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Handy-News: Sicherheitslücke bei Sony Ericsson

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Sicherheitslücke bei Sony Ericsson

22.11.2007, 11:44 Uhr | T-Online

Angriff auf Ihr Handy? (Foto: dpa)Angriff auf Ihr Handy? (Foto: dpa)Längst sind nicht mehr nur Computer von Viren und anderen Schädlingen bedroht. Auch bei Handys ist verstärkt Vorsicht geboten. 280 speziell auf Handys gemünzte Viren und Trojaner soll es bereits geben, wenn man den Angaben von.Jan Volzke, Stratege für Mobile Security beim Virenschutz-Software-Hersteller McAfee, Glauben schenken mag (wir berichteten). Der angehende Wissenschaftler Adrian Nowak von der Universität Bremen hat sich nun einmal genauer angeschaut, wie sicher unsere Handys eigentlich sind. Der Informatiker hat eine Diplomarbeit zum Thema "Sicherheit mobiler Endgeräte" geschrieben und ist dabei auf eine gravierende Sicherheitslücke bei Sony Ericsson gestoßen.

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Trojanisches Pferd

Die Sicherheitslücke bei den Sony-Ericsson-Geräten ermöglicht es einem Angreifer, "den vollständigen Lese- und Schreibzugriff auf das interne Dateisystem dieser Mobiltelefone zu erlangen", heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Bremen. Konkret sieht das so aus: Der Angreifer greift auf ein Sicherheitszertifikat zu und ersetzt es. Er kann sich nun als Hersteller des Handys ausgeben und erhält damit Zugriff auf geschützte Bereiche des Geräts. Das kann gravierende Folgen haben: Der Angreifer kann das fremde Handy nun ausspionieren und dem Benutzer durch das unbenerkte Versenden von teuren Premium-SMS auch finanziell schaden. Fortan kann der Angreifer aus der Ferne Ton- und Bildaufnahmen mit dem fremden Handy anfertigen und ein Bewegungsprofil des Nutzers erstellen. Damit der Angreifer sich auf dem fremden Handy einnisten kann, muss der Nutzer nur ein paar harmlos wirkende Schritte ausführen: Der Nutzer lädt sich zum Beispiel ein Spiel aufs Handy, in dem sich "bösartige Anweisungen" versteckt haben. "Ist solch ein Trojanisches Pferd erst einmal installiert, müssen nur noch zwei harmlos wirkede Sicherheitsmeldungen bestätigt werden, die sogar bei vertrauenswürdigen Anwendungen angezeigt werden", heißt es in der Erklärung weiter. Betroffen ist laut Uni Bremen ein Großteil der Sony-Ericsson-Handys, die in den Jahren 2005 bis 2007 verkauft wurden. Sony Eriscsson sei über die Sicherheitslücke bereits informiert worden

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