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Handy-Navi gegen Highend-Navi (Teil 2)

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Handy-Navi gegen Highend-Navi (Teil 2)

21.05.2008, 15:57 Uhr | Matthias Kremp (Spiegel Online)

Da nicht alle Handys gleich erschaffen wurden, haben manche mehr, manche weniger mit der grafischen Aufbereitung der Ö-Navigationsdaten zu kämpfen. Die Nutzung der grafischen Kartendarstellung ist grundsätzlich nur zu empfehlen, wenn man ein Mobiltelefon mit sehr großem Display besitzt. Andernfalls empfiehlt es sich, auf die schlichte Pfeildarstellung umzuschalten. Das sieht zwar nicht so schick aus, führt aber auch zum Ziel. Zudem bekommt man ja gesprochene Anweisungen über den Lautsprecher des Handys, muss also im Idealfall nicht ständig auf das Bildschirmchen starren.

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Fotoshow:
Handy-Ratgeber:

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Großer Tomtom-Bildschirm

Beim Tomtom Go 930 hingegen tut man das schon fast zwangsläufig, weil der mit knapp elf Zentimeter Diagonale vergleichsweise große Bildschirm reichlich Augenschmaus bietet. So werden einige Innenstädte in einer angedeuteten 3D-Darstellung angezeigt, die sogar einzelne Gebäude, Parks und Gewässer räumlich sichtbar macht. Zudem bietet der Bildschirm Platz genug für einige grafische Zusatzelemente. Als besonderes Gimmick wird der Fahrspurassistent angepriesen, der bei vielspurigen Straßen und Autobahnen rechtzeitiges Einfädeln auf der richtigen Spur ermöglichen soll. Im Test wurde der Assistent allerdings immer nur für wenige Sekunden eingeblendet. Schaut man nicht gerade in diesem Augenblick hin, verpasst man den Hinweis und steuert womöglich doch auf die falsche Spur.

Fahrten ins Ausland

Der grenzüberschreitende Verkehr stellt für ein modernes Navigationsgerät keine Hürde mehr dar, sofern die entsprechenden Karten installiert sind. So kann man den Tomtom problemlos für eine Tour vom Nordkap bis nach Gibraltar nutzen, ohne ihn zwischendurch neu starten zu müssen. Mit dem Ö-Navi funktioniert das grundsätzlich auch. Das System stellt Routen für Fahrten in und durch etliche europäische Länder, von Andorra bis Vatikanstadt, bereit. Der Haken bei der Sache: Bei Fahrten im Ausland fallen die Gebühren für die Übertragung der Routendaten deutlich höher aus als im Inland.

Karten-Updates

Ein großer Vorteil, den der Ö-Navi für sich verbuchen kann ist, dass man sich als Anwender kein Kartenmaterial kaufen muss. Es werden stets nur die für die jeweilige Route benötigten Daten auf das Handy übertragen. Werden die Karten aktualisiert, Änderungen der Straßenführung eingearbeitet oder ähnliches, braucht man sich als Anwender nicht darum zu kümmern, die neuen Versionen werden bei der nächsten Routenberechnung automatisch benutzt, ohne dass man dafür einen Aufpreis bezahlen müsste.

Tomtom hat vorinstallierte Karten

Bei herkömmlichen Navis wie dem Tomtom sind die Karten dagegen üblicherweise auf einer Speicherkarte, einer Festplatte oder im internen Speicher vorinstalliert. Updates müssen daher von außen eingespielt werden. Je nach Hersteller gibt es dafür unterschiedliche Möglichkeiten. Einige Firmen verschicken solche Aktualisierungen grundsätzlich nur auf CD oder DVD, was zusätzliche Kosten mit sich bringt und mehrere Tage bis Wochen dauern kann. Andere Anbieter, so auch Tomtom, offerieren die Karten-Software dagegen auch online. Einen DSL-Anschluss sollte man dafür allerdings schon haben, da ein Satz digitaler Europakarten mehrere hundert Megabyte schwer ist.

Fazit

Ganz klar: Schicker ist natürlich der Tomtom. Die Bedienung ist traumhaft einfach, das Display brillant, die Geschwindigkeit der Routenberechnung großartig. Hinzu kommt, dass man ihn als Freisprechanlage und MP3-Player verwenden kann. Die IQ Routes können sicher manches Mal helfen Zeit zu sparen, und der TMCpro-Dienst sorgt dafür, dass kaum Gefahr besteht, jemals in einem Stau steckenzubleiben. Für Vielfahrer und Technikfreaks ist ein solches Gerät fast schon perfekt.

Ö-Navi gut für Pragmatiker

Für alle Pragmatiker aber, die meist bekannte Wege fahren, die nicht ständig mit dem Auto unterwegs sind und sich deshalb nur gelegentlich von einem elektronischen Helfer den Weg weisen lassen müssen, ist das Ö-Navi besser geeignet. Billiger kommt man kaum zu einem Navigationssystem. Natürlich muss man, je nach Handy, einige Einschränkungen hinnehmen, mit Klitzekleingrafik und Winztasten umgehen. Doch für Gelegenheitsnavigatoren dürften das keine echten Stolpersteine sein. Einzig die Werbeeinblendungen, mit denen man sich den Dienst kostenlosen Dienst erkauft, könnten gelegentlich nerven, sind aber meist problemlos zu ertragen.

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Die wichtigsten Daten

Sony Ericsson W890i

Allgemein
Marktstart:
Einführungspreis:
Kategorie:

 
449 Euro
449 Euro
Folgt

Display
Auflösung:
Farbtiefe:

 
240 x 320 Pixel
262.144 Farben

Abmessungen
Gewicht:
Maße:

 
78 g
104 x 46,5 x 9,9 mm

Akku
Gesprächsdauer:
Standby:

 
keine Angabe
keine Angabe

Alle Daten im Überblick

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