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Handy: Kurioses aus der Welt der Mobiltelefone

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Kurioses aus der Welt der Handys

17.11.2007, 15:32 Uhr

Foto: ArchivFoto: Archiv Wären sie Schädlinge, dann würden wir wohl von einer Epidemie sprechen: Schließlich nimmt die Anzahl der Handys mehr und mehr zu. Im letzten Jahr überstieg die Anzahl unserer kleinen ständigen Begleiter erstmals die Anzahl der Einwohner in Deutschland. In diesem Jahr sind es bereits 109 Handys pro 100 Einwohner. Doch im Vergleich zu anderen Ländern hinken wir stark hinterher - Spitzenreiter in Europa ist Luxemburg mit 171 Handys auf 100 Einwohner. Vergleichen wir diese Zahlen dann mit Asien, so wirken wir endgültig wie altmodische Handy-Muffel: In Taiwan gibt es schon seit 2002 mehr Handys als Einwohner - ganze vier Jahre früher als hier in Deutschland. Doch die technikverliebten Asiaten haben eben ein ganz besonderes Verhältnis zu ihren Mobiltelefonen. Kein Wunder: Während hierzulande eine Infratest-Dimap-Umfrage ergab, dass 80% der Handybesitzer ihr Mobiltelefon nur zum Telefonieren und SMS-Schreiben benutzen, haben Asiaten da ganz andere Möglichkeiten!

Fotoshow: Verrückte Fakten aus der Handy-Welt



Foto: PROinventionFoto: PROinventionEin Handy zum Küssen
So hat Samsung in Japan ein Handy auf den Markt gebracht, dass Frauen dabei helfen soll, schwanger zu werden. In dem Land mit einer der niedrigsten Geburtsraten weltweit eine durchaus sinnvolle Erfindung. Die Methode ist dabei so einfach wie genial: Über einen Temperaturfühler misst das Handy die Körpertemperatur seiner Besitzerin, wenn diese telefoniert. Aus einem Vergleich mit den anderen Tagen kann es dann den Zeitpunkt des Eisprungs errechnen. Die meisten Frauen nutzen ihr Handy wohl jedoch für den gegenteiligen Zweck: Als Erinnerung für die Einnahme der Pille. In Malaysia dagegen hat das Handy seit Ende 2003 erheblich an Bedeutung für zwischenmenschliches eingebüßt: Ein Gericht des islamischen Staates verbot die Scheidung per SMS. Aus dem Land der Liebe - Frankreich - kommt dafür ein Handy-Entwurf von eher zweifelhafter Romantik: Das "Kusshandy" von Designer Georges Koussouros soll die Übertragung von Küssen ermöglichen. Das Handy verfügt über einen künstlichen Mund, der Tempo, Druck und Temperatur eines Kusses speichern kann. So können nicht nur Paare mit Fernbeziehung orale Intimitäten austauschen - nein, der Designer plant sogar, Küsse von Prominenten anzubieten. Leider ist das Gerät im Moment noch ein Prototyp, sollte das Handy jemals in Serie gehen, bemühen wir uns selbstverständlich, die heißen Küsse der Handy-Redaktion so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen.


Erleuchtung per SMS
Damit wären wir in der Handybranche auch alles andere als alleine. Nicht, dass der neueste Madonna-Kuss bereits zu haben wäre. Aber auch die Sparte der Dienstleistungen ist im Handy-Bereich durchaus beachtlich. So kann man in den Außenbezirken von Lemgo per SMS das Licht anschalten. Hintergrund sind Einsparbemühungen der Stadtverwaltung, die ab 23:00 die Straßenlaternen abschaltet. Wer dennoch später noch durch die Stadt flanieren will, kann sich so für 15, 30 oder gar 60 Minuten seinen Weg erhellen. Im Moment befindet sich dieses Projekt allerdings noch in der Testphase. Eine Erleuchtung anderer Art bietet dagegen der indische Fernsehsender "Sadhana TV". Der TV-Kanal beschäftigt über 40 Gurus, die auf Glaubensfragen per SMS antworten. Bis zu 20.000 Kurznachrichten werden so jeden Tag beantwortet. Eher weltlicher Natur ist dagegen das Angebot der amerikanischen Website smashmyphone.com. Dort können frustrierte Handy-Besitzer ihre Geräte gegen eine geringe Gebühr von ausgesprochen hübschen Modells zerstören lassen. Die Videos der Zerstörungsorgie kann man sich anschließend gemütlich von zu Hause aus betrachten - mit dem zufriedenen Gefühl der vollzogenen Rache an der bösen Technik im Bauch.


Foto: PetsmobilityFoto: PetsmobilityTierische Handy-Welt
Während die bisher genannten Mobiltelefone und Dienstleistungen eher für Menschen und ihre Bedürfnisse ausgerichtet waren, gibt es auch tierisch kuriose Produkte in der Handybranche. Das beste Beispiel dafür ist sicherlich "Petsmobility" - ein Handy für Haustiere. Das Handy wird dem geliebten Vierbeiner einfach um den Hals Hals geschnallt. Wirkliche Gespräche werden sich so zwar nicht entwickeln, aber ein beherztes "Wuff" zeigt dem Besitzer immerhin, dass des Menschen bester Freund noch am Leben ist. Zudem kann man das Haustier auch per GPS orten. Zum Aufspüren von Tieren eignet sich auch ein Handy, das sich in Südkorea großer Beliebtheit erfreut. Auf dem Display können Angler mittels angeschlossenem Sonar die dicksten Brocken im Karpfenteich ausfindig machen. Gleichzeitig schützt ein spezieller Klingelton vor Stechmücken. In Indien dagegen wehren sich Wildhüter mittels ihrer Handys vor noch gefräßigeren Tieren: Mit Kuh-Tönen, die sie auf ihren Handys abspielen, verscheuchen sie Leoparden. Da kann ein schlapper Akku auch mal zwischen Leben und Tot entscheiden. Angesichts solch dringender Bedürfnisse und so vielfältiger Angebote ist es kein Wunder, dass wir hierzulande bei 109 Handys pro 100 Einwohnern rumdümpeln. Wir hoffen also auf Innovationen von Seiten der Handy-Industrie - was gut für Asien ist, brauchen wir hier schon lange!

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