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So behalten Sie Ihre Kontakte

08.07.2008, 16:40 Uhr

Foto: imagoFoto: imagoWer kennt das nicht? Die Freude über das neue Handy ist noch ganz frisch. Das Display hat noch keine Kratzer, das Gehäuse glänzt noch. Die neuen Funktionen machen Spaß oder schinden zumindest Eindruck im Freundeskreis. Doch dann naht der erste Anruf und der Moment der Erkenntnis: "Verdammt, wo sind meine Nummern?". Denn von den Kontakten abgesehen, die sich auf der SIM-Karte befinden, ist das Telefonbuch des neuen Handys leer. Und diese Kontakte sind höchstwahrscheinlich ausgerechnet die, die man zuerst gespeichert hat. Die Nummer von der süßen Kneippenbekanntschaft von letzter Woche ist natürlich nicht darunter. Also was tun? Einen Nachmittag freinehmen und die Kontakte ihres alten Handys von Hand übertragen? Ihr Daumen wird es Ihnen danken. Gott sei Dank gibt es aber auch einfachere Mittel und Wege, alte Kontaktdaten auf Ihr neues Handy zu transferieren.

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SIM-Karte nur bedingt geeignet


Datentransfer per SIM-Karte (Foto: imago)Der Austausch von Daten über die SIM-Karte ist relativ einfach, stößt aber schnell an seine Grenzen. (Foto: imago) Die wohl häufigste praktizierte Methode ist dabei einfach die Übertragung der Kontakte mit der SIM-Karte. Das ist jedoch nicht ganz unproblematisch. Zum einen fassen die Chipkarten je nach Hersteller nur zwischen 125 und 255 Einträge. Zum anderen besteht jeder dieser Einträge nur aus einem Namen und einer einzigen Nummer. Dennoch ist es auf jeden Fall praktisch, wichtige Handynummern auf der SIM-Karte zu speichern. Die stehen dann immer zur Verfügung falls man einmal auf ein anderes Handy zurückgreifen muss. Bei den meisten Modellen ist es daher möglich, ausgewählte Nummern zusätzlich auf der SIM-Karte zu speichern. Zum Übertragen von allen Kontakten eignet sich diese Methode freilich nur bedingt.

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Drahtloser Datenverkehr


Foto: imagoFoto: imagoWesentlich bequemer ist da die Übertragung per Bluetooth oder Infrarot. Sie lohnt sich vor allem für die Übertragung von einzelnen Kontakten. Noch besser ist funktioniert diese Methode bei neueren Geräten und wenn beide Handys vom gleichen Hersteller stammen. Dann nämlich lässt sich oft das komplette Adressbuch ohne größere Schwierigkeiten übertragen. Am besten funktioniert die Bluetooth-Übertragung zwischen Handys von Sony Ericsson. Bei Nokiahandys mit dem Betriebssystem Serie 40 ab der "3rd Edition" ebenfalls. Gleiches gilt für Serie 60-Handys. Bei diesen funktioniert die Datenübertragung ganz einfach dank eines Hilfsprogramms namens "Austausch". Vorsicht ist dagegen bei älteren Motorola-Handys angesagt. Wer dort den Menüpunkt "Kontakte senden" wählt, verschickt sein Adressbuch per SMS - im Zweifelsfall ein teures Vergnügen. Der Menüpunkt für die Übertragung per Bluetooth oder Infrarot heißt "Kontakt versenden". Ein ruhiges Gemüt brauchen dagegen diejenigen, die Daten zwischen Samsung-Handys tauschen wollen. Connect-Tester bezeichnen die Übertragungsfunktion bei dieser Marke als "etwas zickig".

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Karte leihen?


Doch auch sonst hat die Übertrag eines Adressbuchs über Bluetooth oder Infrarot ihre Tücken: Man benötigt dafür nämlich zwei SIM-Karten. Schließlich muss man ja das neue und das alte Handy gleichzeitig angeschaltet haben. Wer zu seinem neuen Mobiltelefon auch eine neue Karte bekommen hat ist da natürlich fein raus. Alle Anderen müssen sich wohl oder übel auf die Suche nach einer alten SIM-Karte machen. Diese muss auch nicht mehr zum Telefonieren geeignet sein. Natürlich kann auch die Karte eines Bekannten hier Abhilfe schaffen. Wem das aber zu aufwendig ist, oder wer ein zu altes Handy sein eigen nennt, der muss eine andere Möglichkeit der Datenübermittlung wählen.

Teil 2: Kontakte sichern auf dem PC und beim Provider
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