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Handy-Videos: Lösungen gegen Verrohung gefragt

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Lösungen gegen Verrohung gefragt

23.03.2006, 14:23 Uhr | onHandy/dpa, t-online.de

Foto: ddpFoto: ddp Es ist DAS Thema auf deutschen Schulhöfen: Wer cool sein will, muss nicht nur mit den neuesten Klingeltönen aufwarten, sondern auch immer die krassesten Filme auf dem Handy vorweisen können. So kommt es, dass Kinder und Jugendliche wegen des Gruppenzwangs Gewaltvideos, Pornos sowie andere bedenkliche und illegale Inhalte anschauen und damit regen Handel betreiben. Nun sind Lösungen gefragt.

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Foto-Show: Gewaltvideos grassieren an deutschen Schulen

Aufsichtspflicht nicht wahrgenommen
Bei Polizei-Razzien in Schulen in Immenstadt im Allgäu und in Kaufbeuren wurden annähernd 250 Handys vorübergehend beschlagnahmt. "Schockierend und abstoßend" nannte die bayrische Sozialministerin Christa Stewens die Videos, die auf einigen Geräten gefunden wurden. Eltern und Lehrer sind mit der aktuellen Technik bei PCs und Handys überfordert und können deshalb ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen.

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Ratgeber für Eltern
"Wir haben bisher zu stark auf die ökonomischen Probleme beim Handy geachtet", räumt Elisabeth Seifert ein, Geschäftsführerin der Aktion Jugendschutz in Bayern. Bis Pfingsten ist ein Handy-Ratgeber für Eltern geplant. Er sollte die technikunerfahrenen Erwachsenen darauf hinweisen, was gerade unter Kinder- und Jugendschutzaspekten beim Handykauf zu beachten ist. Schulleiter Knoll aus Immenstadt bekannte selbst: "Ich weiß doch gar nicht, wie diese Handys funktionieren. Ich bin schon froh, wenn ich selbst eine SMS abschicken kann."

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Experten für den Unterricht
Aus dem Kultusministerium wird der Ruf nach mehr Medienpädagogik an den Schulen laut. "Schutz gegen solche Darstellungen gibt es nicht", sagt Süß. Sie weist auf umfangreiche Möglichkeiten hin, die über das Kultusministerium abgerufen werden können: Beratungsstellen, Handbücher auf Deutsch, Türkisch, Russisch und Serbokroatisch, und Experten, die für den Unterricht angefordert werden können.

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Handyverbot
Ein Handyverbot an den Schulen halten die meisten Eltern, Pädagogen und Medienexperten für nicht praktikabel. Immenstadts Schulleiter Knoll: "Im Unterricht müssen die Handys aus sein. Aber in den Pausen sollen die Kinder etwaige Botschaften ihrer Eltern abrufen können." Auch politische Parteien sind skeptisch. Die Münchner FDP hat den SPD-Oberbürgermeister Christian Ude aufgefordert, sich beim Kultusministerium gegen ein generelles Handy-Verbot an Schulen einzusetzen.

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