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Nanotechnologie im Handy

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Nanotechnologie im Handy

25.02.2008, 12:58 Uhr | dpa

Foto: NokiaFoto: NokiaMit Handy-Studien ist das ja so eine Sache: Auf der einen Seite lassen Sie uns Verbrauchern das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auf der anderen Seite genügt schon eine Bildbearbeitungssoftware am Computer, um ein solches Konzept zu erstellen. Heraus kommen dann oft fantastische Gebilde: Handys aus Bambus, gigantisch große Displays und spektakuläre neue Funktionen. Um die Machbarkeit müssen sich die Computerkünstler ja keine Gedanken machen. Bei Nokia hingegen sieht das ganz anders aus. Wenn der Branchenprimus aus dem hohen Norden eine Studie erstellt, dann muss sie wasserdicht - oder besser gesagt "machbar" - sein. So verhält es sich auch bei der neuesten Zukunftsvision namens "Morph". Um die zu erstellen arbeitete das Nokia Research Center mit der Engineering's Nanoscience Group der britischen Spitzenuniversität Cambridge zusammen.

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Fotoshow: So telefonieren wir im Jahr 2015

Handy-Aufladung:

Ab in die Tonne damit: Vor diesen Handys wird ausdrücklich gewarnt.

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Proteinfasern statt Plastik


Foto: NokiaFoto: NokiaDas Ergebnis ist derzeit im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) zu sehen und erlaubt einen Blick auf die Zukunft der Mobiltelefone. Das Gehäuse des Morph ist halb-transparent und extrem flexibel. So lässt sich das Handy beispielsweise als Halskette als auch als eine Art Armbanduhr tragen. Möglich macht das die Verwendung von Proteinfasern, die zu einem dreidimensionalen Gerüst verwoben werden. Die Technik stammt - wie sollte es anders sein - von der Universität Cambridge. Auf Tasten verzichtet das Morph völlig. Dafür kommt - aber das kennen wir ja schon aus der Gegenwart - ein riesiger Touchscreen zum Einsatz. Bemerkenswert ist hier, dass sich Nokia "in echt" bisher dem Trend zu Handys ohne Tastatur konsequent verweigert. Hier nimmt sich das Research Center also ein paar Freiheiten heraus, die die aktuellen Produktentwickler nicht haben.

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Endlich: Touchscreen mit Lotuseffekt


Foto: NokiaFoto: NokiaEin weiterer großer Vorteil der verwendeten Nanotechnologie ist aber, das das Morph wasserabweisend sein soll. Dieses Phänomen wird derzeit auch bei Putzmitteln oder Haushaltsgegenständen als "Lotuseffekt" beworben. Eine spezielle Beschichtung mit Partikeln im Nanobereich bewirkt, dass Wasser und Schmutz einfach abperlen. Das Handy kann so nicht verschmutzen. Vor allem angesichts des Touchscreens ein mehr als sinnvolles Feature. Zuletzt soll der Einsatz von so genanntem "Nanogras" auch eine längere Laufzeit des Handys garantieren. Zum einen soll die Energie auf deutlich weniger Platz gespeichert werden können als bisher, zum anderen sorgen integrierte Solarzellen dafür, dass sich der Akku immer wieder aufladen kann.


Handy für 2015


Zusätzlich soll das Handy auch mit einer Vielzahl an Sensoren ausgestattet werden, die Nokia bereits in seiner Studie Eco Sensor (zum Artikel) vorgestellt hat. Damit kann sich der Besitzer jederzeit über die aktuelle UV-Strahlung, den Pollenflug aber auch seine eigene Herzfrequenz informieren. Genauso soll es aber auch möglich sein zu testen, ob man beispielsweise einen Apfel vor einem vor dem Essen noch waschen muss. Klingt das nach Zukunftsmusik? Auf jeden Fall! Nokia selbst gibt in einer begleitenden Pressemitteilung an, dass ein solches Handy frühestens in sieben Jahren auf den Markt kommen könnte.

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