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Handymasten in der Küche

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Handymasten in der Küche

09.05.2008, 14:38 Uhr

Foto: ip.accessFoto: ip.accessHaben Sie UMTS-Empfang zu Hause? Sie wissen es nicht? Keine Sorge, so wie Ihnen geht es wohl den meisten Handy-Nutzern in Deutschland (die T-Online Handy-Redaktion eingeschlossen). Dabei ist UMTS bzw. die Weiterentwicklung HSDPA die Zukunft der mobilen Kommunikation. Ob mobiles Surfen oder drahtlose Downloads von Musikstücken - der Kabelindustrie drohen harte Zeiten. In den meisten Städten und Ballungszentren ist der UMTS-Empfang mittlerweile auch kein Thema mehr. Doch auf dem Land sieht es da schon anders aus. Vor allem für kleine Dörfer lohnt sich der Bau von Sendemasten nicht für die Anbieter. Und auch in Städten gibt es teilweise "schwarze Löcher". Die Antwort der Hersteller darauf: Stellen Sie sich doch einfach ihren eigenen Sendemasten in die Wohnung.

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Fotoshow: Die beliebtesten Handys von Xonio.com
Handy-Aufladung:
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UMTS statt W-LAN


Natürlich ist dabei "Sendemast" eher im übertragenen Sinne zu verstehen. Vielmehr sehen die Sender aus wie gewöhnliche W-LAN-Router. Und so ähnlich sollen sie auch funktionieren (die Strahlungsbelastung soll ebenfalls vergleichbar sein). Der Nutzer telefoniert oder surft mit seinem Handy via UMTS in seiner so genannten Femtozelle - "Femto" bedeutet übrigens Milliardstel. Die Sendestation stellt über Internet eine Verbindung mit dem jeweiligen Provider her. So könnten die Betreiber einer solchen Femtozelle auch evtl. zu günstigeren Tarifen telefonieren wenn sie zu Hause sind - vergleichbar mit Homezone-Konzepten mancher Anbieter. Der Vorteil: Man hat zu Hause auf jeden Fall Empfang. Und auch für die Provider lohnt sich das Konzept.

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Action auf dem Handy:
Mein Foto:

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Große Hersteller steigen ein


Foto: NetgearFoto: NetgearDie müssen nämlich in entlegenen Gebieten keine teuren Sendemasten aufstellen - und wo bereits Masten stehen werden die entlastet. Probleme gibt es höchstens, wenn sich mehrere Femtozellen überschneiden. Dann kann der Handyempfang sogar schlechter werden. Doch die Entwickler betrachten diese Probleme als lösbar. Das Marktforschungsunternehmen ABI-Research geht davon aus, dass bis 2012 stolze 70 Millionen Einheiten abgesetzt werden. Erste Geräte werden derzeit schon in der Praxis getestet. Ericsson will bis Mitte des Jahres einen entsprechenden Sender auf den Markt bringen. Und auch Nokia will durch eine Zusammenarbeit mit dem Hersteller Netgear am zu erwartenden Boom teilhaben.

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