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Ein Handy zum Wegwerfen?

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Ein Handy zum Wegwerfen?

14.04.2008, 13:02 Uhr | T-Online

Foto: Hop-onFoto: Hop-onNein, es geht dieses Mal nicht um Mobiltelefone, die zum Wegwerfen schlecht sind. Genauso wenig ist das neueste superstabile und kugelsichere Outdoorhandy das Thema dieses Beitrags. Vielmehr geht es um den amerikanischen Hersteller Hop-on. Der hat nämlich das Einweg-Prinzip - seit dem hiesigen Pfandterror fast in Vergessenheit geraten - auf Handys übertragen. In den USA kann man die Geräte bereits für 40 Dollar käuflich erwerben. Dafür erhält man dann 20 Dollar Guthaben. Das entspricht einer Stunde Gesprächszeit im Netz von Verizon. Ist das Geld aufgebraucht kann man das Gerät entweder wieder aufladen oder einfach wegwerfen. Das kommt freilich gar nicht gut an in Zeiten von Klimawandel und wachsenden Müllbergen. Daher bekommt man auch 5 Dollar, wenn man das Gerät brav im Laden zurückgibt.

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Spartanische Ausstattung


In Sachen Ausstattung begnügt sich das Handy mit dem etwas drögen Namen HOP 1900 mit dem Allernötigsten. Sogar auf ein Display müssen die Benutzer verzichten. Das Gerät bietet lediglich die üblichen zwölf Tasten. Dazu kommt noch eine Anruf-Taste und eine zum Auflegen. Nummernspeicher? Wahlwiederholung? Vibrationsalarm? Fehlanzeige! Einziger Luxus ist eine Notruftaste. Verpasste und ausgehende Anrufe werden dem Besitzer von einer Computerstimme kundgetan. Telefoniert wird übrigens mit einem Headset, dass sich aber im Lieferumfang befindet. Zudem wird der Ladezustand, und das verbleibende Guthaben mit drei LEDs angezeigt. Die Standby-Zeit gibt der Hersteller mit 240 Stunden an, Gespräche sollen bis zu 3 Stunden lang mit einer Akku-Ladung möglich sein.

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Schon bald auch in Europa


Foto: Hop-onFoto: Hop-onOb und wann das Wegwerf-Handy nach Deutschland kommt steht zur Zeit noch nicht fest. Der Hersteller vermeldet aber eine Bestellung über 10.000 Exemplare nach Europa. Welcher Provider hier zugeschlagen hat, war allerdings noch nicht in Erfahrung zu bringen. Laut der "Wiener Zeitung" ist das Handy dank seiner Chips von Texas Instruments oder Infineon am besten für die Netze von AT&T bzw. T-Mobile gerüstet. Gut möglich also, dass wir auch hierzulande bald fröhlich Wegwerfhandys in die Tonne kloppen. Möglicherweise werden die Geräte jedoch auch - dank geschickten Branding und flottem Design - zum Sammlerobjekt.

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