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eMail-Maschine für 100 Dollar

21.08.2008, 14:25 Uhr

Die Mail-Maschine von Peek. (Foto: Peek)Die Mail-Maschine von Peek. (Foto: Peek) Kennen Sie noch Pager? Die kleinen Kästchen waren für viele (den Redakteur eingeschlossen) der Einstieg ins mobile Zeitalter. Ohne Telefonfunktion und ohne die Möglichkeit SMS zu schreiben war man doch zumindest überall erreichbar. Die Betriebskosten hielten sich - verglichen mit den Handytarifen dieser Zeit - in Grenzen. Zehn Jahre nach den Pagern wird dieses Konzept nun in den USA wieder zu neuem Leben erweckt. Denn ein kleines Startup-Unternehmen namens Peek bringt eine Art eMail-Maschine auf den Markt. Das Gerät erinnert optisch an viele aktuelle Smartphones wie die beliebten Blackberrys von RIM. Doch im Gegensatz zu diesen ist das Einsatzgebiet des Peek eng begrenzt: Es kann lediglich eMails schreiben und empfangen. Das Hauptargument für den Kauf der Mail-Maschine dürfte jedoch der Preis sein: Schlappe 100 Dollar will Peek für das Gerät haben.

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Die Mail-Maschine: Wenige Funktionen, hohe Grundgebühr


Die Meinungen unter den Mobilfunk-Experten sind dennoch geteilt. Einige sehen in dem Gerät den nächsten potentiellen Kassenschlager. Immerhin nutzen laut einer Umfrage von Rubicon Consulting ein Drittel aller iPhone-Besitzer schon jetzt mindestens zwei Handys. Warum sich also nicht für 100 Dollar noch eine eMail-Maschine zulegen? Zumal das Mailen im Internet die mit Abstand am häufigsten genutzte Funktion ist. Ein Grund, der gegen einen durchschlagenden Erfolg spricht ist der monatliche Grundpreis von knapp 20 Dollar. Darin inbegriffen sind zwar unbegrenzt viele Mails. Doch wer bereits einen normalen Handyvertrag bezahlt, wird sich die Anschaffung so wohl zweimal überlegen. Scheitert diese pfiffige Idee also an den hohen Kosten? Möglicherweise haben die Verantwortlichen ja auch ein Einsehen, wenn der Erfolg ausbleibt. Denn genau wie bei den Pagern läuft auch für diese Entwicklung die Zeit ab. Die Preise für Smartphones bröckeln schon heute und das mobile Internet ist auch stark im Kommen. Gut möglich also, dass wir in zehn Jahren Fragen: "Kennen Sie noch Peek?"

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