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Apples iPhone: Das iPod-Handy kommt!

10.01.2007, 10:25 Uhr


Foto: AppleFoto: Apple Der Knüller kam nach gut einer halben Stunde.
Apple-Chef Jobs stellte das lang erwartetete Apple-Handy iPhone vor - und versprach eine Revolution. "Wir werden das Telefon neu erfinden."
Wie "macwelt.de" und "macnews.de" berichten, verzichtet Apple beim iPhone auf Knöpfe, bis auf einen: die Hometaste. Mit einer Berührung wird die Verbindung aufgebaut, das Menü soll sich sofort anpassen. Wer mit einer Tastatur unbedingt arbeiten will, der kann sich eine auf dem Bildschirm einblenden lassen. Das Gerät "hört" auf den Wink seines Besitzers. Es kann mit einem oder mehreren Fingern bedient werden. Und nicht nur das:
Es beinhaltet einen iPod, einen Organizer und eine Zwei-Megapixel große Kamera. Der 3,5-Zoll-Bildschirm arbeitet mit einer Auflösung von 160 dpi, damit ist das nur 11,6 Millimeter dicke Gerät zugleich ein Widescreen-Videoplayer.

Fotoshow:Das Apple iPhone



Gimmick fürs Ohr
Der Standardspeicher beträgt bis zu acht Gigabyte. "Wir werden das Telefon neu erfinden", versprach Jobs. Das iPhone arbeitet im Mobilfunkstandard GSM mit der Erweiterung EDGE zum schnelleren Datentransfer. Es unterstützt drahtlose Netzwerkverbingungen über Wi-Fi und Bluetooth und kann zwei Anrufer zu einer Telefonkonferenz zusammenschalten. Das Gerät arbeitet mit dem Betriebssystem
OS X, kann aber sowohl mit Mac- Computern als auch mit Windows-PCs synchronisiert werden. Nettes Gimmick: Ein Sensor misst die Entfernung des Geräts zum Ohr und reguliert automatisch die Lautstärke. Und: Das Gerät erkennt, ob das Display Hochformat oder Querformat sein soll.





Foto: AppleFoto: AppleJobs: "Apple ist fünf Jahre voraus"
Der Einstieg in die Handyproduktion bedeutet für Apple den Vorstoß in einen völlig neuen Markt. Mit seinen vor fünf Jahren gestarteten iPods eroberte sich der Konzern eine dominierende Position bei digitalen Musikspielern. Heute trifft Apple allerdings - anders als bei seinem damaligen Vorstoß - auf eine bereits hochentwickelte Industrie mit mächtigen Platzhirschen wie Nokia, Motorola oder Samsung. Den rund 70 Millionen iPods, die Apple bisher verkaufte, steht der erwartete Absatz von mehr als einer Milliarde Handys in diesem Jahr gegenüber. Das bedeutet zum einen den Eintritt in einen gigantischen Markt, zum anderen aber auch eine weitere Verschärfung des bereits harten Konkurrenzkampfs in der Handybranche. Zuvor hatte der Apple-Chef ein Gerät mit der Bezeichnung Apple TV präsentiert, das Musik und Filme vom PC drahtlos über den so genannten Streaming Client ins Wohnzimmer bringt. Es hat eine Festplatte mit 40 Gigabyte Speichervolumen und kann mit bis zu fünf PCs synchronisiert werden. Apple TV kommt im Februar in den USA für 299 Dollar in den Handel und kann mit Mac- und Windows-Computern arbeiten. Es war ursprünglich unter dem Arbeitsnamen iTV bekannt.








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