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Öko-Marketing  

Handy-Bauer verpassen Telefonen CO2-Alarm

30.06.2008, 16:15 Uhr | Sascha Koesch / Fee Magdanz / Robert Stadler, Spiegel Online

Achtung, CO2-Alarm! (Foto: imago)Achtung, CO2-Alarm! (Foto: imago) Zwei europäische Firmen versprechen vollmundig Klarheit über die individuelle Belastung durch CO2 - per Handy-Sensor. Weniger anschaulich - aber dafür sinnvoll - ist eine Software, die per Bewegungsprofil den persönlichen CO2-Ausstoß abschätzt.

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Telephony bringt CO2-Sensor heraus

Was soll das denn? Die italienische Firma CPS Group und das britische Mobilfunkunternehmen Blue Telephony kündigen an, einen billigen Sensor für Mobiltelefone zu entwickeln, der den CO2-Gehalt in der unmittelbaren Umgebung messen soll.

Auch für Laien verständlich

Warum man den Kohlendioxidgehalt überhaupt messen sollte, beantworten die Firmen vage. Ihre Technik richte sich an "Konsumenten, die über die Luftqualität in ihrer Umgebung besorgt sind". Die Firmen versprechen zudem "Visualisierungstechniken, mit denen die gesammelten Daten auch für Laien verständlich dargestellt werden".

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Tödliche CO2-Konzentration sehr selten

Allerdings werden die Schlagworte "CO2" und "Umweltbelastung" wohl eher eingesetzt, um den "besorgten Konsumenten" Appetit auf weitgehend unsinnige Technik zu machen. Denn Kohlenstoffdioxid kann zwar durchaus in Konzentrationen auftreten, die für Menschen sogar tödlich sein können. Aber diese Konzentrationen treten nur selten auf - in Weinkellern, Futtersilos, Brunnen oder Jauchegruben zum Beispiel.

Technik hat für den Alltag keinen praktischen Nutzen

Foto: imagoFoto: imago Im Alltag der meisten Handy-Nutzer hat die Messung der CO2-Konzentration dagegen keinen praktischen Nutzen. Dass man Räume, in denen Menschen beim Ausatmen die CO2-Konzentration leicht erhöhen, lüften sollte, merkt man jedenfalls auch ohne Sensortechnik. Das Konzept von der University of California hört sich dagegen zunächst etwas umständlicher an: Hier werden die vom GPS-Handy-Besitzer zurückgelegten Wege analysiert. Aus dem Fortbewegungstempo und anderen Daten lassen sich so Annäherungswerte für den persönlichen CO2-Ausstoß im Verkehr errechnen.

Ziel des Ganzen: Bewusstsein schärfen

Das System soll den Nutzer aber auch nicht durch einen scheinbar besonders exakt gemessenen Wert beruhigen. Die Software des Center for Embedded Networked Sensing (CENS) soll vielmehr einen sogenannten Personal Environmental Impact Report (PEIR) liefern. Dieser individuelle Umweltbericht soll das Bewusstsein für alltägliche Handlungsweisen schärfen, um Entscheidungen für oder gegen ein Verkehrmittel auf eine solide Basis zu stellen.

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