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Handy kaputt: Was tun?

05.02.2008, 13:34 Uhr

Ein Handy in der Toilettenschüssel - was sich zunächst witzig anhört, kann für den Besitzer eine echte Katastrophe sein! Aber auch schwarze Displays, fehlender Empfang und Tasten, die nicht mehr funktionieren gehen an die Substanz. Schließlich haben sich nicht wenige von uns im Lauf der letzten Jahre vom guten alten Festnetztelefon getrennt. Andere sind geschäftlich auf ihr Mobiltelefon angewiesen. Umso ärgerlicher ist es, wenn man dann unversehens von einem der eben genannten Unglücke oder Defekte heimgesucht wird. Doch was tun? Wo kann man eventuell selbst Hand anlegen? Wo ist der Hersteller in der Pflicht und wann lohnt sich der Gang zum Fachmann? Ist ein Handy, dass ein unfreiwilliges Bad genommen hat, wirklich reif für den Sondermüll? All diese Fragen soll der folgende Artikel klären! Doch das Wichtigste zuerst: Alle Angaben sind ohne Gewähr!

Fotoshow: Die 10 teuersten Handys der Welt
Handy-Aufladung:


Gewährleistung und Garantie


So gilt bei Handys wie bei allen anderen Geräten auch: Wer auf Nummer sicher gehen will, der wendet sich an den Original-Hersteller. Das gilt vor allem, wenn das Handy neu gekauft wurde und der Kauf nicht länger als 24 Monate zurück liegt. So lange geht nämlich die Gewährleistungsfrist. Die garantiert einen Austausch des Gerätes, wenn es fehlerhaft ausgeliefert wurde. Doch Vorsicht: Eine Gewährleistung ist keine unbeschränkte Garantie! Selbstverschuldete Defekte muss kein Hersteller ausbügeln. In den ersten sechs Monaten muss der Verkäufer - und damit der Hersteller - beweisen, dass ein solcher Defekt vom Käufer verursacht wurde. Die restlichen 18 Monate muss der Käufer nachweisen, dass ein Mangel schon bei der Lieferung des Gerätes bestanden hat.

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Vorsicht vor dem Basteln!


Wichtig für alle Bastler und Do-it-yourself-Fanatiker: Das Öffnen des Handys (über das Akkufach hinaus) führt meistens zu einem Erlöschen der Garantie! Daher gilt: Bei laufender Gewährleistungspflicht und wenn Sie sich keiner Schuld bewusst sind, ist es das vernünftigste, das Handy einzuschicken bzw. im Laden zurückzugeben. Auch wenn das unter Umständen eine mehrwöchige Wartezeit bedeuten kann. Ist die Gewährleistung aber abgelaufen, dann kann kann es sich unter Umständen lohnen, selbst den Schraubendreher in die Handy zu nehmen.


Display kaputt:


Und plötzlich bleibt das Display schwarz! Nur eingehende Anrufe können noch entgegengenommen werden, für alles Weitere fehlt schlicht die Orientierung. Doch die Lösung kann ganz einfach sein. Wichtig ist zunächst einmal eine Fehleranalyse: Zunächst einmal können Sie versuchen, eine Update der Firmware vorzunehmen. Dazu benötigen Sie meist nur ein Datenkabel, die weitere Vorgehensweise steht meist auf der Homepage des Herstellers. Wenn das nicht hilft, dann muss es am Gerät selbst liegen.

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Auf zum Basteln


Also Handy aufschrauben (bei den meisten Modellen tut es dafür ein Torx-Schraubendreher) und die Steckverbindung zwischen Hauptplatine und Display überprüfen. Bleibt der Bildschirm trotzdem schwarz, dann hilft wohl nur ein neues Display. Doch Vorsicht: Originalteile sind oft sehr teuer. Im Internet (z.B. in Online-Auktionshäusern) gibt es die Ersatzteile oft günstiger. Oft werden auch beschädigte Geräte (mit Angabe des Schadens) verkauft - eine gute Quelle für günstige Ersatzteile. Das neue Display müssen sie dann meist nur anstelle des alten in die Hauptplatine anschließen und ins Gehäuse einsetzen.

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Teil 2: Was tun, wenn die Tastatur kaputt ist?




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