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Teil 4: Was noch fehlt

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Teil 4: Was noch fehlt

06.06.2008, 12:03 Uhr | Matthias Kremp

GPS

An erster Stelle steht hier GPS. Mir ist vollkommen unverständlich, warum Apple es nicht schon lange ermöglicht, die Bluetooth-Funktion zu nutzen, um wenigstens externe Bluetooth-GPS-Empfänger verwenden zu können. Jedes halbwegs moderne Handy kann das. Beim iPhone hingegen muss man sich mit kompliziert aus den Positionen von Sendemasten und W-Lan-Netzen triangulierten Positionsdaten begnügen. Das ist zwar gut genug, um sich in fremden Städten bewusst zu machen, wie sehr man sich verlaufen hat, taugt aber nicht für echte Navigation.

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iPhone wäre toller Navi

Dabei gäbe das iPhone mit seinem sensationellen Touchscreen ein fantastisches Navigationsgerät ab. Aber Abhilfe scheint in Sicht. Eine erste Lösung hat iGPSD entwickelt, ein Adapterkabel, das einen bestimmten GPS-Empfänger mit dem iPhone verbindet. Schick ist das nicht, aber es funktioniert. Inklusive GPS-Empfänger kostet der Spaß 100 Dollar (64 Euro) Zudem gibt es Gerüchte, wonach Navi-Marktführer Tomtom an einer iPhone-Version seiner Navigationssoftware arbeitet. Ein solches Paket wäre mit Sicherheit ein Highlight auf der WWDC-Keynote kommender Woche.

Eine veränderte Texteingabehilfe

Das Ansehen, das Apples Texteingabehilfe bei vielen iPhone-Anwendern genießt, fasst SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Mike Glindmeier knapp zusammen: "Ich kann jetzt mit geschüttelten Schweinen auf Raumschiffe schießen, aber diesen blöden T9-Klon lässt das Ding mich nicht abschalten". Spielen ja, ordentlich tippen nein: Wirklich intuitiv ist es nicht, wie das iPhone versucht aus den ersten getippten Buchstaben zu erraten, welches Wort man gerade schreiben will. Denn Apples Textvorschlag wird nicht etwa übernommen, wenn man ihn antippt, sondern vielmehr dann, wenn man genau das nicht tut. Zugegeben, oft liegt die Software mit ihren Vorschlägen richtig, liefert korrekte Wortvorschläge. Oft genug passiert es mir aber, dass ich von der virtuellen Tastatur aufblicke und mich frage, welche wundersamen Sätze ich und die Texteingabehilfe da zustande gebracht haben.

T9 wäre hilfreich

Schön wäre es also, wenn man die Textergänzungsfunktion einfach abschalten könnte. Noch schöner, wenn Apple zudem die von vielen Handys bekannte T9-Funktion in seine Software einbauen würde. Das würde Umsteigern das verfassen von SMS-Nachrichten deutlich erleichtern.

Kleinbuchstaben

Liebe Nicht-iPhone-Besitzer, dies ist kein Scherz: Die virtuelle Tastatur des Apple-Handys kann nur Großbuchstaben anzeigen. Zwar kann man auch kleine Lettern tippen, aber ob die Tastatur sich gerade im Modus für Groß- oder Kleinschrift befindet lässt sich nur anhand der Shift-Taste erkennen.

Dabei sollte man meinen, dass im Speicher des Geräts durchaus noch Platz gewesen wäre, um die paar Kleinbuchstaben unterzubringen. Also bitte liebe Apple-Programmierer: Seid nicht so kleinlich, liefert das mit dem nächsten Update nach.

Drahtlose iTunes-Synchronisation

Warum soll ich eigentlich immer mein iPhone an den Rechner anstöpseln, wenn ich bloß ein paar neue Songs oder eine TV-Aufnahme auf das Gerät rüberschaufeln will? Um den Akku dabei nebenbei ein bisschen aufzuladen? Ein drahtloser Datenabgleich mit PC oder Mac wäre doch viel zeitgemäßer. Schließlich hat das iPhone ein schnelles W-Lan-Modul eingebaut. Praktisch wäre das auch, um das Gerät von mehreren Rechnern aus befüllen zu können, ohne ständig ein passendes iPhone-Kabel mitnehmen zu müssen.

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