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Nokia N95 in der neuen 8GB-Version

03.09.2007, 15:31 Uhr

Schon der deutsche Maler und Schriftsteller Kurt Schwitters (1887-1948) wusste: "Der Weg zur Vollkommenheit und zu jedem Fortschritt ist fortwährende Selbstkritik." So denkt offenbar auch der ewige Branchenprimus im Handy-Sektor, der finnische Hersteller Nokia. Deren Multimedia-Monster N95 gilt ja eigentlich als Messlatte für jedes Mobiltelefon. Schließlich bietet das Gerät eine Ausstattung, die den Hersteller nicht ganz zu Unrecht zum Slogan "Computer 2.0" inspirierte. Ob W-LAN, GPS-Empfänger, ein riesiges Display oder schnelle Datenübertragung - dieses Handy bietet alle Funktionen, die ein Handy 2007 so besitzen kann. Mit zwei Ausnahmen: Einem Touchscreen und einer Festplatte. Doch der finnische Marktführer will sich keine Blöße geben und präsentiert sein Flaggschiff im schicken schwarzen Outfit - und mit 8GB fest integriertem Speicher.

Fotoshow: Das Nokia N95 8GB


8 Gramm für 8GB

Nokia N95 8GB-Version

Allgemein
Markstart: 4. Quartal 2007
Einführungspreis: 650 Euro
Kategorie: Multimedia

Abmessungen
Gewicht: 128 Gramm
Maße: 99 x 53 x 21 mm

Display
Auflösung: 240 x 320 Pixel
Farbtiefe: 16,7 Millionen

Akku
Gesprächsdauer: 5 Stunden
Standby: ca. 11 Tage

Bemerkenswert ist dabei, dass das N95 für die größere Festplatte gerade einmal 8 Gramm an Gewicht zulegt. Ansonsten bleiben die Abmessungen identisch. Zudem sieht das Handy in Schwarz nun eine Spur edler aus als zuvor - ein beliebter Trick von Nokia, um älteren Modellen zu erneuter Beliebtheit zu verhelfen. In der Firmensprache des finnischen Marktführers deutet das Schwarz übrigens immer auf die "Music Edition" hin. So hat dann auch der MP3-Player einige Features, an denen sich auch reine Musikhandys ein Beispiel nehmen können. Da wären zunächst einmal die Bedientasten für den Player, die - praktisch und platzsparend - erst zum Vorschein kommen, wenn man das Sliderhandy in die "falsche" Richtung aufschiebt. Begeisterungsstürme in der onHandy-Redaktion entfacht dagegen die 3,5-Millimeter Klinkenbuchse. Mit diesem Anschluss ist man nicht auf die meist

eher minderwertigen Ohrstöpsel der Handyhersteller angewiesen und benötigt auch keine umständlichen Adapter für hochwertigen Audiogenuss - Vorbildlich!




15 Millionen interessante Orte
In Sachen Navigation ist Nokia seiner Mobilfunk-Konkurrenz um eine ganze Nasenlänge voraus. Die Finnen können hier ihre ganze Erfahrung einbringen, die sie mit ihren eigenen Navigationsgeräten gesammelt haben. Das N95 war denn auch eines der ersten Handys mit integriertem GPS-Modul, das die Welt zu Gesicht bekam. Mittlerweile hat Nokia mit dem 6110 Navigator ein weiteres Mobiltelefon mit dieser Technologie vorgestellt. Beim N95 verspricht Nokia sogar, Kartenmaterial von 100 Ländern weltweit mit insgesamt 15 Millionen so genannten "Points of Interest" vorab auf dem Handy zu installieren. Weiteres Material, z.B. detaillierte Stadtpläne, kann nachgekauft werden.



Auflösung: 5 Megapixel
Für eine handygesteuerte die Stadtführung lohnt sich dann auch die Digitalkamera für ein paar Schnappschüsse für die Daheimgebliebenen. An der Auflösung von ganzen 5 Megapixeln und dem Xenon-Blitz hat die Konkurrenz wohl erstmal ordentlich zu knabbern. Dazu glänzt die Kamera mit Verschlusszeiten zwischen 1/1000 bis 1/3 Sekunde. Als Sucher für die Kamera dient das 2,6-Zoll große Display, das mit seiner QVGA-Auflösung von 240 x 320 Pixeln und seiner Farbtiefe von 24 Bit bzw. 16,7 Millionen Farben die üblichen Nokia-Spitzenwerte aufweist.



Vorbild für Businesshandys
Doch auch in Sachen Kommunikation hat das Nokia-Spitzenmodell einiges zu bieten: So funkt das Handy dank Quadband-Technologie und UMTS-Standard in fast alle Netze weltweit. Zudem beherrscht es mit HSDPA und EDGE zwei Formate, die auf besonders schnelle Datenübertragung ausgelegt sind. Zudem kann man das Handy mittels Datenkabel, Bluetooth- oder Infrarotschnittstelle mit dem heimischen PC synchronisieren. Dank Symbian S60 beherrscht das Nokia-Flaggschiff auch alle gängigen Windows-Datenformate wie Excel, Word oder Powerpoint. Lobenswert ist auch, dass Nokia seinem Spitzenmodell einen stärkeren Akku spendiert - angesichts der vielen energiefressenden Funktionen mehr als sinnvoll! Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt allerdings bei der neuen Version des N95: Die neue Version verzichtet auf die Unterstützung von microSD-Karten. Vollkommene Perfektion sieht wohl anders aus, aber in Finnland arbeitet man sicher auch schon an dieser Baustelle.







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