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Handy-Akkus: Akku laden durch Bewegung

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Akku laden durch Bewegung

26.08.2008, 14:09 Uhr

So sieht der Bewegungsakku von M2E Power aus. (Foto: M2E Power)So sieht der Bewegungsakku von M2E Power aus. (Foto: M2E Power) Ob Wasserstoff, Alkohol, Edelmetalle oder Sonnenenergie - derzeit vergeht keine Woche, in der nicht ein neues Konzept zur Stromgewinnung für Handys und andere mobile Endgeräte vorgestellt wird. Leider stecken alle diese tollen Ideen und Entwicklungen aber noch in den Kinderschuhen bzw. in der Projektphase. Alle? Nicht ganz, denn von der amerikanische Firma M2E Power kommt jetzt ein kleiner Lichtblick für alle Warnton-geplagten Handy-Nutzer. 2009 will das Unternehmen einen Akku für Mobiltelefone und Navigationsgeräte auf den Markt bringen, der sich per Bewegungsenergie auflädt. Sechs Stunden Transport im Rucksack sollen dann ausreichen, um 30-60 Minuten zu telefonieren. Bis zum Jahr 2010 will M2E Power-Chef David Rowe dann selbstaufladende Akkus in Zusammenarbeit mit namhaften Handy-Herstellern anbieten. Dadurch könnte es letztlich sogar überflüssig werden, das Handy überhaupt aufzuladen.


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Die Technik hinter dem Akku. (Foto: M2E Power)Die Technik hinter dem Akku. (Foto: M2E Power)

Konkurrent zum Knie-Akku

Die Idee, Bewegung in Energie für Handys umzuwandeln, ist nicht neu. Bereits im Februar präsentierten kanadische Forscher einen Knie-Dynamo, mit dem man elektrische Prothesen oder sogar bis zu 10 Handys aufladen könnte (wir berichteten). Allerdings ist diese Technik recht sperrig und vom Prädikat "alltagstauglich" noch weit entfernt. Bei M2E Power sind es Magnete und Spulen im Inneren des Akkus, die die vergleichsweise langsamen menschlichen Bewegungen zu Strom verwandeln. Im Gegensatz zum Kniedynamo muss der Benutzer dabei keine zusätzliche Kraft aufbringen - davon abgesehen, dass er den Akku schleppen muss.

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Dringender Bedarf an neuer Technik

Die Tatsache, dass sich derzeit so viele Unternehmen an neuen Akku-Technologien versuchen, hängt mit dem großen Bedarf zusammen. Immerhin zählt die Laufzeit zu den häufigsten Kritikpunkten unzufriedener Handy-Besitzer. Das ist auch nicht weiter verwunderlich: Schließlich sind mit GPS-, UMTS- und W-LAN-Empfängern, MP3-Playern und leuchtstarken Displays in den letzten Jahren nicht wenige energiehungrige Zusatzfunktionen auf Handys dazugekommen. Obwohl es derzeit schon einige vielversprechende Ansätze gibt, führt in der Praxis derzeit noch kein Weg an den herkömmlichen Lithium-Ionen Akkus - und damit auch am unvermeidlichen Gang zur Steckdose - vorbei. Bis jetzt zumindest.

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