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Handynutzung: Jugendliche meiden Handy-Gespräche mit Müttern

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SMS statt Anruf  

Jugendliche meiden Handy-Gespräche mit Müttern

16.07.2008, 13:09 Uhr | t-online.de

Viele Jugendliche ziehen im Kontakt mit den Eltern das SMSen dem Telefonieren vor. (Foto: imago)Viele Jugendliche ziehen im Kontakt mit den Eltern das SMSen dem Telefonieren vor. (Foto: imago) Viele Jugendliche gehen offenbar absichtlich nicht ans Handy, wenn ihre Mutter am Apparat ist. Das berichtet das amerikanische Fachportal cnet.com. Sie lassen das Handy zu Ende klingeln und die unliebsame Anruferin auf die Mailbox reden. Anschließend fragen sie per SMS, was los sei, zitiert cnet.com Stephen Saiz von der Mobil-Abteilung der Walt Disney Internet Group. Saiz' Abteilung untersucht das Verhalten von Teenagern und ihren Eltern im Umgang mit Handys und Handy-Anwendungen. Sie kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Teenager ihre Eltern dazu drängen, Textnachrichten zu schreiben, um nicht "live" am Telefon mit ihnen reden zu müssen und parallel beispielsweise weiter mit ihren Freunden ein Videogame spielen zu können, so cnet.com.

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Fast jeder US-Teenie hat ein Handy

Nach Angaben des Chicagoer Marktforschungsunternehmens C & R Research hat in den USA fast die Hälfte aller 10- bis 13-Jährigen ein Handy, bei den Teenagern sind es sogar 83 Prozent. Der durchschnittliche Teenager erzeugt C & R Research zufolge zwischen 50 und 70 Textnachrichten pro Tag.

Trend auch in Deutschland erkennbar

In Deutschland sind die Zahlen etwas niedriger. Doch auch hier telefoniert mehr als zwei Drittel der Zehn- bis Elfjährigen mobil. Das berichtete kürzlich das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf eine aktuelle Studie. Demnach hat das Münchner Marktforschungsunternehmens Iconkids & Youth herausgefunden, dass die Handynutzung in dieser Altersgruppe stark angestiegen ist: Im vergangenen Jahr seien es noch 46 Prozent gewesen, berichtet das Magazin. Zudem lasse sich jeder Vierte Zehn- bis Elfjährige von seinem Handy wecken.

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Jeder dritte Achtjährige telefoniert mit dem Handy

Bei den Grundschülern ist die Handy-Begeisterung noch deutlich niedriger. Aber immerhin ein Drittel der Acht- bis Neunjährigen benutzt ein Handy - Tendenz steigend. „In Deutschland werden auch die Jüngeren in den kommenden Jahren zunehmend eigene Handys besitzen“, zitiert "Focus" den Marktforscher Ingo Barlovic von Iconkids & Youth. Er erklärt diese Entwicklung mit dem Wunsch der Eltern, ihre Kinder jederzeit erreichen zu können, der vor allem dann wachse, wenn beide Eltern berufstätig seien. In England, wo dies der Fall sei, benutzen Grundschüler fast doppelt so häufig ein Mobiltelefon, sagt Barlovic nach "Focus"-Angaben weiter.

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