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Handy-Trends: Nokia Aeon Designstudie

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Nokia Aeon Designstudie

09.10.2006, 13:49 Uhr

Foto: NokiaFoto: Nokia Knochen - mit diesem abschätzigen Begriff wurden die ersten Mobiltelefone angesichts ihrer Größe oft bedacht. Seit dieser Zeit hat sich jedoch einiges getan: Aus klobigen und schweren Geräten mit einzeiligem Display wurden kultige Designobjekte mit dem Anspruch, ihren Besitzer in jeder Lebenslage zu unterstützen. Heute fotografieren Handys besser als so manche Digitalkamera, sie verfügen über Navigationsgeräte, dienen als Fernseher und ersetzen dank WLAN oft genug einen Computer mit Internetzugang. Doch die Zeit bleibt nicht stehen: Tausende Entwickler auf der ganzen Welt sind tagtäglich damit beschäftigt, Handys noch mehr Dinge beizubringen. Sie verführen die heiß umworbene Kundschaft mit immer ausgefalleneren Designs und Materialien zum Kauf der allerneuesten Modelle. Der finnische Branchenprimus Nokia zeigt nun mit einer atemberaubenden Designstudie, wohin die Entwicklung in Zukunft gehen könnte.

Fotoshow: Nokia Aeon

Spielwiese für Designer
Der Prototyp hört auf den klangvollen Namen "Aeon" und könnte ein Ausblick darauf sein, welches Design die kommenden Handygenerationen von Nokia aufweisen werden. Hierbei setzen auch die Nokia-Entwickler auf berührungsempfindliche Displays, die die Tastatur ersetzen. Der Vorteil: Bei Nichtgebrauch kann die Darstellung der Tasten einfach abgeschaltet werden - das bedeutet mehr Spielraum fürs Design. Und diesen Spielraum haben die Finnen bereits zu ersten Experimenten genutzt (siehe Fotoshow). Wie sich das Tippen auf einem solchen Display anfühlen wird, geht aus der Studie im jetzigen Stadium leider noch nicht hervor.


Organische Displays
Ob der Prototyp so wie er auf den Bilder dargestellt ist, bereits gebaut werden könnte, ist im Moment noch unklar. Doch der Trend geht ganz klar in Richtung größerer und berührungsempfindlicher Displays. Ein Grund hierfür ist die Entwicklung der organischen Leuchtdiode, kurz: OLED. Dank dieser Technologie können Displays günstiger und größer hergestellt werden als bisher. Außerdem sind Displays auf OLED-Basis biegsam und nicht auf eine gerade Oberfläche angewiesen. Und so verwundert es nicht, dass auch BenQ-Siemens kürzlich einen Prototypen mit einem ähnlichem Konzept vorstellte. Eine deutsche Firma will OLED-Displays sogar dafür nutzen, 3D-Displays in Handys zu verbauen (wir berichteten). Gut möglich, dass wir in fünf Jahren über heutige Handys genauso lachen wie heute über die alten "Knochen". Nur eines haben sie alle gemeinsam: Man kann mit ihnen telefonieren.


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