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Handy-News: Beamer zum Mitnehmen

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Beamer zum Mitnehmen

21.08.2008, 14:07 Uhr

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Foto: Mint WirelessFoto: Mint WirelessEigentlich sollten die ersten Projektor-Handys schon auf dem Markt sein. Aber auch wenn die entsprechenden Ankündigungen etwas zu vollmundig waren, erleben Beamer gerade einen Miniaturisierungs-Schub.

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Erstes Modell schon im September

Die australische Firma Mint Wireless kündigte unlängst "den kleinsten Beamer der Welt" an. Der Mint V10 ist demnach nur "knapp größer als ein iPhone". Das Gerät soll trotz seiner winzigen Ausmaße auf 1,8 Meter Entfernung ein Bild mit rund 125 Zentimeter Diagonale projizieren - und dabei nicht einmal eine Steckdose benötigen. Der Mini-Beamer wird von Aiptek gefertigt und soll in Australien noch im September für umgerechnet etwa 380 Euro erhältlich sein. Zu zwei entscheidenden Details schweigt sich Mint Wireless bislang allerdings aus: Die Firma machte weder Angaben darüber, wie lichtstark das Gadget ist, noch wurde erwähnt, wie lange die Akkus den Projektionsbetrieb mitmachen. Damit bleibt die Frage offen, ob Beamer dieses Jahr tatsächlich auf Handy-Dimensionen schrumpfen, wie es vergangenes Jahr von zahlreichen Herstellern versprochen wurde.

Geheime Ausblicke

Aber auch wenn die Ankündigungen von Beamern im Hosentaschenformat etwas zu vollmundig waren, stimmen die Aussagen doch prinzipiell: Die Projektor-Technik erlebt derzeit unbestritten einen mächtigen Miniaturisierungs-Schub. Die Frage ist daher nicht ob, sondern nur noch wann genau das erste Gerät auf den Markt kommt, das die hohen Erwartungen wirklich erfüllt. Wenn der Mint V10 sich als Flop entpuppt, könnte der erste echte Bonsai-Beamer beispielsweise vom Computerhersteller Dell kommen. Das legt jedenfalls eine Produktpräsentation nahe, die eigentlich nur für den internen Gebrauch gedacht ist, aber Ende Juli versehentlich an die Öffentlichkeit gelangte. Neben zahlreichen anderen Produkten findet sich in dieser Präsentation auch das Foto eines Mini-Beamers. Das Gadget wurde neben einem Kaffeebecher abgelichtet, und wenn es sich bei diesem nicht um eine XXL-Sonderanfertigung handelt, ist der Beamer höchstens drei Zentimeter hoch und dabei kaum größer als eine CD-Hülle.

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Das Energieproblem

Ein echtes Beamer-Handy ist entgegen den Ankündigungen vom vergangenen Jahr aber noch nicht aufgetaucht. Dafür aber Vorboten wie der Entwurf des Designers Min-Sun Kim. Die Realisierungschancen für seinen "Mobile Projector" stehen laut Kim nicht schlecht, wobei er auf die andauernden technischen Fortschritte hinweist. Angesichts der Projektionstechnik namens DLP (Digital Light Processing), die von Texas Instruments entwickelt wurde, hat Kim damit prinzipiell auch recht. Die Tücken liegen unterdessen wie so oft in den Details. Und beim derzeitigen Stand der Entwicklung ist in erster Linie die Stromversorgung der Knackpunkt, während die Miniaturisierung der Projektionstechnik selbst als unproblematisch gilt. Bis der erste echte Mini-Beamer auch wirklich voll funktionsfähig zu haben ist, beschäftigt sich die Branche mit allerlei Zwischenlösungen, wie dem "iPhone-Beamer" des Herstellers Honlai. Dahinter verbirgt sich ein Würfel mit kaum zehn Zentimeter Kantenmaß, in den das Apple-Handy gesteckt wird. Mit dem QingBar MP101 ist der Beamer also wenigstens ganz nah dran am Handy, wenn er schon nicht hineinpasst.

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