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LG Electronics: Stealth-Handy von LG

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Stealth-Handy von LG

07.05.2008, 17:17 Uhr

Foto: LGFoto: LG"Totgesagte leben länger" heißt es ja. Ok, so ganz passt das Sprichwort nicht auf den koreanischen Hersteller LG Electronics. Da gibt es durchaus andere Kandidaten (die amerikanische Marke mit dem großen "M"zum Beispiel), auf die das eher zutrifft. Doch irgendwie war es ziemlich ruhig geworden um den einstigen Shootingstar der Handy-Branche. Zumindest, wenn man sich den einstigen Erfolg der Chocolate-Handys vor Augen führt. Die Designhandys kamen extrem gut an beim Kunden und knackten nach ihrer Markteinführnung im Sommer 2006 mühelos die 10 Millionen-Marke. LG fand sich in einer Liga mit den ganz Großen der Branche wieder. Doch danach tat sich der Hersteller schwer damit, einen würdigen Nachfolger zu finden. Der erste Versuch, das "Shine" war in Sachen Verkaufszahlen nur ein müder Abklatsch der Chocolate-Series. Jetzt rudert LG zurück und präsentiert den nächsten Versuch, an den einstigen Erfolg anzuknüpfen. Das KF750 Secret.

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Fotoshow: Das neue LG KF750 Secret
Handy-Aufladung:

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Lightshow und Karbonbeschichtung

Foto: LGFoto: LGRein äußerlich wird dabei schnell klar: LG kehrt zurück zu seinen alten Werten. Während das Shine viele Kunden durch sein metallisches Äußeres möglicherweise eher abschreckte, hüllt sich das Secret wieder in schliches Schwarz. Für das gewisse Etwas - unverzichtbar bei einem Gerät der Kategorie "Designhandy" - sorgt angerauhtes Metall in Schwarz. Ein weiteres optisches Highlight fürs Auge ist die optisch hochaktuelle Karbonbeschichtung. Die ziert die Akku-Abdeckung getreu dem Motto: "Auch ein schöner Rücken kann entzücken". Hinzu kommt noch das Display aus gehärtetem Glas - so sollen unschöne Kratzer vermieden werden. Und die Lightshow, die das KF750 abzieht, könnte selbst in Großraumdiscos noch für Aufsehen sorgen. Lediglich bei der Tastatur hätte sich LG dagegen etwas mehr einfallen lassen können. Das schlichte Schwarz-Weiß-Design wirkt ziemlich bieder im Vergleich zum restlichen Handy. Andere Modelle, wie das kürzlich vorgestellte TV-Handy HB620T, zeigen hier wesentlich mehr Eleganz. Von Design-Ikonen wie Motorolas RAZR - ein der schärfste Konkurrent der Chocolate-Handys - ganz zu schweigen.

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Action auf dem Handy:
Mein Foto:

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Geheimnis um UMTS-Unterstützung

Foto: LGFoto: LGDoch gerade der amerikanische Handy-Pionier zeigt in letzter Zeit deutlich, dass die heutige Handy-Kundschaft mehr verlangt als nur Schönheit. Das hat offenbar auch LG erkannt. Während die Chocolate-Handys einst in Sachen Ausstattung nicht wirklich die Butter vom Brot zogen hat das Secret einiges auf dem Kasten. So soll das Handy dank einer Zusammenarbeit mit Google ein - Zitat - "leistungsfähiges Web-Portal" darstellen. Somit beherrscht das Handy dann auch Google-Mail, Routenplanung per Google-Maps und Videos von YouTube. Vor allem letzteres soll eine Spezialität des Handys sein, mit bis zu 120 Bps werden Videos dargestellt. In Sachen Internet scheint das KF750 jedenfalls einiges auf dem Kasten zu haben. Leider gab sich LG bei der Premiere in London ausgesprochen wortkarg, was die Kommunikationsausstattung des Gerätes angeht. Irgendwie ironisch, dass ausgerechnet bei einem Handy namens "Secret" so ein "Geheimnis" um seine UMTS-Fähigkeiten gemacht wird.

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Multimedia satt

Foto: LGFoto: LGDafür war LG umso auskunftsfreudiger, was die Multimedia-Fähigkeiten des Gerätes angeht. Wie schon das Chocolate setzt auch das Secret auf die Bedienung per Touchpad. Damit soll der schnelle Zugriff auf Musik- und Foto-Ordner, Spiele und Dokumente in diversen Formaten mit nur einem Finger möglich sein. Wie beim PC können dabei verschiedene Programm gleichzeitig laufen. Weitere Highlights sind die Voice Clarity-Technologie - filtert Hintergrundgeräusche in lauter Umgebung - und der Lichtsensor, der die Display-Helligkeit automatisch an die Umgebung anpasst. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die 5-Megapixelkamera. Wie LG es geschafft hat, die Optik im nur 11,9 Millimeter hohen Gehäuse unterzubringen, könnte der Konkurrenz durchaus Kopfzerbrechen bereiten. Zu einem Kamerahandy wird das KF750 dadurch aber wohl trotzdem nicht. Auch wenn LG noch Software zur Bildbearbeitung und eine Belichtungsautomatik obendrauf packt. Dennoch: Mit dem KF750 Secret scheint LG wieder ein ganz heißes Eisen im Feuer zu haben - auch wenn das Gerät mit stolzen 549 Euro nicht ganz billig wird.

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