Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Neubeginn mit ungewisser Zukunft

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Handymarke BenQ-Siemens am Start  

Neubeginn mit ungewisser Zukunft

19.01.2006, 13:32 Uhr | onHandy/dpa, t-online.de

Foto: obs/BenQ MobileFoto: obs/BenQ Mobile Asiatische Trommelwirbel in einem unvollendeten U- Bahn-Tunnel unter dem Potsdamer Platz in Berlin, die Szene in violettes Licht getaucht. Dreieinhalb Monate nach der Übernahme der Siemens-Handysparte hat der taiwanesische Konzern BenQ laut und bunt die neue Marke "BenQ-Siemens" präsentiert. Die Fusion aus deutscher Tradition und fernöstlicher Innovationskraft soll in eine Erfolgsgeschichte münden, das verlustreiche Mobiltelefongeschäft der ehemaligen Siemens-Tochter bald wieder Gewinn abwerfen. Geht es nach dem Vorstandschef von BenQ Mobile, Clemens Joos, wird sein Unternehmen schon nach dem nächsten Weihnachtsgeschäft die Gewinnzone erreicht haben. "Bis Ende 2006 wollen wir profitabel sein", sagte er. Vom Erfolg hängen in Deutschland an den Standorten Kamp-Lintfort, München und Ulm rund 3.000 Arbeitsplätze ab. Bis Mitte 2006 gilt noch eine Beschäftigungssicherung. Was danach mit den Jobs passiert, ist bislang offen.

Foto-Show: Die ersten drei Handys von BenQ-Siemens

Medium Rectangle für onHandy/Trends&Tests

Auf Risiko setzen
Ob der Neustart gelingt, ist nach Branchenexperten offen, eine Chance gibt es. Mit dem Namen Siemens habe BenQ eine Bekanntheit erreicht, die das Unternehmen aus Taiwan sonst nie geschafft hätte, sagt Unternehmensanalyst Frank Rothauge, Leiter des Teams Technologie- und Telekom beim Bankhaus Sal. Oppenheim. Allerdings müsse es auch "gelingen, etwas in den Markt zu bringen, das mehr ist als nur ein nettes neues Handy". Motorola habe nach einem Absturz auch ein Comeback geschafft. Rothauges Einschätzung: "Bei der Produktstrategie muss BenQ-Siemens risikoreicher agieren, als das etablierte Konkurrenten wie Nokia nötig haben."

Volle Musikpower: RealMusic
Wenn Sound nicht reicht: Video-Klingeltöne
Für jeden etwas: Polyphone Klingeltöne

Produktoffensive mit vielen Handys
Joos versucht es vor allem damit, die ehemaligen Siemens-Marke zu "verjüngen" und mit einer Produktoffensive: 25 bis 30 BenQ-Siemens- Modelle sollen im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen. Sie sollen mit einer Vielzahl von Multimedia-Anwendungen zum Kauf reizen: MP3-Player, Radio, Digitalkamera mit Videoaufzeichnung. UMTS soll mit einem Drittel der Modelle nutzbar sein.

Kein ödes "Piep-Piep": SMS-Töne
Abwechslung für dein Display: Logos
Jetzt wird's bunt: Farbige Logos



Hochwertige Materialien
Beim Aussehen der Handys hofft Vorstandschef Joos auf die Ideen des Lifestyle Design Centers von BenQ in Taipeh. Die ersten drei Modelle (S68, S88 und EF81) unterscheiden sich schon deutlich von den Siemens-Vorläufern. Joos will mit dem verwendeten Material punkten: Mehr Metall, auch hochwertiges Glas für die Displays und weniger Kunststoff. Fünf Jahre lang kann BenQ noch die Namens- und Markenrechte von Siemens nutzen. Spätestens dann wird Siemens als Namensbestandteil von den BenQ-Mobile-Telefonen verschwinden, je nach Entwicklung vielleicht auch schon früher, merkte Joos an.

Software: So wird das Handy zum Alleskönner
Handy-Software: Deutsch - Englisch Wörterbuch für nur 5,95€
Handy-Software: Unsere Besten

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video



Anzeige
shopping-portal