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Mobiltelefone: Das erste "Atom-Handy"

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Das erste "Atom-Handy"

15.04.2008, 16:48 Uhr | T-Online

Foto: SharpFoto: SharpKeine Sorge, mit "Atom-Handy" ist nicht die Mobilfunkvariante eines Atom-U-Boots gemeint. Wobei die Idee ja auch irgendwie verlockend wäre, ganz nach dem Motto: "Stand-by-Zeit bis zum jüngsten Gericht und die Hintergrundbeleuchtung strahlt von ganz alleine". Doch "Atom" hat in diesem Fall nichts mit Kernkraft oder kleinsten Teilchen zu tun. Vielmehr handelt es sich hierbei um die neueste Generation von Intel-Prozessoren. Die Atom-Modelle sind dabei vor allem auf geringe Abmessungen und niedrigen Energieverbrauch getrimmt. Optimal also für Smartphones und Kleinstnotebooks. Jetzt hat der japanische Hersteller Sharp in Zusammenarbeit mit Willcom das erste Modell vorgestellt, das auf diese Prozessoren zurückgreift. Das Willcom D4 stellt eine Mischung aus Handy und Notebook dar. Sieht so die neue Generation der Smartphones aus?

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Fotoshow: Das "Atom-Handy" Willcom D4 von Sharp

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Kleines Handy als "Beigabe"


Foto: SharpFoto: SharpBedenkt man die Abmessungen von stolzen 188 x 84 x 26 Millimetern und das Gewicht von 470 Gramm, dann wohl eher nicht. Damit übertrifft das Gerät (man tut sich hier ein wenig schwer mit der Bezeichnung "Handy") sogar Sonys Playstation Portable. Damit man mit diesem Gerät trotzdem noch bequem telefonieren kann, legt Sharp dem Willcom D4 sogar noch ein kleines Handy bei. Eine kleine Entschädigung für ausgebeulte Hosen- und Jackettaschen sind möglicherweise auch die Leistungsdaten, die sich hinter aktuellen Notebooks nicht zu verstecken brauchen. Der Atom-Prozessor werkelt mit stolzen 1,3 Gigaherz und wird dabei von 1 GB DDR-Ram unterstützt. Die 1,8-Zoll-Festplatte fasst stolze 40 GB.

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Riesen-Display, vollständige Tastatur


Foto: SharpFoto: SharpSo viel Rechenpower braucht das Gerät auch. Schließlich ist das Willcom D4 wohl das erste Smartphone, das auf Windows Vista als Betriebssystem setzt. Damit der Benutzer das auch richtig ausnutzen kann, stattet Sharp das Gerät mit einem amtlichen 5-Zoll-Display aus. Die Auflösung stellt mit 1.024 x 600 Pixel mal wieder alles in den Schatten, was die Handywelt bisher so zu bieten hat. In dieser Hinsicht gehört das Gerät dann auch eher in die Kategorie UMPC - Ultra Mobile Personal Computer. Dazu passt auch die QWERTZ-Tastatur, die sich seitlich herausklappen lässt. Auf der lässt sich das Gerät sogar abstellen, womit das Willcom D4 dann endgültig zum kleinen Notebook wird.

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Handy-Ratgeber:

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Preislich eher Notebook als Handy


Foto: SharpFoto: SharpDoch auch in Sachen Mobilfunk ist das Gerät auf dem neuesten Stand. So bietet es neben W-LAN und Bluetooth auch einen Empfänger für digitales Fernsehen. Für zusätzlichen Speicher sorgt außerdem noch ein microSD-Slot. Über die Funkstandards ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts in Erfahrung zu bringen. Das gleiche gilt für den Marktstart in Europa. Nur der Preis steht schon fest: Mit ca. 800 Dollar liegt das Willcom D4 eher bei den Notebooks als bei den Handys. Wem das zu teuer ist, der muss sich nur ein wenig gedulden. Mit Panasonic, Asus, Lenovo und Toshiba planen noch weitere Hersteller UMPC und Smartphones mit Atom-Prozessoren. Die sollen dann preislich eher bei 500 Euro liegen.

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