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Hitachi stellt das W61H i mit E-Paper-Display vor

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Mobilfunk-Forschung  

Hitachi hüllt Handy in E-Papier

04.08.2008, 13:19 Uhr | Sascha Koesch / Fee Magdanz / Robert Stadler , Spiegel Online

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Hitachis W61H i (Screenshot: k-tai.hitachi.jp)Hitachis W61H i (Screenshot: k-tai.hitachi.jp) Hitachi hat ein Klapp-Handy vorgestellt, dessen Vorderseite aus einem E-Paper-Display besteht. Kontrastreich wie bei einem bedruckten Papier morphen abstrakte Designs auf der Handy-Schale und zeigen damit eingehende Anrufe an.

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Fotoshow: Die hässlichsten Handy-Modelle der Welt
Handy-Aufladung:

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Dekoratives E-Paper

So langsam kommt das digitale Papier als Display-Technik in Fahrt: Nach Amazons Bücher-iPod Kindle stellt nun der japanische Konzern Hitachi ein Mobiltelefon W61H i mit digitalem Papier-Display vor. Allerdings hat das E-Paper beim W61H i fast nur dekorative Funktionen.

Florale Muster melden SMS-Eingang

Das Klapp-Handy W61H i hat zunächst ein herkömmliches Display. Auf der vorderen Oberseite ist dagegen flächig ein E-Paper-Display angebracht, auf dem florale Muster angezeigt werden. Mit insgesamt 96 Motiven werden so auf der Handy-Schale eingehende Anrufe oder SMS angezeigt. Dabei wird auf klassische Infografik-Elemente verzichtet, statt dessen morpht das Design sehr ansehnlich.

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Alle Oberflächen werden zu Anzeigeflächen

Mit dem Handy löst Hitachi das E-Paper-Versprechen ein, nach dem irgendwann alle Oberflächen zu Anzeigenflächen werden können. Der Konzern verfolgt diese Idee schon lange, aber Versuche mit E-Paper Werbetafeln zu bespielen, scheiterten zuletzt eher kläglich.

Einfach-Handy Motofone war Vorreiter

Das erste Handy mit einem E-Paper-Display kam bereits im vorigen Jahr auf den Markt - allerdings zunächst nur in Indien. Den verwöhnten Konsumenten in den Industriestaaten wollte Motorola sein Motofone F3 dagegen noch nicht zumuten. Das Graustufen-Display des Telefons wirkt nämlich alles andere als spektakulär, obwohl es einige E-Paper-Versprechen einlöst. Das Display ist etwa bei direkter Sonneneinstrahlung noch genauso gut ablesbar wie im Schatten, außerdem ist es extrem genügsam im Energieverbrauch.

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Handy-Ratgeber:

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E-Paper-Idee schon seit 70er Jahren

Die Idee vom elektronischen Papier entstand bereits in den siebziger Jahren in den Laboren des legendären Palo Alto Research Center (PARC) der Firma Xerox. Die Grundidee des E-Papers ist es, Vorteile von bedrucktem Papier mit denen von Computer-Bildschirmen zu vereinen. Die Verheißungen sind entsprechend groß, schließlich soll das ideale E-Paper den gleichen Lesekomfort wie konventionelles Papier bieten, gleichzeitig soll sich der angezeigte Inhalt genauso flexibel ändern lassen wie auf einem Monitor.

E Ink liefert Display für Hitachis W61H i

Und die Tüftler am PARC hatten vor rund 30 Jahren sogar schon eine Idee, wie sich ihre Vision realisieren ließe: In elektrisch leitendem Kunststoff eingebettete Farbkugeln, deren Position durch das gezielte Anlegen elektrischer Spannung steuern lässt. Damit wäre das E-Paper auch noch extrem Energie sparend zu betreiben, denn es würde nur dann Strom verbrauchen, wenn sich der Bildinhalt ändert. Bis aus dem Konzept wirklich praktikable Produkte wurden, sind allerdings fast drei Jahrzehnte vergangen. Derzeit hat dabei die Firma E Ink die Nase vorn, die die Displays für Amazons Kindle ebenso liefert wie jetzt die für Hitachis W61H i.

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