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Handy-Strahlung

14.01.2008, 17:29 Uhr

Sie sind mitten unter uns. Sie sind lautlos, unsichtbar und vollkommen geruchsneutral. Sie sind eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch sie verbreiten Angst und Schrecken! Die Rede ist von elektromagnetischen Strahlen. Die Angst vor den Funkwellen treibt Bürgerbewegungen gegen Mobilfunkanbieter auf die Barrikaden und lässt Menschen nachts nicht schlafen. Fakt ist: Schon die Angst vor Strahlung kann krank machen - wahrscheinlich kränker als die Strahlung selbst. Doch wahr ist auch: Es besteht keine absolute Sicherheit darüber, wie harmlos oder gefährlich Handys, schnurlose Telefone oder W-LAN-Stationen sind. Also was tun? Die Fachzeitschrift "Connect" hat einmal den aktuellen Kenntnisstand zusammengetragen und gibt Tipps, wie Sie Ihre Strahlenbelastung so gering wie möglich halten können.

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Harmlose Sendemasten


Das überraschende dabei: Die größten Strahlenquellen benutzen wir fast jeden Tag. Es sind unsere Handys, W-LAN-Antennen, Mikrowellen oder Fernsehgeräte. Die oft gescholtenen Sendemasten dagegen erscheinen eher wie harmlose Riesen. Der Grund: Die Intensität der Strahlung nimmt im Quadrat zu, wenn man sich auf einen Sender zu bewegt. Dadurch "strahlt" das Handy am Kopf um ein Vielfaches stärker als der Mobilfunkmast in einigen Metern Entfernung. Dafür, dass Handys und andere elektronische Geräte nicht zu stark strahlen, sorgen strenge Grenzwerte. Doch auch nüchterne Experten wie Wolfram König, der Präsident des Amtes für Strahlenschutz, raten zur Vorsicht. Im "Connect"-Interview empfiehlt der Fachmann, keine Handys zu kaufen, deren SAR-Wert höher als 0,6 Watt pro Kilogramm Körpergewicht liegt. Zum Vergleich: Der gesetzliche vorgeschriebene Grenzwert liegt bei 2W/kg.

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Schwarze Schafe unter den Festnetztelefonen


Doch dieser Wert allein reicht noch nicht aus, um ein Handy abschließend zu beurteilen. Denn der SAR-Wert bezieht sich nur auf die maximale Sendeleistung. Diese erreichen aber manche Modelle öfters als andere. Die "Connect" hat daher einen eigenen "Strahlungsfaktor" entwickelt, der die effektive Sendeleistung eines Handys mit einbezieht. Darüber hinaus gibt die "Connect" noch einige Tipps, wie man unnötige Strahlung im Alltag vermeiden kann. Dazu gehört beispielsweise, längere Telefonate am besten nicht mit dem Handy zu führen. Besser ist hier ein Festnetztelefon, vorausgesetzt, es ist kein tragbares! Bei diesen Geräten gibt es nämlich einige schwarze Schafe mit besonders großer Belastung. Der Grund: Viele Geräte senden die ganze Zeit mit voller Leistung - sogar wenn sie sich in der Basisstation befinden. Einige Hersteller haben auf dieses Problem jedoch schon reagiert und "intelligentere" Modelle auf den Markt gebracht.

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Weitere Strahlungsquellen


Doch Handys und schnurlose Telefone sind beileibe nicht die einzigen und vor allem nicht die stärksten Strahlungsquellen in deutschen Haushalten. Auch WLAN-Antennen strahlen die ganze Zeit mit voller Leistung - man will ja überall in der Wohnung besten Empfang haben. Doch diese sind immer noch harmlos im Vergleich zu alten Fernsehgeräten und Monitoren. Diese können sogar kleine Mengen an Röntgenstrahlen aussenden. Vorsicht ist auch bei Mikrowellen älteren Datums geboten: Durch poröse Dichtungen können die geliebten Küchenhelfer zu kleinen Strahlenkanonen werden. Die "Connect" weiß sogar von verrückt spielenden Küchenuhren in der Nähe solcher Geräte zu berichten. Dabei kostet ein entsprechendes Prüfgerät nur wenige Euro. Doch was macht Strahlung eigentlich so gefährlich? Und müssen wir wirklich unsere Telefoniergewohnheiten ändern? Lesen Sie mehr dazu auf der nächsten Seite.

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(Quelle: t-online.de)


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