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Handystrahlen in Zahlen

15.03.2006, 11:43 Uhr | onHandy, t-online.de

Foto/Montage: Hersteller/TOIFoto/Montage: Hersteller/TOI Handy-Käufer achten vor allen auf Funktionen: Unterstützt das Handy Bluetooth und/oder UMTS, wie viele Megapixel hat die Kamera und wie groß ist der Speicher. Eine besonders wichtige Kennzahl wird dabei meistens außer Acht gelassen: der Strahlungswert. Dabei ist davon auszugehen, dass die von Handys verursachte Strahlung die Gesundheit beeinträchtigt. Aus diesem Grund schweigen auch die Hersteller gerne über diesen Wert, selbst wenn er innerhalb der erlaubten Grenzen liegt. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat Liste mit Strahlungswerten von 615 auf dem deutschen Markt erhältlichen Geräten veröffentlicht. Alle entsprechen den Vorgaben, doch es gibt große Unterschiede. Besonders auf diese Werte achten sollten Eltern, die ihren minderjährigen Kindern ein Handy schenken wollen. Die noch im Wachstum befindliche Gehirne sind besonders gefährdet. In unserer Foto-Show sehen Sie die Handys, die am meisten strahlen.

Foto-Show: Die größten Strahler

Medium Rectangle für onHandy/Trends&Tests

Achtung bei Kinderhandys
Es gibt immer noch keinen Beweis, das Handys die Gesundheit schädigen können. Aber das Gegenteil ist auch noch nicht erwiesen. Grund genug, die Handystrahlung genau zu überwachen. Der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz, Arthur Junkert, sagte dem Internetmagazin "Golem.de": "Achten Sie auf einen niedrigen Strahlungswert (SAR-Wert) des Handys, wenn Sie diesen Weihnachtswunsch erfüllen möchten. Denn je höher der SAR-Wert ist, desto mehr Strahlungsleistung wird beim Telefonieren im Kopf absorbiert. Gerade Kinder und Jugendliche sollten vor zu viel Strahlung geschützt werden - und die strahlungsarmen Handys funktionieren genauso gut." Kinder und Jugendliche in der Entwicklung seien möglicherweise anfälliger für gesundheitliche Störungen durch Handystrahlung.

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Ein Drittel aller Handys ist strahlungsarm
Der SAR-Wert gibt an, wie viel Strahlung beim mobilen Telefonieren vom Kopf absorbiert wird. Um als strahlungsarm zu gelten, darf dieser Wert bei höchstens 0,6 Watt pro Kilogramm (W/kg) liegen. Maximal sind 2 Watt pro Kilogramm erlaubt. Fairerweise muss man sagen, dass bereits ein Drittel der in Deutschland erhältlichen Handys strahlungsarm sind. Die komplette Strahlungsliste des Bundesamtes für Strahlenschutz können Sie auf dessen Homepage nachschlagen: http://www.bfs.de/elektro/hff/oekolabel.html

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