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Das Samsung SGH-i550 im Test

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Das Samsung SGH-i550 im Test

17.03.2008, 18:22 Uhr

Doch der Hauptaugenmerk des SGH-i550 lag natürlich auf der Navigation. Immerhin ist dieses Smartphone - dank vorab installierter Software "MobileNavigator 6.0" - eine Kriegserklärung an alle reinen Navigationsgeräte. Um in diesem hart umkämpften Markt bestehen zu können hat sich Samsung mit der deutschen Firma Navigon zusammengetan. Von dieser stammt dann auch die bereits erwähnte Software. Diese kann zunächst für 14 Tage kostenlos getestet werden. Danach ist aber eine Aktivierung nötig, die - je nach Umfang des Kartenmaterials - zwischen 70 (D/A/CH) und 100 (ganz Europa) Euro kostet. Was die Kosten angeht liegt Samsung damit im Bereich seiner Konkurrenten Nokia und Sony Ericsson. Bedauerlich fanden die Connect-Tester allerdings, dass dem SGH-i550 weder eine Scheibenhalterung noch ein Ladekabel für einen Zigarettenanzünder beiliegen. Dieses Zubehör, für ein "richtiges" Navi unverzichtbar, muss bei diesem Gerät nachgekauft werden.

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Fotoshow:
Handy-Ratgeber:

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Funktionen wie die "Großen"


In der Praxis zeigt das Handy dann eine ansprechende Leistung. Gut gefiel den Testern vor allem die mühelos Bedienung mit dem Trackball und der Zifferntastatur, die große Schrift der Menüs und die ausgezeichnete Suchfunktion. Die Funktion, sich zu Adressen aus den eigenen Kontakten lotsen zu lassen, könnte reine Navihersteller zum Schwitzen bringen. Genau wie die stattet auch Samsung sein Gerät mit einer Vielzahl von Zusatzfunktionen aus: So geben authentisch aussehende Straßenschilder Infos über Bundesstraßen und Autobahnen. Sogar vor Tempoüberschreitungen kann das Handy warnen. Ebenfalls auf der Haben-Seite verbucht das SGH-i550 eine schnelle Suchfunktion und die zügige Neuberechnung der Route.

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Kleine Schwächen - guter Gesamteindruck


Den durchaus positiven Gesamteindruck (Zitat: "Ein gelungener Navi-Einstand für Samsung") trüben aber auch ein paar kleinere Schwächen: Die Genauigkeit bietet laut Connect noch Platz für Verbesserungen. Das gleiche gilt für die Sprachanweisungen, sie zwar fehlerfrei, aber viel zu leise für den Betrieb im Auto waren. Bemängelt wurde auch die Darstellung in Stadtzentren, wo die große Anzahl der POIs (Pointf of Interest) auf Kosten der Übersichtlichkeit ging. Angesichts der vielen positiven Eigenschaften treten diese Mängel jedoch eher in den Hintergrund - zumal sich manche ja auch eines Tages vielleicht per Firmware-Update beheben lassen. Die Zeit der reinen Navigationsgeräte könnte also wirklich schon bald gezählt sein. Ob das dem besagten Autofahrer aus Würzburg helfen wird, ist aber unklar.

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