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Handy - Innovationen: Bug Labs präsentiert Modularhandy

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Bug Labs präsentiert Modularhandy

11.12.2007, 12:24 Uhr | T-Online

Foto: BuglabsFoto: BuglabsHaben Sie früher auch gerne mit Lego gespielt? Ob Flugzeuge, Eisenbahnen, Burgen, Schiffe, oder sogar funktionierende Roboter - es gibt nichts, was man aus den kleinen Steinchen nicht bauen kann. Dank der unendlichen Möglichkeiten erfreut sich das Produkt aus dem dänischen Billund auch bei gestandenen Männern zunehmender Beliebtheit. Möglicherweise gehören auch die Mitarbeiter des amerikanischen Start-up-Unternehmens Bug Labs zu diesen Fans. Jedenfalls erinnert ihr Konzept verdächtig an die bunten Klötzchen aus unserer Kindheit. Das Gerät lässt sich nämlich aus einzelnen Modulen zusammensetzen. Damit kann man jederzeit genau das mitnehmen, was man möchte: Den GPS-Empfänger und die Kamera für die Wanderung oder das Modul mit dem Beschleunigungssensor für ein Spielchen zwischendurch? Oder doch das Handy - falls man unterwegs telefonieren möchte? Sogar das LCD-Display kann gerne mal zu Hause bleiben, wenn man beispielsweise mal nur den MP3-Player mitnehmen will.

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Ein Teleporter im Handy?


Foto: Bug LabsFoto: Bug LabsDie Technik hinter diesem Konzept ist dabei denkbar einfach: Der Grundbaustein ist eine rechteckige Platte. In ihr befindet sich ein Prozessor mit 533 MHz sowie die Anschlüsse für Speicherkarten, USB2.0 und die Stromversorgung. Sogar ein Grafikchip und ein W-LAN-Empfänger sollen in dem Gehäuse seinen Platz finden. An der Ober- und Unterseite der Platte befinden jeweils zwei Andock-Möglichkeiten. Dort kann jeweils ein Modul angebracht werden - eine Metallstecker sorgt dabei für die nötige Datenübertragung. Als Module sind zunächst einmal besagte Kamera, ein Beschleunigungssensor, ein GPS-Empfänger und ein Touchscreen geplant. Im ersten Quartal 2008 sollen dazu noch ein großer Touchscreen (zwei Module groß), eine QWERTZ-Tastatur sowie ein Lautsprecher hinzukommen. Was sich unter dem Modul "Teleporter" verbirgt, wird sich noch zeigen müssen - möglicherweise erlaubt sich Bug Labs hier einen Scherz. Der Preis für dieses Bug Labs-Handy steht im Moment noch nicht fest. Der Verkauf soll aber noch in diesem Jahr anlaufen.

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Zocken bis der Arzt kommt:
Mein Foto:

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Neue Möglichkeiten dank Linux


Foto: Bug LabsFoto: Bug LabsDort werden dann wahrscheinlich zunächst einmal Technik-Fans und Programmier-Freaks zugreifen. Denn bei einem so innovativen Konzept muss man natürlich auch Software-technisch neue Wege gehen. Bug Labs setzt dabei - ganz Start-up - auf das Entwicklungspotential der Linux-Gemeinde. So kann das Unternehmen auf eine Menge Programmierer zurückgreifen, die eigenständig neue Applikationen für das Gerät entwickeln und bereitstellen. Gerade in Kombination mit den verschiedenen Modulen dürfte es hier bald eine Vielzahl von neuen Anwendungen geben. So könnte dieses Handy schon bald vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen: Spiele mit Beschleunigungssensor, eine Kamera, die sich merkt, wo genau ein Bild gemacht wurde oder auch ein Keyboard auf einem breiten Touchscreen, dessen Klang dann über das Audio-Modul ausgegeben wird. Der Fantasie sind somit keine Grenzen gesetzt - genau wie bei den kleinen Steinchen aus unsere Kindheit!


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