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Nokia N82 - Die Kamera zum Telefonieren

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Nokia N82 - Die Kamera zum Telefonieren

19.11.2007, 12:16 Uhr

In den Marketingabteilungen der großen Handy-Hersteller dürften letzte Woche die Sektkorken ordentlich geknallt haben. Der Grund: Kostenlose PR. Genauer gesagt liefert die Firma "Image Engineering" aus Frechen bei Köln den Werbestrategen 1A-Argumente im Kampf gegen die Digitalkameras. Deren technischer Vorsprung gegenüber den Kamerahandys sinkt nämlich von Woche zu Woche - zuletzt präsentierten Samsung und Sony Ericsson ihre ersten Geräte mit optischem Zoom. Jetzt geht besagte Firma gemeinsam mit dem PC-Magazin "c't" mit einem Tiefschlag für die Digicams an die Öffentlichkeit: Demnach hat die Bildqualität der kleinen Knipsen in den letzten zwei Jahren ab- und nicht zugenommen. Die Begründung für diese Entwicklung klingt dabei noch kurioser als die Meldung selbst: Schuld ist die ständig steigende Auflösung - der Zahl also, die gerne werbewirksam vor dem Begriff "Megapixel" auf dem Gehäuse prangt. Die sorgt nämlich für ein digitales Bildrauschen und somit für unschöne Artefakte auf den Bildern. Daher wurde jetzt auch die Initiative 6mpixel.org ins Leben gerufen - sechs Megapixel gelten nämlich als ideale Auflösung. Die Initiative versucht, die Industrie dazu zu bringen, von der Jagd nach immer höheren Megapixelzahlen abzulassen und sich auf andere Qualitätsmerkmale zu konzentrieren. Der Handy-Marktführer Nokia ist da schon einen guten Schritt weiter: DieFinnen präsentierte jüngst sein neuestes Kamera- und Multimediahandy. Das N82 erweist sich dabei als kleiner Multimedia-Alleskönner. Wir haben die kommunikative Kamera einmal näher unter die Lupe genommen.


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Neues Kamera-Topmodell


Dabei interessieren zunächst einmal natürlich die Kamerafunktionen. Eine kleine Enttäuschung offenbart dabei schon der erste Blick aufs Datenblatt: Das N82 hat keinen optischen Zoom. Angesichts der Konkurrenz von Samsung und Sony Ericsson ein echtes Manko - zumal Nokia mit dem N93i auch selbst ein Handy mit diesem Feature im Angebot hat. Doch spielt die Kamera des kleinen Alleskönnern ihre Vorteile auf anderen Bereichen aus. So soll die Auslösezeit nach Nokia-Angaben alle Konkurrenten in den Schatten stellen. Angesichts der spontanitätstötend langen Verarbeitungszeiten vieler Kamerahandys ein echter Pluspunkt. Auch der Autofokus soll dank einer extra Objektivbeleuchtung besonders schnell scharf stellen. Besonders gut für Schnappschüsse ist auch die Serienbild-Funktion geeignet - ein Feature, das man bereits von Sony Ericsson-Handys kennt. Ansonsten verfügt die Carl-Zeiss-Markenoptik über eine Auflösung von 5 Megapixel. Abgerundet werden die Kameraoptionen noch mit einem echten Xenon-Blitz - das N82 dürfte damit sogar das N95 als das Nokia-Kamera-Flaggschiff verdrängen.

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Multimedia Galore


Foto: NokiaFoto: NokiaDoch Nokia hat mit dem N82 mehr vor als nur ein reines Kamera-Handy auf den Markt zu werfen. So verfügt das Gerät auch über ein GPS und eignet sich damit als Navigationsgerät. Zudem eignet sich das Display mit den Nokia-typischen 16,7 Millionen Farben und der Auflösung von 240 x 320 Pixel hervorragend zum Betrachten von Videos. Dank eines Beschleunigungssensors merkt es das Handy sogar automatisch, ob es gerade quer- oder hochkant gehalten wird - das iPhone lässt grüßen. Als Aufbewahrungsort für die Videos, Bilder und Musikdateien liefert Nokia eine microSD-Karte mit 2 GB Fassungsvermögen mit. Für Daten, die ständig auf dem Handy bleiben sollen wie beispielsweise Kontakte oder Termine stehen zudem großzügige 100 MB interner Speicher zur Verfügung.

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Kommunikativer Allrounder

Nokia-typisch sind auch die Kommunikationsmöglichkeiten sehr großzügig ausgefallen. So ist das N82 dank Quadband-Technologie in den meisten Handynetzen weltweit auf Empfang. Für die schnelle Datenübertragung sorgt wahlweise EDGE oder HSDPA. Dank UMTS und einer zweiten Kamera auf der Vorderseite sind auch Videotelefonate kein Problem. Für den Datenabgleich mit dem heimischen PC oder mit anderen Handys steht neben Bluetooth auch USB-Schnittstelle zur Verfügung! Als problematisch könnten sich beim N82 höchstens die ausgesprochen schmalen Tasten erweisen - doch das muss noch die Praxis zeigen. Ansonsten hat das N82 bis auf W-LAN alles, was ein modernes Mobiltelefon so können muss. Der Preis liegt dementsprechend mit 450 Euro ohne Vertrag nicht gerade im untersten Bereich. Marktstart ist laut Nokia "ab sofort". Die Digicams sollten sich langsam warm anziehen!

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Nokia N82

Allgemein
Marktstart:
Einführungspreis:
Kategorie:

 
November 2007
450 Euro
Multimedia

Display
Auflösung:
Farbtiefe:

 
240 x 320 Pixel
16,7 Millionen Farben

Abmessungen
Gewicht:
Maße:

 
114 g
112 x 50 x 17,3 mm

Akku
Gesprächsdauer:
Standby:

 
keine Angabe
keine Angabe

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