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Handys für die Umwelt

18.02.2008, 13:48 Uhr

Foto: ImagoFoto: ImagoFlutkatastrophen, verheerende Wirbelstürme, Hungersnöte und Dürre - die Liste der Dinge, die Forscher mit dem Klimawandel in Zusammenhang bringen, ist lang. Kein Wunder also, dass der Umweltschutz gerade boomt. Von der Bierbrauerei bis zum Geländewagenhersteller - wenn es um unseren blauen Planeten geht, will keiner zurückstehen. In der Mobilfunkbranche ist dieser Trend nun ebenfalls angekommen. Dabei dachten wir bis jetzt, unsere Handys wären gewissermaßen "klimaneutral". Denn mal ehrlich - selbst das energiehungrigste Multimediahandy nimmt sich gegenüber einem Kühlschrank echt harmlos aus. Doch weit gefehlt! Ob Energiesparfunktionen oder kompostierbare Oberschalen - der Klimaschutz beginnt ab sofort schon auf dem Mobiltelefon.

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Fotoshow: Die Ökohandys von heute und morgen

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Handy-Aufladung:

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Handy mit Umweltsensoren


Foto: NokiaFoto: NokiaGanz vorne mit dabei ist einmal mehr Nokia. Trotz Arbeitsplatzverlagerung und mutmaßlichem Subventionsbetrug: Der finnische Branchenprimus feiert sich selbst auf seiner Homepage für sein Engagement für Gesellschaft und Umwelt. Das meiste davon ist freilich noch Zukunftsmusik. So wie das Konzept namens "Eco Sensor". Das Handy besteht aus zwei Teilen, dem Gerät selbst und einer Kette. An dieser kann man das Eco Sensor um seinen Hals tragen. Durch die Bewegungen soll sich der Akku dann vollkommen klimaneutral aufladen (oder einfach nur weniger schnell leer werden). Zusätzlich soll das Gerät als ein Sensor dienen, das Daten aus seiner Umgebung aufzeichnet. Dazu zählt sowohl die Gesundheit seines Besitzers (Herzfrequenz, Bewegungsmesser) als auch die Umwelt (denkbar wären hier Schadstoffwerte oder z.B. Pollenflug) und das Wetter.


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Handy aus Getränkedosen


Foto: NokiaFoto: NokiaEin weiteres Konzept von Nokia ist das "Remade". Das Konzepthandy soll komplett aus recycelten Materialien angefertigt werden. So sollen etwa die Tasten aus alten Getränkedosen bestehen. Die Elektronik im Inneren soll Altgeräten entnommen werden. Ziel ist es, dass für das Remade keine neuen Rohstoffe verwendet werden müssen. Zur Zeit ist das Handy aber noch - werbewirksame - Zukunftsmusik.

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Artikel: Aktion zur Recycling von T-Mobile und der deutschen Umwelthilfe

Umwelthandy zum Kaufen


Anders verhält sich das beim 3110 Evolve. Das Gerät wurde im Dezember 2007 vorgestellt und soll noch in diesem Quartal in den Handel kommen. Das Cover des Handys besteht zu mehr als 50% aus recyclebaren Materialien. Die Verpackung des Handys ist kleiner als bei herkömmlichen Geräten und besteht sogar zu 60% aus wiederverwertbaren Bestandteilen. Zuletzt liegt dem Gerät das Energiespar-Ladegerät AC-8 bei. Dieses Netzteil soll den Energieverbrauch im Standby-Modus - also wenn das Ladegerät in der Steckdose belassen wird - erheblich reduzieren. Ansonsten entspricht das Gerät technisch dem 3110 Classic, zum Preis schweigt Nokia im Moment noch.

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Zocken bis der Arzt kommt:
Mein Foto:

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Handyschalen zu Sonneblumen


Foto: Warwick Manufacturing GroupFoto: Warwick Manufacturing GroupWährend sich Nokia im Moment noch mit 50% wiederverwertbaren Materialien beim Handy-Gehäuse begnügt, ist da die Warwick Manufacturing Group schon weiter. Die Forschungseinrichtung an der britischen Universität Warwick hat ein Material für Gehäuse entwickelt, dass sich vollkommen kompostieren lässt. Das Material soll gleichzeitig sehr edel wirken und somit die hohen optischen Ansprüche in der Handy-Industrie erfüllen. Als kleinen Gag haben die Ingenieure in ihr Konzepthandy ein kleines Sichtfenster mit einem Blumensamen eingebaut. Wenn das Gehäuse dann eines Tages den Weg auf den Kompost antritt, blüht dort einige Tage später eine Sonneblume. Handyschalen zu Sonnenblumen - da lacht das schlechte (Umwelt-) Gewissen.

Fotoshow: Die Ökohandys von heute und morgen


Bambus im Mobilfunk


Foto: Mike LautFoto: Mike LautEin bisschen weniger philosophisch geht Mike Laut an das Thema Umwelt und Handys heran. Der Produktdesigner hat eine Handystudie erschaffen, die aus Bambus besteht. Das Motiv ist hier allerdings wohl weniger im Umweltschutz zu suchen. Er wolle einen Kontrast zu den oft verwendeten bestehenden "kalten" Materialen wie Metall oder Glas setzen, gibt Mike Laut in einem Designforum an. Das gleiche gilt auch für die Nobelhandys des russischen Herstellers Gresso. Diese Modelle bestehen aus afrikanischem Blackwood-Holz. Ob die Abholzung dieser 200 Jahre alten Bäume gut für die Umwelt ist, darf allerdings bezweifelt werden. Immerhin wirbt der Hersteller denn auch nicht mit seinen Großtaten für den Umweltschutz.

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