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Praxistest: Nokia N95 8GB

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Praxistest: Nokia N95 8GB

25.03.2008, 15:42 Uhr | t-online.de

Mit Vorschusslorbeeren ist das ja so eine Sache. Das wurde mal wieder deutlich, als in der letzten Woche das Handy-Portal Xonio.com eine Art schwarzer Liste von Handys veröffentlichte (wir berichteten). Unter den Geräten, von deren Kauf dort dringend abgeraten wurde, fanden sich auch einige Topmodelle namhafter Hersteller. Die waren zuvor in der Fachpresse ausgiebig bejubelt worden - freilich ohne, dass sie ein Autor längere Zeit in Gebrauch hatte. Denn auch Journalisten sind nur Menschen und lassen sich gerne von schönen Formen und Funktionen beeindrucken. In der Praxis stellen sich vermeintliche Features dann aber oft genug als nie genutzte Stromfresser heraus. Können wir uns also all die Multimediahandys mit ihren Datenblättern in Buchform sparen? Die Redakteure der Fachzeitschrift Connect haben die Probe aufs Exempel gemacht und die eierlegende Wollmilchsau N95 8GB von Nokia in der Praxis getestet.

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Fotoshow:

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Pralle Feature-Liste


In Sachen Vorschusslorbeeren belegt dieses Gerät dabei sicherlich schon einen der vordersten Plätze. Immerhin bringt das Gerät so viele Funktionen auf seinen 96 Kubikzentimetern unter wie kein anderes Handy: Da wären der GPS-Empfänger, eine 8 GB-Festplatte, eine W-LAN-Antenne und eine 5-Megapixelkamera. Zudem beherrscht das Gerät die schnellen Datenformate HSDPA und EDGE. Das Display kommt in der üblichen Nokia-Qualität und einer Auflösung von 262.144 Pixeln bei 24 Bit Farbtiefe - das entspricht 16,7 Millionen Farben. Damit dieses Schweizer Taschenmesser unter den Handys nicht in die Knie geht, werkelt im Inneren ein ARM 11-Prozessor mit 332 MHz Taktfrequenz. Und dabei soll das Handy laut Herstellerangaben eine Standby-Zeit von ganzen 280 Stunden haben - bei einer Gesprächszeit von 5 Stunden im normalen GSM-Netz. Zu schön, um wahr zu sein?

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Schwächen beim Akku


Auch Nokia kann eben nicht die Gesetze der Physik verbiegen. Und die besagen ganz klar: Mehr Funktionen brauchen mehr Energie. Zwar hat das N95 8GB bereits einen um 20% größeren Akku als sein Vorgänger, das herkömmliche N95. Doch auch dieser größere Akku kapituliert recht schnell, wenn man Funktionen wie W-LAN oder GPS öfters nutzt. Bei einem freien Connect-Mitarbeiter muss das Handy sogar - dank häufiger Synchronisation mit einem Exchange Server - nach nur einem Tag wieder aufgeladen werden. Bei aktiviertem GPS kann nach Angaben der Connect sogar nach 2-3 Stunden schon Feierabend sein. Wer das Handy zur Navigation im Auto mitführt, der sollte sich also ein entsprechendes Ladekabel zulegen. Unangenehm fiel aber auch die Akku-Anzeige auf: Sie zeigt lange Zeit einen vollen Akku an und fällt dann recht schnell. Hier soll aber eine neue Firmware Abhilfe schaffen.

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