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Mobilfunk: Handys im Wandel der Zeit

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Mobilfunk  

Handys im Wandel der Zeit

20.10.2005, 17:16 Uhr | onHandy, t-online.de

(Fotos/Montage: dpa/TOI)(Fotos/Montage: dpa/TOI) Im Jahre 1958 führte die Deutsche Bundespost das erste zivile Mobilfunknetz ein. Davor war das Funken dem Militär und den Behörden vorbehalten. Seither haben sich die Handys extrem verändert. Was in den Fünfzigern noch einen ganzen Kofferraum belegte, kann man heute in einem Überraschungs-Ei verstecken. Die Geschichte des Mobilfunks und der verwendeten Geräte mag abenteuerlich anmuten, doch keine Technik hat vor dem Internet die internationale Kommunikation stärker beeinflusst. Die Handys von heute, die in der Lage sind, die Aufgaben von mehreren Büromaschinen zu übernehmen sind das Ergebnis von fast fünfzig Jahren ziviler Forschung. Klicken Sie sich durch die Geschichte des Handys vom Feldtelefon aus dem ersten Weltkrieg bis zum "Knopf im Ohr" aus der Gegenwart.

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Die Anfänge des zivilen Mobilfunks
Das 1958 eingeführte "öffentliche bewegte Landfunknetz" (öbL) wurde bis 1968 soweit ausgebaut, dass in diesem Jahr bereits eine Netzabdeckung von 80% gewährleistet war. Im "A"-Netz, wie das öbL auch genannt wird telefonierten damals nur Wirtschaftsbosse und Spitzenpolitiker. An Handys war zu dieser Zeit nicht zu denken. Bundeskanzler Konrad Adenauers Funktelefon benötigte beispielsweise fast den gesamten Kofferraum seiner Staatskarosse. Telefonate wurden noch vom Fräulein vom Amt vermittelt.



Für jede Station eine Vorwahl
Da dem A-Netz die Überfüllung drohte, führte die Deutsche Bundespost 1972 das B-Netz ein. Im Jahre 1978 gelang damit der flächendeckende Betrieb in ganz Deutschland mit 150 Funkfeststationen. Das neue Netz konnte bis zu 16.000 Teilnehmer aufnehmen. Immerhin war es nun möglich, mit dem Telefon selbst zu wählen. Doch auf einem mobilen Gerät anzurufen war immer noch etwas kompliziert: Der Anrufer musste wissen, wo sich der Mobilfunker befindet und eine entsprechende Vorwahl wählen.

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"Handys" zum Umhängen
Ab 1985 stand das C-Netz zur Verfügung. Damit konnten sich immerhin schon mittelständische Unternehmer den Luxus eines Mobiltelefons erlauben. Roaming war erstmals möglich. Immerhin konnte man sich die Telefone schon umhängen. Die Anschaffungs- und Unterhaltungskosten lagen mit mehreren Tausend D-Mark aber immer noch jenseits des Machbaren für jedermann. 1990 existierten 350 Funkstationen, die eine Netzabdeckung von 90 Prozent gewährleisteten.

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Vom Elite- zum Massenprodukt
1991 war das Jahr des digitalen Mobilfunks. Am 1. Juni wurde das D-Netz eingeführt und Mitte 1992 in Wirkbetrieb genommen. Die deutsche Telekom und Mannesmann Mobilfunk (heute Vodafone) brachten ihre D1 und D2 Angebote fast gleichzeitig auf den Markt. Ab sofort war es dank der Digitaltechnik möglich, sehr viele Gespräche gleichzeitig abzuwickeln. Dadurch fielen die Betriebskosten der Anbieter und damit die Preise für die Kunden. Mobilfunk für alle und jeden war bald nach der Einführung möglich. Im Jahre 1993 erhielt E-Plus eine Lizenz für den Betrieb eines GSM 1800 MHZ-Netzes (D-Netz: 900 MHZ) und baute dies vom ehemaligen Ballungsraum-Netz zur flächendeckenden Alternative zum D-Netz aus. Mittlerweile funkt auch O2 (ehem. Viag Interkom) auf dieser Welle.

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Im Internet erreicht man das Museum unter www.handymuseum.de.

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