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Kampf der Titanen

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Kampf der Titanen

29.01.2008, 15:07 Uhr

Foto: Sony EricssonFoto: Sony EricssonNeugierige Blicke, "mal anfassen" und Kommentare von allen Seiten. Keine Frage: Als das Päckchen von Sony Ericsson unsere Redaktion erreichte, standen die "Stars" erstmal im Mittelpunkt. Gemeint sind die Testhandys des japanisch-schwedischen Herstellers - beide das Topmodell ihrer Kategorie: Das W960i ist vor allem für den mobilen Musikgenuss konzipiert. Die Stärken des K850i dagegen sind seine 5-Megapixelkamera und seine reichhaltigen Foto-Optionen. Das Motto lautete also: Walkman gegen Cybershot. In der Redaktion konnte dabei zunächst das W960i mit seinen geringen Abmessungen und seinem großes Display punkten. Beim K850i gefiel vor allem die innovative Bedienung mittels eines angedeuteten Touchpads. Doch schon bald darauf mussten beide Handys das warme und gemütliche Büro verlassen und sich dem gnadenlosen Alltag der Handy-Redakteure stellen.

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Fotoshow: Das Sony Ericsson W960i
Fotoshow: Das Sony Ericsson K850i

Artikel: Das Sony Ericsson W960i
Artikel: Das Sony Ericsson K850i

Handy-Archiv:
Handy-Aufladung:


Touchscreen statt Tasten


Foto: Sony EricssonFoto: Sony EricssonAls erstes traf es als das W960i. Schon der Preis des Gerätes flößt ordentlich Respekt ein: Rund 500 Euro muss man für das Handy momentan ohne Vertrag bezahlen. Doch wir sind ja gut versichert und schalten ohne zu zögern das Gerät ein. Als erstes erscheint - typisch Sony Ericsson - die Frage, ob wir das Gerät im Flugzeug- oder Normalmodus betreiben wollen. Wir wollen natürlich telefonieren und erleben die erste Überraschung: Das Handy verzichtet auf die üblichen Funktionstasten. Ein sanfter Druck auf den rechten unteren Rand des Touchscreens und wir können loslegen.

Logos für dein Sony Ericsson Handy

Schwachpunkte bei der Bedienung


Im Laufe unserer Streifzüge durch die Menüs des W960i wird jedoch schnell klar: Das Bedienkonzept mit Touchscreen hat ein paar Schwachpunkte. Vor allem in den Untermenüs sind die Optionen teilweise zu klein, um sie mit dem Daumen korrekt zu treffen. Zu oft ist man gezwungen, den Stift aus dem Gehäuse zu ziehen. Hier wünscht man sich eine einfache Vierwegenavigation wie aus herkömmlichen Geräten.

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SMS dauert


Foto: Sony EricssonFoto: Sony EricssonVor allem das Schreiben von SMS ist aufwendiger als nötig. Zwar hat Sony Ericsson eine sehr gute Tipphilfe eingebaut, die frühzeitig komplette Worte vorschlägt. Doch vor allem das Eingeben von bisher unbekannten Wörtern ist zu umständlich für Schnelltipper. Hinzu kommt, dass man oft zwischen Tastatur, Scrollrad und Touchscreen wechseln muss. Während man bei den meisten normalen Handys Kurznachrichten nur mit einer Handy schreiben kann ist das beim W960i kaum möglich. Positiv bei der Bedienung ist dagegen die Struktur des Betriebssystems. Man findet sich auf Anhieb zurecht, wichtige Funktionen wie W-LAN oder Bluetooth befinden sich direkt auf dem Startbildschirm. Hinzu kommt, dass man sich das Startmenü komplett nach eigenen Vorstellungen zusammenstellen kann.

Klingeltöne für dein Sony Ericsson Handy


Überzeugender Musikplayer


Foto: Sony EricssonFoto: Sony EricssonÜberzeugen kann auch der MP3-Player: Die Musik kommt druckvoll und unverfälscht aus den mitgelieferten Kopfhörern. Schade nur, dass man für eigene Kopfhörer einen Adapter benötigt - wahlweise kann man natürlich auch auf kabellose Bluetooth-Modelle zurückgreifen. Dank der 8 GB-Festplatte passt auch reichlich Musik auf das Handy. Die Audio-Funktion des W960i hat nur zwei kleine Schönheitsfehler: Zum einen müssen frisch importierte Songs erst in Listen zusammengefasst werden, bevor man sie hintereinander anhören kann. Hier wünscht man sich manchmal eine einfachere Lösung. Zum anderen könnte auch hier die Bedienung ein wenig anwenderfreundlicher sein. So muss das Handy erst auf dem herkömmlichen Wege entsperrt werden, bevor man auf die Funktionstasten zugreifen kann. Die befinden sich unterhalb des Displays in Form eines Touchpads und leuchten eleganterweise nur auf, wenn der MP3-Player gerade in Benutzung ist.

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Geschmackssache Touchscreen


Foto: Sony EricssonFoto: Sony EricssonTrotz mancher Schwächen im Detail: Das W960i kann nach ein paar Tagen durchaus begeistern. Beim Surfen mit W-LAN oder beim Verwalten von Kontakten und Terminen spielt der Touchscreen seine Vorteile voll aus. Doch in anderen Situationen - und vor allem wenn es schnell gehen muss - wünscht man sich noch einen zusätzlichen Joystick für die Vierwegenavigation. Als Walkmanhandy erfüllt das W960i seine Aufgabe mit Bravour. Die Musik klingt gut und dank der 8 GB-Festplatte passt auch reichlich davon auf das Handy. Was die sonstigen Funktionen angeht, so lässt das Gerät ebenfalls kaum Wünsche offen. Lediglich der Akku machte bereits nach 3-4 Tagen schlapp - was aber auch an unserem Testgerät liegen kann. Wer sich mit dem Touchscreen anfreunden kann , der wird mit dem W960i vollauf zufrieden sein. Wer jedoch keine Lust hat, sein Handy mit einem Plastikstift zu bedienen, der kann evtl. sogar auf ein weniger teures Gerät zurückgreifen. Dafür muss er dann allerdings auf ein paar Funktionen verzichten. So erging es auch uns, als wir nach einer Woche auf das K850i umgestiegen sind.

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Die wichtigsten Daten

Sony Ericsson W960i

Allgemein
Marktstart:
Einführungspreis:
Kategorie:

 
4. Quartal 2007
799 Euro
Mutimediahandy

Display
Auflösung:
Farbtiefe:

 
240 x 320 Pixel
262.144 Farben

Abmessungen
Gewicht:
Maße:

 
119 g
109 x 55 x 16 mm

Akku
Gesprächsdauer:
Standby:

 
9 Stunden
ca. 15 Tage

Alle Daten im Überblick

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