Spermien um 30% ab, zudem verringert sich deren Beweglichkeit. Eine abschließende wissenschaftliche Bewertung dieser Ergebnisse steht allerdings nach wie vor aus.

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Foto: ArchivFoto: ArchivVorsicht Vieltipper vor dem "Handydaumen"
Weit weniger lebensbedrohlich aber ziemlich schmerzhaft kann dagegen der "Handydaumen" sein. Dieses Krankheitsbild hängt allerdings nicht zwingend mit Handys zusammen. Vielmehr ist der Handydaumen eine Sehnenscheidenentzündung im Daumen. Diese Entzündung wird durch die ungewöhnliche Haltung des Daumes beim Tippen von SMS verursacht. Eine enge Verwandtschaft besteht hier zum "Mausarm", der meist durch unergonomische PC-Arbeitsplätze verursacht wird. Kurzfristige Abhilfe bei dieser Krankheit schafft die Kühlung des betroffenen Gelenks. Langfristig führt jedoch kein Weg an einem ergonomischeren Handy oder einem Verzicht auf Kurznachrichten vorbei. Handys sind in dieser Hinsicht also nicht anders als alle anderen Dinge im Leben, die Spaß machen: Genuss in Maßen ist angesagt!


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