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Handy-Nutzung: SMS-Chatagenturen sahnen ab

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SMS-Chatagenturen sahnen ab

13.04.2006, 16:00 Uhr | onHandy, t-online.de

Foto: ArchivFoto: Archiv Nachts sind die Fernsehsender voll mit Flirtangeboten per SMS-Chat. Wie beim "herkömmlichen" Telefonsex, bei dem in den allermeisten Fällen ein Mann eine professionelle Dame am Apparat hat, kommen auch die vermeintlichen Flirt-SMS nicht von einsamen Busenwundern, die sich am Samstagabend zuhause langweilen. In Wirklichkeit arbeiten professionelle "Simserinnen" für die Agenturen, die den kostspieligen Service anbieten. Und die sind auch nicht wirklich bei der Sache. Da kann es schon mal vorkommen, das eine Frau mit zehn Männern gleichzeitig Kurzmitteilungen austauscht. Wie Spiegel Online unter dem Verweis auf www.freihafen.org berichtet, verdienen diese professionellen SMS-Verfasserinnen pro Textnachricht ca. 17 Cent. Da sie am Computer arbeiten und somit viel schneller tippen, kann beim Zehnfinger-System durchaus einiges zusammen kommen.



Mit allen Tricks
Wer sich von Flirtangeboten aus den wohlbekannten Fernsehspots angesprochen fühlt und einen einsamen Abend mit einem heißen SMS-Flirt bereichern will, muss dafür tief in die Tasche greifen. Während einer Session können dabei schnell Kosten von zig Euro entstehen. Außerdem besteht keine Chance auf einen Treff mit der SMS-Freundin. Die Agenturen weisen die eingehenden SMS einer Mitarbeiterin zu, die in relativer Nähe zum Wohnort des Mannes wohnt. So können sogar Gespräche geführt werden, die aktuelle regionale Themen beinhalten. Damit wird der Eindruck erweckt, man hätte wirklich eine flirtinteressierte Frau "an der Strippe". Auch vor Verabredungen machen die Profis nicht halt, denn sie gehören zu der Masche, mit der die Kunden bei der Stange gehalten werden. Einen Tag vor dem vermeintlichen Date erhalten die Männer dann regelmäßig eine Absage und plötzlich ist die Angebetete unter der bekannten Nummer nicht mehr erreichbar.



SMS-Europameister
Per Anzeige suchen SMS-Chatagenturen Mitarbeiterinnen, die ein heißer Flirt nicht abschreckt und die den Kunden auf deren Wunsch heiße Bilder aus einer Datenbank per MMS schicken. Besonders anfällig für diese Dienste sind Jugendliche. Sie sollten nur jugendfreie Inhalte geschickt bekommen, doch eine Überprüfung des wahren Alters wird nicht durchgeführt. Laut Branchenverband VATM wurden 2004 insgesamt fast 23 Milliarden SMS in Deutschland versandt - mehr als in allen anderen europäischen Ländern.

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