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Handy: Die SMS wird 15 Jahre alt

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Die SMS wird 15

06.12.2007, 12:10 Uhr

Die SMS wird 15 (Foto: ddp)Es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich an technische Möglichkeiten gewöhnt. Es ist noch nicht lange her, da wurde man als Handy-Nutzer wie ein Mensch von einem fremden Stern angeschaut. Mittlerweile ist das Gegenteil der Fall: Wer kein Handy hat, gilt als Exot, als Ewiggestriger in einer Welt des mobilen Komforts. Das Handy hat in seiner noch jungen Geschichte einiges verändert: Telefonate beginnen oft nicht mehr mit "Hallo, wie geht es dir?", sondern mit "Hi, wo bist du?" - ganz davon abgesehen, dass in den meisten Fällen das Melden mit dem eigenen Namen entfällt, weil man den Anrufer mit einem Blick aufs Display schon identifiziert hat und ihn gleich selbst begrüßen kann. Aber nicht nur die Kommunikation beim Telefonieren hat sich verändert, sondern der Mobilfunk hat der Welt mit der SMS auch eine ganz neue Form der Kommunikation beschert. Dieser Tage feiert sie Geburtstag. Was den einen oder anderen verwundern mag, weil die SMS mittlerweile so selbstverständlich zum Alltag dazu gehört: Es ist erst ihr 15.

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Rasante Erfolgsgeschichte

Kommunikationsmittel in allen Lebenslagen: die SMS (Foto: ddp)Anfang Dezember 1992 wurde in Großbritannien die erste mobile Textnachricht der Welt verschickt. Der Empfänger der SMS war schon damals ein Handy, der Sender allerdings ein Computer. Dem rasanten Fortschritt des Computer- und Handyzeitalters gemäß dauerte es daraufhin nicht lang, bis sich das Short Message System (SMS) durchgesetzt hatte: Seit etwa 1994 unterstützen Handys standardmäßig den Versand und Empfang der Textnachrichten. Es begann ein rasanter Aufstieg: 1999 verschickte der Deutsche bereits durchschnittlich 44 SMS. In den darauffolgenden Jahre nahm die Handydichte in Deutschland stetig zu - und mit ihr die Anzahl der versendeten Kurznachrichten: 2006 stieg die Zahl in Deutschland auf eine Rekordhöhe von 22,5 Milliarden. Für 2007 geht der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) sogar von 23 Milliarden aus - pro Bundesbürger sind das satte 280 SMS.

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Neue Kommunikationsform

Die Kommunikationsform SMS weist einige Besonderheiten auf. Zum einen zwingt sie den Sender zur Kürze: Nach 160 Zeichen ist Schluss. Gemeinsam mit dem Internet-Chat hat sie daher neue sprachliche Ausdrucksformen geschaffen und etabliert: Kurzformen wie *lol* (laughing out loud), um zu kennzeichnen, dass man etwas lustig findet, wären ohne die SMS und den Chat nicht möglich gewesen. Zum anderen ist die SMS eine unverbindlichere und unterschwellige Art der Kontaktaufnahme als ein Anruf: Eine kurze Nachricht per SMS verpflichtet nicht zu einem längeren Gespräch und kann trotzdem einen Akzent setzen.

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Naht schon das Ende des SMS-Zeitalters?

Mittlerweile lassen sich mit der MMS, der multimedialen Schwester der SMS, zwar auch Bilder und längere Texte verschicken - allerdings hat sie ernsthafte Konkurrenz bekommen: Im Zeitalter von mobilem Internet wird die Möglichkeit E-Mails zu versenden und zu wird mehr und mehr zum selbstverständlichen Feature neuer Handys. BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer glaubt trotzdem an die Zukunft der SMS. Für einen Abgesang auf die SMS sieht er noch lange keinen Anlass. "Dafür sind SMS und MMS schon viel zu sehr Teil unseres täglichen Lebens geworden - eher ersetzt die MMS mit dem eigenen Urlaubsfoto die Postkarte", sagt er.

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