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USA: Bush will Kuba Handys schenken

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US-Handygeschenke für Kuba

26.05.2008, 14:15 Uhr | Sascha Koesch / Fee Magdanz / Robert Stadler, Spiegel Online

Vielleicht ist dieser Kubaner bald Besitzer eines US-Handys. (Foto: imago)Vielleicht ist dieser Kubaner bald Besitzer eines US-Handys. (Foto: imago) Seit einem Monat dürfen Kubaner Handys besitzen. Leisten kann sich das freilich kaum einer von Castros Bürgern. US-Präsident Bush kündigte jetzt an, dass US-Bürger demnächst Telefone an Kubaner verschenken dürfen. Ob die Beschenkten damit auch etwas anfangen können, ist noch offen.

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Bush sprach mit Oppositionellen

US-Präsident Bush sprach mit kubanischen Oppositionellen. (Foto: AFP)US-Präsident Bush sprach mit kubanischen Oppositionellen. (Foto: AFP) Anfang Mai griff US-Präsident George W. Bush persönlich zum Telefonhörer, um sich nicht weniger als 45 Minuten mit kubanischen Oppositionellen zu unterhalten. Offenbar hat dieser fernmündliche Informationsaustausch den Präsidenten nachhaltig beeindruckt. Jedenfalls kündigte er jetzt Maßnahmen an, die den amerikanisch-kubanischen Telefonverkehr schnell auf ein neues Niveau befördern könnten.

Politische Herausforderung

Bush erklärte, dass es US-Bürgern bald erlaubt sein soll, Kubanern Handys zu schenken. Damit werden die Bestimmungen für Geschenkpakete, die trotz des bestehenden Wirtschaftsembargos auf die Insel geschickt werden dürfen, in einem wichtigen Punkt gelockert. Die angekündigte Maßnahme ist allerdings nicht nur als kommunikationsfördernd zu verstehen, sondern auch als politische Herausforderung: Damit Kubaner mit Handys aus US-Geschenkpaketen tatsächlich telefonieren können, müssten diese nämlich vom kubanischen Mobilfunk-Monopolisten Cubacel auch freigeschaltet werden.

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Handys seit April erlaubt

Die Ankündigung des US-Präsidenten kommt rund einen Monat nach einer entscheidenden Lockerung der kubanischen Bestimmungen zur Mobilfunknutzung. Seit Mitte April ist es gewöhnlichen Kubanern gestattet, Handys zu erwerben und zu nutzen, was bis dahin nur Ausländern und hochrangigen Regierungsmitarbeitern erlaubt war.

Ein Jahresgehalt für ein Handy

Die neue kubanische Telekommunikationsfreiheit hat allerdings einen entscheidenden Haken. Handys, die dazugehörigen Verträge und Gesprächsgebühren sind für die meisten Kubaner unerschwinglich. Das Preisniveau wird vom staatlich kontrollierten Monopolisten Cubacel bestimmt. Das Unternehmen, an dem Telecom Italia ein 27-prozentigen Anteil hält, bietet derzeit nur sechs Modelle an. Das günstigste Gerät schlägt zusammen mit der Freischaltung und einem Mindestgesprächsguthaben mit 196 Dollar zu Buche. Bei einem mittleren Monatsgehalt von 17 Dollar muss der durchschnittliche Kubaner also fast ein ganzes Jahresgehalt investieren, bevor er das erste Gespräch führen kann.

Cubacel am Zug

Wenn US-Bürger demnächst Handys nach Kuba schicken dürfen, steht dem sozialistischen Land demnach eine Bewährungsprobe des vorsichtigen Reformkurses bevor. Einerseits dürfte es der Regierung unter Raúl Castro kaum passen, wenn sich die Telefonanbindung ihrer Bürger in die USA sprunghaft entwickelt, andernfalls wären die Hürden für den Handy-Erwerb nicht so hoch ausgefallen.

Großes Konfliktpotential

Aber wenn Cubacel die Handys aus den USA nicht freischaltet, droht der kubanischen Regierung ein großes Konfliktpotential durch frustrierte Telefonbesitzer ohne Anschluss. Dementsprechend provokant fiel denn auch George W. Bushs Kommentar zur Lockerung der Geschenkpaket-Bestimmungen aus: "Wenn es Raúl mit seinen sogenannten Reformen ernst meint, sollten die Kubaner diese Telefone nutzen dürfen", erklärte der US-Präsident laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters.

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