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Notruf: So machen Sie Ihr Handy fit für Notfälle

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So machen Sie Ihr Handy fit für Notfälle

06.03.2008, 01:00 Uhr

Foto: ArchivFoto: ArchivHandys als Lebensretter - an sich nichts Neues. Schließlich erlauben Sie es uns, von überall und jederzeit Hilfe herbeizurufen. Zudem verfügen viele Feuerwehren mittlerweile über Systeme, die die Ortung von Personen mittels ihres Mobiltelefons ermöglichen. Und so finden sich beinahe täglich Geschichten in Zeitungen, in Menschen dank ihrer Handys gerettet werden. Doch unsere kleinen ständigen Begleiter haben noch mehr auf dem Kasten. Aus Großbritannien schwappt derzeit die Diskussion um Notfall-Kontaktnummern zu uns herüber. Das Thema kam dort nach den Anschlägen auf die Londoner U-Bahn im Mai 2005 auf. Damals versuchten verzweifelte Retter, die Angehörigen der Opfer telefonisch über deren Lage zu informieren. Das Problem: Sie wussten nicht, welche Nummer sie aus den dutzenden Kontakten im Handy-Adressbuch anrufen sollten.
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Fotoshow: Mit diesen 3 Schritten machen Sie Ihr Handy fit für den "Fall der Fälle"

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Einheitliches System benötigt


Foto: ArchivFoto: ArchivDie Lösung für dieses Problem: Jeder Handy-Besitzer schreibt vor die Nummern, die im Notfall benachrichtig werden sollen ein bestimmtes Kürzel. In Deutschland die Abkürzung "IN" für "Im Notfall". Wenn Sie beispielsweise wünschen, dass bei einem Notfall zuerst Ihre Eltern benachrichtigt werden, dann speichern Sie deren Nummer unter dem Eintrag "IN1 Eltern". Die Ziffer 1 steht dabei dafür, dass diese Nummer zuerst angerufen wird. Für den Fall, dass die erste Notfall-Nummer nicht erreichbar ist, sollten Sie nach dem gleichen Schema noch weitere IN-Nummern angeben. Wichtig dabei: Informieren Sie die Personen, die Sie als Notfallkontakt angeben! Falls Sie Allergien haben oder Medikamente zu sich nehmen, sollten Sie diese Informationen ebenfalls an ihre Notfallkontakte weitergeben. Dennoch soll das IM-System keinesfalls ein Ersatz dafür sein, entsprechende Hinweise (auch zu Organspende usw.) stets bei sich zu tragen. Weitere Informationen zum Thema IM-Nummern finden Sie auf der Homepage der Initiative "im Notfall". Diese hat sich die Verbreitung dieses Systems auf die Fahnen geschrieben.

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Extra System für Deutschland


In Großbritannien werden Ersthelfer allerdings mit dem Kürzel IM recht wenig anfangen können. Das Kürzel dort lautet "ICE" - Abkürzung für "In Case of Emergeny", zu deutsch: "Im Notfall". Im deutschsprachigen Raum hat man sich allerdings gegen die Übernahme des britischen Systems entschieden. Als Gründe dafür nennt "im Notfall" unter anderem die Verwechslungsgefahr beispielsweise mit der deutschen Bahn und die Kommerzialisierung des ICE-Systems in Großbritannien. Die Rettungsdienste stehen dem neuen System übrigens recht aufgeschlossen gegenüber, wollen es aber zugleich auch nicht überbewerten. Klaus Trump, Leiter des BRK-Rettungsdienst in Nürnberg, gegenüber der "Pegnitz-Zeitung": "Im Notfall ist es nicht sinnvoll, im Handyadressbuch eines Patienten zu wühlen. Dafür ist keine Zeit." Wichtig wird die Nummer also erst im Krankenhaus. Dennoch nennt das Rote Kreuz in Österreich beispielsweise vor allem Kinder- und Jugendliche, Besucher von Großveranstaltungen, Alleinstehende und ältere Menschen sowie chronisch Kranke als Zielgruppe für das IM-System. Haben Sie sich schon überlegt, wer ihr Notfallkontakt sein könnte?



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