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Mobilfunknetze: Briten werben mit Handy-Empfang auf dem Mond

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Briten werben mit Handy-Empfang auf dem Mond

27.02.2008, 10:01 Uhr | Sascha Koesch / Fee Magdanz / Robert Stadler

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In England wird das Handy-Netz auf dem Mond geplant. (Foto: dpa)In England wird das Handy-Netz auf dem Mond geplant. (Foto: dpa)2012 will die britische Weltraumagentur mit unbemannten Systemen den interstellaren Telefonverkehr testen. Der Space-Funk für künftige Mondsiedler soll einem Satelliten-Telefonnetz der 90er Jahre ähneln.

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Kommunikationsnetz für Mensch und Roboter

Das British National Space Centre (BNSC) will ein Handy-Netz auf dem Mond errichten, das zur Grundlage des Mobilfunks kommender Mond-Siedler werden soll. BNSC-Direktor David Parker erklärt die Motivation für das Mondfunk-Szenario in einer Pressemitteilung ganz schlicht: "Wenn Roboter und Menschen sich von der Basisstation entfernen, wird man ein Kommunikationsnetz benötigen."

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Fotoshow: Die verrücktesten Orte für die Handynutzung
Handy-Ratgeber:

Kooperation von Briten und NASA

Die MoonLite-Mission stellt den ersten Schritt zum Aufbau dieser Infrastruktur dar." Die angesprochene Mission ist eine Kooperation der Briten mit der Nasa, sie soll nach derzeitiger Planung 2012 starten. Astronauten sollen dabei nicht im Spiel sein, stattdessen sollen drei oder vier vollautomatische Systeme auf dem Erdtrabanten landen.

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Testnetzwerk ähnelt Satelliten-Telefonnetz der 90er

Nach geglückter Landung sollen die Systeme ein Jahr lang Daten sammeln und untereinander sowie mit der Erde Informationen austauschen. Das Testnetzwerk ist laut BNSC-Direktor Parker "mit einem Satelliten-Telefonnetz der 90er Jahre vergleichbar". Während der MoonLite-Mission sollen allerdings keine Telefonate sondern die gemessenen Daten zur Erde durchgestellt werden.

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Funktionsweise des Mondfunks noch unbekannt

Mit dem Handy-Datenfunk zwischen Mond und Erde zeigt sich die britische Weltraumagentur innovativ, zumindest im Bereich der Eigenwerbung. Denn genauso deutlich wie die Mobilfunkvergleiche in den offiziellen BNSC-Äußerungen sind, so vage bleiben die Angaben zur Funktionsweise des Mondfunks. Klar scheint nur, dass die Verbindung über zwei Satelliten hergestellt wird, und der Datenverkehr eine Download-Geschwindigkeit von drei Kilobit pro Sekunde haben soll.

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Handy-Aufladung:

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Von Klingeltönen bleibt der Mond wohl verschont

Die vollmundige Ankündigung der "Handy-Masten auf dem Mond" sticht natürlich alle irdischen Projekte aus, etwa das Mobilfunknetz am Mount Everest, das gerade von China errichtet wird. Der Werbe-Coup der Briten hat jedenfalls zuverlässig Schlagzeilen produziert. Aber der kühne Handy-Vergleich provoziert auch Missverständnisse: So wird im Überschwang der Berichterstattung schnell prophezeit, dass Klingeltöne bald auch auf dem Mond die Nerven strapazieren - dabei sorgt das Vakuum dort bestimmt zuverlässig für Ruhe.

Zum Runterladen: Die nervigsten Klingeltöne

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