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Kamerahandys vs. Digicams

20.03.2008, 12:59 Uhr

Optischer Zoom, echter Xenon-Blitz und eine Auflösung im zweistelligen Megapixelbereich - rein technisch gesehen sind Kamerahandys schon längst mit ihren unkommunikativen Konkurrenten gleichgezogen. Dank immer kleinerer Bauteile passt einfach immer mehr Kamera in die Handygehäuse. Wozu brauchen wir also noch Digitalkameras, mag sich da der eine oder andere fragen. OK, der Profifotograf wird nach wie vor nicht auf seine Spiegelreflexkamera verzichten wollen und können. Doch muss man für ein paar schnelle Schnappschüsse im Urlaub wirklich noch eine Digicam in den Koffer packen? Die PC-Zeitschrift Chip hat die Probe aufs Exempel gemacht und fünf Kamerahandys mit der Referenz in Sachen digitaler Kompaktkamera vergleichen. Haben die Mobiltelefone wirklich eine Chance gegen die Canon Digital Ixus 70?

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Fotoshow: Der Testsieger Sony Ericsson K850i
Fotoshow: Das LG KU990 "Viewty"
Fotoshow: Das Nokia N95 8GB

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Technik: Gleichstand


Foto: Sony EricssonFoto: Sony EricssonZunächst einmal haben die Chip-Tester die technischen Daten beider Geräteklassen miteinander verglichen und festgestellt: Hier gibt es keine großen Unterschiede mehr. Die Auflösung liegt bei 5-Megapixel - hier steht die Digicam mit 7,1 etwas besser da. Experten gehen allerdings davon aus, dass die optimale Auflösung bei 6-Megapixel liegt. Eine höhere Auflösung führt demnach zu Bildrauschen und digitalen Artefakten. Die Brennweite der Handys liegt zwischen 4,7 und 5,6 Millimetern - das entspricht bei einer Kleinbildkamera 35 Millimeter. Einen optischer Zoom hat nur die Samsung SGH-G800 - alle anderen begnügen sich mit digitalem Zoom. Das geht leider bei hohen Zoomstufen ziemlich auf die Bildqualität. Ein weiterer wichtiger Faktor bei einer Kamera ist auch die Lichtstärke des Objektivs: Hier liegen Handys und Digicam mit 2.8 nahezu gleichauf - nur das SGH-G800 von Samsung fällt hier mit 3.8 ein wenig ab.

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Breite Palette an Extras


Auch was die Zusatzfunktionen angeht, müssen sich die Kamerahandys nicht verstecken: Sie verfügen über verschiedene Modi für den Weißabgleich (wichtig für spezielle Aufnahmesituationen wie Kunstlicht, Dämmerung o.ä.) und spezielle Fotomodi wie Nahaufnahme, Portrait, Landschaft. Das SGH-G800 von Samsung und das K850i von Sony Ericsson bieten sogar einen Modus zum Fotografieren von Dokumenten. Das bringt vor allem etwas, wenn man sein Handy auch im Beruf einsetzt. Daneben kann man bei den meisten Handys auch verschiedenen Lichtempfindlichkeiten einstellen. Dazu kommt dann noch eine Serienbildfunktion bei den meisten Modellen. Zusätzlich bieten einige Modelle noch ein paar sehr interessante Extras: Bei Nokia kann man die Schärfe und den Kontrast manuell nachregeln, beim LG KU990 Viewty kann man zudem sogar manuell fokussieren. Das K850i von Sony Ericsson bietet eine Spotmessung für die Belichtung. Das SGH-G800 von Samsung bietet die meisten Einstellungsmöglichkeiten: Hier können Sie zwischen Spot- und Mittenbetonter Messung wechseln sowie Schärfe, Kontrast und Farbsättigung manuell regeln. Theoretisch sind die Kamerahandys also ihren nicht-kommunikativen Konkurrenten ebenbürtig, doch wie sieht es in der Praxis aus?

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(Quelle: t-online.de)


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