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Handy-Akkus: Tops und Flops der Handy-Hersteller

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Wie lange halten Handy-Akkus wirklich?

24.08.2007, 11:59 Uhr

Foto: ddpFoto: ddp Immer wieder geraten Hersteller wegen fehlerhafter Akkus in die Schlagzeilen. Erst kürzlich musste der finnische Handy-Hersteller und Marktführer Nokia 46 Millionen Akkus zurückrufen. Die Akkus, die der japanische Hersteller Matsushita zwischen Dezember 2005 und November 2006 für die Finnen gebaut hatten, liefen Gefahr sich zu überhitzen. Aber auch ohne spektakuläre und umfangreiche Rückrufaktionen wie diese sind Handy-Akkus nicht selten Grund für Kunden-Ärger. So hat sich schon so mancher Handy-Nutzer verwundert die Augen gerieben, als er in der Betriebsanleitung die angebliche Akku-Laufzeit seines Handys las - lag sie doch weit entfernt von den eigenen Erfahrungen mit dem Gerät. Das Fachportal xonio.com hat jetzt getestet, wie lange die Handy-Akkus wirklich halten - und ist dabei auf teilweise haarsträubende Abweichungen zwischen Herstellerangaben und Realität gestoßen. Ein Problem dabei ist allerdings, dass die Hersteller nicht einheitlich testen. Die Tester von xonio.com sind hingegen bei seinen Tests ausschließlich vom "worst case" ausgegangen: Sie wollten wissen, wie lange man unter den schlechtesten Bedingungen mindestens telefonieren kann.

Fotoshow: Die Tops und Flops der Handy-Akkus
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Foto: SamsungFoto: SamsungDie dreistesten Abweichler
Spitzenreiter bei der Abweichung zwischen Herstellerangaben und Testergebnis: Samsungs SGH-D820 kommt im Test bei Weitem nicht auf die versprochenen 6,5 Stunden, sondern nur auf eine Stunde 57 Minuten. Das ist nicht einmal ein Drittel des versprochenen Werts. Mit weniger als zwei Stunden Telefonie-Power liefert das SGH-D820 zugleich die niedrigste Dauer des gesamten Tests. Auf Platz 2 und 3 folgen zwei Handys von Sony-Ericsson. Das W710i, von dem der Hersteller vollmundig behauptet, es biete zehn Stunden Gesprächszeit möglich, schafft im Xonio-Test nur drei Stunden 16 Minuten - auch das nicht einmal ein Drittel der Herstellerangabe. Das K810i auf Platz 3 schafft etwas mehr als ein Drittel: Der Herstellerangabe von 10,5 Stunden stehen drei Stunden 27 Minuten gegenüber.


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Foto: NokiaFoto: NokiaDämpfer für das Star-Handy
Überall taucht es in den Bestenlisten ganz oben auf: Nokias Flaggschiff und Alleskönner N95. Im Akku-Test von xonio.com schneidet das Star-Handy allerdings nicht so gut ab. Sechseinhalb Stunden Telefonie soll laut Nokia mit dem Gerät möglich sein. Im Labor brachte es das Gerät allerdings gerade einmal auf zwei Stunden 41 Minuten - weit weniger als die Hälfte der Zeit. In der Riege der unrühmlichen Abweichler liegt das N95 dabei aber immerhin noch im Mittelfeld.


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Foto: SamsungFoto: SamsungManche können länger als geglaubt
Doch es gibt auch eine Reihe von rühmlichen Ausnahmen: Unter den Test-Handys fanden sich auch einige wenige, die beim Telefonieren eine größere Leistung erzielten, als der Hersteller angegeben hatte. Spitzenreiter ist hier genau wie in der Liste der negativen Abweichungen der koreanische Hersteller Samsung. Die Gesprächszeit seines SGH-i300 gab Samsung nur mit zweieinhalb Stunden an. Im Test von xonio.com hielt das Gerät allerdings vier Stunden 45 Minuten durch - also fast doppelt so lange wie angegeben. Auf Platz 2 folg ein Handy von Nokia: Die Finnen gaben für ihr 3250 eine Gesprächszeit von drei Stunden an. Im Test schaffte das Gerät aber 50 Minuten mehr. Ebenfalls auf dem Siegertreppchen: Das LG Shine. Statt der angegebenen zweieinhalb Stunden schaffte es drei Stunden 11 Minuten.

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Die Hersteller und ihre Testweisen
Gruppiert man die getesteten Handys nach Herstellern, ist Sony Ericsson der negative Spitzenreiter in Sachen Abweichungen. Das liegt in erster Linie an der Testweise, die dem "worst case scenario" der Xonio-Tester deutlich entgegen steht: Auf Nachfrage von Xonio gab Sony Ericsson an, bei seinen Messungen von den besten Empfangsbedingungen auszugehen. Die beiden im Test folgenden Hersteller Samsung und Motorola messen jeweils unter besten und schlechtesten Bedingungen und ermitteln daraus einen Mittelwert. Nokia äußerte sich gegenüber xonio.com nicht zu seiner Messweise. Eine Punktlandung gelang LG Electronics: fast hundert Prozent Übereinstimmung mit den Messwerten von xonio.com. Das ist aber auch kein Wunder - LG misst nämlich genau wie xonio.com unter den schlechtesten Bedingungen.


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